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Das südkoreanische Militär hat in diesem Monat nun zum zweiten Mal Flugblätter über Nordkorea abgeworfen. Diesmal, um auf die Proteste in Ägypten und Libyen aufmerksam zu machen. Obwohl sich Südkorea keine Hoffnung macht, dass es in Nordkorea zu Massenprotesten kommt, schickten sie auch Nahrung, Medizin und Radios über die Grenze. Die Güter wurden in Körbe gepackt und mit Ballons über die Grenze befördert. Ziel der Aktion sei es, die Nachbarn zu ermutigen und ihnen die Auswirkungen der Proteste in Nordafrika vor Augen zu führen, sagt der südkoreanische Parlamentarier Song Young-sun.
Angst vor Diktator ist groß
Der Analytiker Cho Min, vom koreanischen Institut der nationalen Wiedervereinigung (KINU), hält diesen Schritt für uneffektiv, denn im Gegensatz zu den Ägyptern, werden die Menschen in Nordkorea strenger überwacht. Telefone werden abgehört, Nachrichten und Informationen zensiert und Reisende kontrolliert. Den Menschen fehle ein Verständnis für Freiheit und Demokratie. Sie bekämen einfach nur Angst, wenn jemand den nordkoreanischen Diktator kritisiert.
Dennoch versammelten sich am 14. Februar einige Menschen in der Provinz Pyongan in Nordkorea, um gegen die Strom- und Nahrungsmittelknappheit zu demonstrieren.
Respekt vor Regime schwindet
Während Nordkorea den Vorfall herunterspielt, sagt Prof. Kim Young-soo von der Sogang Universität in Seoul, dass der Respekt vor dem Regime noch weiter schwinden werde, solange das Regime die Lebensbedingungen der Nordkoreaner nicht drastisch verbessert.
Außerdem hätten immer mehr Menschen in Nordkorea Zugang zu Informationen aus dem Ausland. Bei einer Anhörung vor der koreanischen Menschenrechtskommission erzählte ein nordkoreanischer Überläufer, dass bei einer Inspektion an der Kim Il Sung Universität in Nordkorea vor zwei Jahren bei 2.000 von 18.000 Studenten, CDs und USB Memory Sticks gefunden wurden, die regimekritische Propagandavideos enthielten. (red/Reuters)
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Den Nordkoreanern wirds egal sein, da sie dank der Propaganda eh der Ansicht sind, dass alle anderen Länder ausser China unzivilisiert und rückständig sind.
Die Frage ist, ob diese Flugblätter Kim Jong nicht in die Karten spielen. Dass die USA einen guten Veründeten fallen lässt wie nen alten Apfel solange der Einfluss aufs Militär weiterbesteht dürfte in Nordkorea alte Klischees bestätigen.
anscheinend gabs sogar proteste
http://www.p2pnet.net/story/49429
ist allerdings mit vorsicht zu genießen, hab echt keinen tau, wie gut die quellen sind...
objektiv betrachtet ist das eine provokation die folgen haben könnte.
das risiko eines konflikts mit atomwaffen steht tatsächlich nicht dafür.
die zeit arbeitet gegen das regime dort. so oder so. das klingt jetzt menschenverachtend weil die menschen auch dort besseres verdient hätten und sicher "nichts ist ohne risiko"
bevor mir das also unterstellt wird sollte man sich vor augen führen welchen preis sowas im schlimmsten fall fordern könnte.
als ich das letzte mal schrieb china möge nordkorea auf die finger klopfen (was china anstandslos getan hat!) schreibe ich diesmal umgekehrt:
die USA soll südkorea auf die finger klopfen.
Und China hat Ihnen sogar anstandslos gehorcht.
Sofern ich mich erinnere hat China NK gefragt, ob sie weiterhin der Pawlow'sche Hund der USA sein wollen und NK hat daraufhin gesagt: "Eigentlich nicht."
Schau ma sich oiso an, wie nun die USA auf Ihr posting reagiert :-)
Btw, ham'S noch Aussenkontakt?
ich würd mir wünschen wenn die leute mal ein bischen nachdenken würden was ich damit sagen will...
sie haben meine argumente weder entkräftet noch eigene gebracht. unterstellen, sie hätten nicht verstanden was ich damit sagen will möchte ich nicht :)
alles was sie tun ist mir borniertheit meiner wortwahl zu unterstellen. lächerlichmachen als gegenargument ist immer schwach.
sie sind anderer meinung? dann tun sie diese kund! vielleicht entwickelt sich eine interessante diskussion daraus.
die flugblätter sind nicht das einzige zündeln:
'US, S Korea war games provoke war'
http://www.presstv.ir/detail/166631.html
"US-South Korea next joint military drill is due to take place despite Pyongyang's calls for dialogue."
auch hier offenbaren sich die "guten" immer deutlicher als kriegsgeil...
Laut 'AsiaNews.it' fängt es ohnehin schon an. Gut so.
http://www.asianews.it/news-en/F... 20861.html
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