Fotojuwelen

Ausstellung zeigt "Frühe Orientphotographie"

26. Februar 2011, 16:17
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    Dieses Foto einer Statue des Pharaos Ramses II. stammt aus der Zeit vor 1890.

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    Die Fotografen James Robertson und Felice Beato nahmen dieses Foto von der Sphinx von Gizeh vor 1858 auf.

In Jena werden Reproduktionen einer fast vergessenen Sammlung aus dem 19. Jahrhundert gezeigt

Jena - Der Geologe und Forschungsreisende Moritz Alphons Stübel bereiste Südamerika auf den Spuren Humboldts und wurde unter anderem dadurch bekannt, dass er zwischen 1874 und 1875 gemeinsam mit Wilhelm Reiss die ersten wissenschaftlichen Ausgrabungen in der Nekropole von Ancón (Peru) durchführte. Ein anderes Erbe Stübels war jedoch lange Zeit in Vergessenheit geraten - fast 40 Jahre lang lag sein Nachlass im Institut für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Erst seit dem Beginn der wissenschaftlichen Aufarbeitung 1995 offenbart sich nach und nach ihr wahrer Wert, gab die Universität bekannt.

Ab März zeigt die Ausstellung "Bilderfund - Frühe Orientphotographie, gesammelt von Alphons Stübel (1835-1904)" bis zu 150 Jahre alte Fotos aus der Sammlung Stübels. "Aus konservatorischen Gründen können wir keine Originale zeigen", erklärt Kuratorin Babett Forster. "Stattdessen werden wir mit Reproduktionen und einer Diashow den alten Orient erstrahlen lassen."

Sammlung

Der gebürtige Leipziger Alphons Stübel bereiste in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Arabien und Nordafrika. Wieder zu Hause legte er mit gekauften Fotos eine Art Expeditionstagebuch an. "Die Bilder hat er sowohl auf seinen Reisen als auch in Deutschland, vor allem in Berlin, zusammengekauft", so die Fotografie-Expertin. "Wichtig war ihm dabei, alles so zu dokumentieren, wie er es vorgefunden hatte." Zusammengekommen sind dabei vor allem Architektur- und Landschaftsaufnahmen, die uns heute einen einmaligen Blick in die Vergangenheit bieten.

So finden sich von den Anfängen der Sammlung 1857 bis in die 1890er Jahre Fotos aus Konstantinopel, Kairo, Alexandria und weiteren großen Zentren des Morgenlandes. Nach Jena gelangten die Aufnahmen über einen Neffen Stübels, der sie geerbt hatte. Die Fotos haben neben der historischen Bedeutung auch einen finanziell nicht zu unterschätzenden Wert. Zur Sammlung gehört etwa ein kompletter Satz der ersten jemals in den Heiligtümern Mekka und Medina aufgenommenen Fotos aus dem Jahr 1881. "Ein Pendant dazu wurde im Auktionshaus Sotheby's 1989 für 1,4 Millionen Britische Pfund versteigert", berichtet Forster.

Fotojuwelen

Heute dient die Stübel-Sammlung den WissenschaftlerInnen vor allem als Datenbank für historische und denkmalpflegerische Belange. "Viele Stätten kann man hier noch in nahezu unberührtem Zustand betrachten - ohne Auswirkungen des Massentourismus", erklärt die Kuratorin. Außerdem sind die Bilder von großer fotohistorischer Bedeutung, denn sie stammen aus der Zeit, als die Fotografie noch in den Kinderschuhen steckte. "Wir haben hier ein sehr komplexes Zeugnis darüber, wie ein Zeitgenosse mit dem neuen Medium umgeht", sagt Babett Forster. In der Ausstellung können die BesucherInnen deshalb auch Wissenswertes über die Anfänge der Fotografie erfahren. (red)


Ausstellung
"Bilderfund - Frühe Orientphotographie, gesammelt von Alphons Stübel (1835-1904)".
Von 3. März bis 8. Mai in der Galerie Stadtspeicher, Am Markt 16, Jena.

Link
Die Alphons-Stübel-Sammlung früher Orientphotographien

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19 Postings
das kleine Massnahmenpaket
00
28.2.2011, 12:24

Nein. Historische Glasplattennegative sind auch in moderner Ausarbeitung sensationell, im Vergleich zu heutigen Fotos.

Anja rewa
00
27.2.2011, 19:25

Eine Ausstellung in der nur Reproduktionen gezeigt werden hört sich nun ja dann doch ein bissl langweilig an

Robert Waloch
21
26.2.2011, 22:09
?...von DER Sphinx in Gizeh...?

Ja, eh:
DER ägyptische (mir Pharao-Kopf!),
DIE griechische (mit Frauenkörper)...

NeoK
00
27.2.2011, 10:11
Robert Waloch
10
27.2.2011, 11:38
Sie brauchen Wiki-Hilfe?

Ich nicht! Ich wollte nur auf die Bild-Unterschrift mitsamt dem grammatisch falschen Artikel (im 2. Fall) hinweisen. Hat Sie das verwirrt?

derderbenutzer
00
28.2.2011, 23:26

Die Kamera auf dem Stativ verlangt OBJEKT(IV) den Dativ.

NeoK
11
27.2.2011, 16:20

Ist jetzt schon ein bisserl peinlich, gell?

Tethys
01
28.2.2011, 13:01

Wollen Sie nicht noch mal darüber nachdenken??

Raphael Hythlodeus
01
28.2.2011, 10:35
klugscheißen, und zu dumm um sinnerfassend zu lesen. und dann andere user, die inhaltlich recht haben, schulmeistern wollen. sie sollten nochmal genau lesen und sich dann entschuldigen.

NeoK
20
28.2.2011, 21:15

1. Jemand der Andere als "dumm" bezeichnet, und dann eine Entschuldigung verlangt, sollte mal lieber über sich selbst nachdenken.

2. "Daher ist im Griechischen das grammatische Geschlecht dieses Wortes eindeutig weiblich." "Grundsätzlich muss man in der Sprachgrammatik immer das grammatische Geschlecht (Genus) von dem natürlichen Geschlecht (Sexus) unterscheiden, wobei das grammatische Geschlecht nicht durch das natürliche korrigiert werden kann."

So, und jetzt erklären Sie mir mal, welchen Sinn ich nicht erfasst habe (und entschuldigen sich dann bei mir)!

Wie es in Ägypten heißt ist mir ehrlich gesagt schnurzegal. So wie "die Sonne" in vielen Sprachen auch männlich ist, "der Mond" hingegen weiblich - und?

Tethys
01
Wie es in Ägypten heißt ist mir ehrlich gesagt schnurzegal.

Es ist entscheidend - für einen ägyptischen Sphinx gilt das männliche Geschlecht. Auch wenn es Ihnen schnurzegal ist, es IST so.

NeoK
10

OK, ich muss zugeben: Hab den Wiki-Teil schlicht nicht weitergelesen, sowie zusätzlich jetzt meinen Duden aufgeschlagen, beides enthält:

Sphinx, DIE;-, -e, in der archäologischen Fachspr. meist DER;

Ergo: In der deutschen Sprache(!) ist beides korrekt - so einfach ist das!

Ist aber wirklich toll, mit welchen "Argumenten" hier herumgeworfen wird ("klugscheißen", "dumm", purer Zynismus)... Gratuliere!! (Betrifft nicht Sie, sondern Ihre "Mitstreiter"!)

Auf Wiki schimpfen ist leicht, doch mit virtuell blutroten Kopf vorgebrachtem "Ich habe Recht!!!" hat man noch weniger Argumente auf seiner Seite.

Dhimmi
10
27.2.2011, 18:51
Wieso peinlich, ist doch eigentlich verwirrend.

"Grundsätzlich muss man in der Sprachgrammatik immer das grammatische Geschlecht (Genus) von dem natürlichen Geschlecht (Sexus) unterscheiden, wobei das grammatische Geschlecht nicht durch das natürliche korrigiert werden kann. Das natürliche Geschlecht der ägyptischen Sphinx ist in der Regel männlich"
Wiki

Robert Waloch
00
28.2.2011, 02:39
--------aber nur

in der Regel.......:-)

Alles klar Kinder?
10
27.2.2011, 14:54
anscheinend schon

es heißt die Sphinx
und wenn dann wär der Artikel grammatKALisch falsch

Robert Waloch
00
28.2.2011, 02:38
Na, ist das aber lieb...

GrammatKALisch - ja, ja, die Erregung in den Fingern und die vielen Buchstaben auf der Tastatur!
Auch zu "Grammatisch : Grammatikalisch" können S' bei Wiki oder sonstwo stöbern....

Neuer Nick neues Glück
10
27.2.2011, 14:39

Doch, du bräuchtest Hilfe von Wikipedia.
Oder hat der gepostete Link dich verwirrt?

Tethys
01
28.2.2011, 13:02

In Ägypten: DER Sphinx. Aber wenn Wikipedia das sagt, schaltet wohl das Wissen ab??

Raphael Hythlodeus
01
28.2.2011, 10:33
warum? weil er weiß, dass der sphinx von gizeh männlich ist? was anderes wird er auf der wiki auch nicht finden.

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