Telekom Austria kämpft in Tirol mit "hartnäckigem Softwarefehler"

24. Februar 2011, 13:57
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Gesprächspartner nicht oder nur teilweise zu hören

Die Telekom Austria kämpft in Tirol immer noch mit Softwareproblemen. Wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte, komme es zu Beeinträchtigungen der Gesprächsqualität im Festnetz. Die Behebung der Störung werde bis 22.00 Uhr dauern. Am Mittwoch war es vor allem in den Bezirken Innsbruck-Land und Schwaz unmöglich, überhaupt Telefonate vom Festnetz aus zu führen.

"Hartnäckiger Softwarefehler"

Laut Telekom handle es sich um "einen hartnäckigen Softwarefehler", der seit Donnerstag 10.00 Uhr wieder auftrete. Man kenne zwar das Problem, die Behebung werde aber Stunden dauern.
Das Telefonieren funktioniere, die Qualität sei aber zum Teil nicht entsprechend. Ein Technikerteam sei vor Ort und um die Behebung des Schadens bemüht, hieß es.

Notrufnummern

Auch die Notrufnummer der Rettung im Bezirk Schwaz war am Mittwoch von Problemen mit dem Verbindungsaufbau betroffen, bestätigte ein Sprecher der Leitstelle Tirol einen Bericht von "ORF Radio Tirol". Beim Versuch den Notarzthubschrauber über die Leitstelle zu alarmieren, sei dieser übers Festnetz nicht erreichbar gewesen, hieß es. Das sei aber insofern kein Problem, da man in diesem Fall die Funkverbindung nutzen könne.

Festnetzstörung

Ein Innsbrucker Anbieter von Festnetztelefonen habe in einem Anruf darauf aufmerksam gemacht, dass überdurchschnittlich viele Tiroler über defekte Telefonapparate Beschwerde eingereicht hätten, berichtete "ORF Radio Tirol". Recherchen hatten daraufhin ergeben, dass eine Störung im Festnetz dafür verantwortlich sei. Demnach funktioniere zwar der Verbindungsaufbau zum Gesprächspartner, dieser sei dann aber nicht oder nur teilweise zu hören. (APA)

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