Viele SSDs und USB-Sticks lassen sich nicht zuverlässig löschen

24. Februar 2011, 11:34
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Forscher fordern Hersteller zu Entwicklung neuer Verfahren auf

Wie aus einer Studie von Forschern, im Rahmen der Usenix Conference on File and Storage Technologies  (FAST'11) hervorgeht, lassen sich Daten von einigen Flash-Speichermedien nicht sicher löschen. Neben USB-Sticks soll es sich dabei auch um Solid-State-Disks (SSD) handeln.

Rückstände

Selbst nach dem mehrfachen Überschreiben des gesamten Mediums können in den Speicherzellen der NAND-Flashchips Datenreste verbleiben. Zwar komme man in der Regel über die normale Schnittstelle des Speichermediums an diese nicht heran, durch das Auslesen einzelner Chips mit spezieller Elektronik könnte man aber an bereits gelöschte Daten gelangen. Das mache die Speichermedien für bestimmte Einsatzzwecke ungeeignet.

Seitens der Forscher erfolgte eine Aufforderung der SSD-Hersteller verifizierbare Verfahren zu entwickeln, mit welchen sich Daten rückstandslos löschen lassen. (red)

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