Saleh mahnt Ende der Gewalt an

24. Februar 2011, 10:08
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Präsident: "Zusammenstöße zwischen regierungsfreundlichen und -feindlichen Demonstranten vermeiden"

Sanaa - Nach tagelangen gewaltsamen Protesten mit mindestens 15 Toten hat Jemens Staatschef Ali Abdallah Saleh ein Ende der Auseinandersetzungen angemahnt. Er habe "alle Sicherheitskräfte" angewiesen, "Zusammenstöße zwischen regierungsfreundlichen und -feindlichen Demonstranten zu vermeiden", hieß es in einer am Donnerstag von der amtlichen Nachrichtenagentur Saba veröffentlichten Erklärung. Demnach sollen die Sicherheitskräfte den Demonstranten "umfassenden Schutz" gewährleisten. Diese wiederum sollten "wachsam" im Hinblick auf Unruhestifter sein, hieß es.

Zuletzt waren in der Nacht auf Mittwoch bei einem Angriff auf Demonstranten in der Hauptstadt Sanaa zwei Menschen getötet und elf weitere verletzt worden, als Anhänger der Regierung das Feuer auf eine Sitzblockade vor der Universität eröffneten. Die Demonstranten im Jemen fordern den Rücktritt des seit 32 Jahren herrschenden Präsidenten Saleh. (APA/AFP)

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