derStandard.at-Interview

"Eine stolze SPÖ braucht keine Kronen Zeitung"

Katrin Burgstaller, 28. Februar 2011, 12:47
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    Nikolaus Kowall: "Ich bin 28 und nicht darauf angewiesen, dass die jetzige Führungsriege irgendwann über mein Fortkommen entscheidet."

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    "Ich will keinem der derzeit agierenden Spitzenfunktionäre meine Arbeitskraft zur Verfügung stellen."

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    "Die Allianz mit der Krone ist der SPÖ unwürdig."

SP-Querdenker Kowall über den verlorenen Stolz seiner Partei und den Versuch, sozialdemokratische Ideale zurück in die SPÖ zu bringen

"Es gefällt ihnen, dass sie im Klub der Opernballelite akzeptiert werden. Für stolze Sozialdemokraten müsste es selbstverständlich sein, gar nicht zu diesem Klub gehören zu wollen", sagt Nikolaus Kowall, Vorsitzender der Sektion 8 in Wien-Alsergrund. Im derStandard.at-Interview sprach er über Karrieremöglichkeiten in der SPÖ, die notwendige "Redemokratisierung" seiner Partei und die ökonomische Abhängigkeit vieler Abgeordneter. Die Fragen stellte Katrin Burgstaller.

***

derStandard.at: Die Sektion 8 wurde 2007 gegründet, als Protest gegen das Kabinett Gusenbauer. Wie beurteilen Sie die Performance Werner Faymanns im Vergleich zu ihm?

Kowall: Wir können in den üblichen medialen Diskurs einsteigen und anhand von Personen die aktuelle SPÖ-Linie analysieren. Aber das ist nicht sehr sinnvoll. Gusenbauer ist genauso wie Faymann ein Produkt einer spezifischen Kultur, die sich herausgebildet hat. Sie schaffen es irgendwann an die Spitze und sind Getriebene aber auch Treiber des Apparates. Sie haben vielleicht gar nicht so viel Handlungsmacht, wie man sich das vorstellt. Bei aller Wut, die man das eine oder andere Mal auf den Parteivorsitzenden hat, muss man sich eingestehen: Wesentlich ist, dass sich Strukturen verändern und es andere Mechanismen sind, durch die man in der SPÖ Erfolg hat.

derStandard.at: Die SPÖ lässt anscheinend auch noch andere Treiber zu, nämlich die Kronen Zeitung.

Kowall: Das ist ein Indiz für die Orientierungslosigkeit und das ausgedünnte Selbstbewusstsein der Sozialdemokratie. Eine stolze SPÖ braucht keine Kronen Zeitung oder andere Einflüsterer. Die würde sich mit nahe stehenden Kräften verbünden und versuchen, ihre Agenda durchzuziehen. Die Allianz mit der Krone ist der SPÖ unwürdig.

derStandard.at: Wann und warum ist der Stolz der SPÖ verloren gegangen?

Kowall: Als es gewisse Kräfte in der Gesellschaft geschafft haben, die Prinzipien des egomanischen Shareholder Value-Kapitalismus zu den wesentlichen Denkmustern der Gesellschaft zu transformieren. Das traditionelle Solidarkonzept der Sozialdemokratie, das auch seine objektiven Schwächen hatte, ist in den 80er Jahren erodiert und zwar in ganz Europa.

derStandard.at: Das ist eine gesamtgesellschaftliche Analyse. Die Frage ist aber auch, welche Rolle die Politiker selbst spielen. Elfriede Hammerl hat sinngemäß einmal gesagt, es komme ihr bei der SPÖ so vor, als würden die einst armen Kinder jetzt mit den Reichen spielen dürfen. Sind die einzelnen Akteure abgehoben?

Kowall: Ich sehe das nicht als Abgehobenheit sondern als mangelndes Selbstbewusstsein. Es gefällt den Spitzenrepräsentanten der SPÖ wenn sie von gewissen Leute aus Medien, aus der Wirtschaft und aus der Wissenschaft einen Schulterklaps bekommen. Es gefällt ihnen, dass sie im Klub der Opernballelite akzeptiert werden. Für stolze Sozialdemokraten müsste es selbstverständlich sein, gar nicht zu diesem Klub gehören zu wollen. Ihre Elite sollten die Leute sein, die sich für andere einsetzen und nicht die großspurigen Bosse der Gesellschaft.

derStandard.at: Die SPÖ hat das vielkritisierte Fremdenrechtspaket durchgewunken. Ist das auch ein Problem des Systems?

Kowall: Nein, das sorgt bei mir schon für Aufregung. Es ist das fünfte Fremdenrechtspaket in 22 Monaten. De facto bauen alle Fremdenrechtspakete auf einer Paranoiapolitik auf. Es gibt eine große Paranoia in Österreich Fremden gegenüber. Man kann diese Paranoia schüren, bekämpfen oder sich dafür fürchten. Die SPÖ hat sich schon vor vielen Jahren dazu entschlossen, sich zu fürchten. Dadurch fehlt eine entscheidende gesellschaftliche Kraft, die dazu in der Lage wäre, die Diskussion zu einer Sachdiskussion zu lenken. Der Hass in der Bevölkerung ist nicht politisch sondern pathologisch. Dieser Hass hat einen ganz kleinen realen Kern und hat eine ganz große Hassblase rund herum. Der Fremdenhass ist die größte zeitgenössische Krankheit der österreichischen Gesellschaft. Die SPÖ müsste erkennen, dass sie selbst auf die Diskurse Einfluss nehmen kann. Die SPÖ muss diese Glaubensblase platzen lassen.

derStandard.at: In Graz wurde das Bettelverbot erlassen, mit allen Stimmen der SPÖ, einzig ein Abgeordneter, nämlich Max Lercher, hat dagegen gestimmt. Lercher hat gemeint, die SPÖ hat dieser Sache zugestimmt, weil die Wähler das so wollen.

Kowall: Die Wählerschaft der SPÖ ist relativ inhomogen. Wahrscheinlich hat die Parteiführung recht, dass der größere Teil, nämlich die traditionelle Wählerschaft, für gewisse Vorurteile empfänglich ist. Sozialdemokratische Kerngruppen müssen auch bedient werden, aber eben nicht mit der Ressentimentpolitik der Rechtspopulisten. Wenn es die SPÖ nicht schafft, die Diskurse in Richtung ihrer Kernthemen zu verschieben wird sie noch mehr Wähler verlieren. Denn sie gehen zum Schmied, nicht zum Schmiedl.

derStandard.at: Lercher hat sich dem Klubzwang widersetzt und nicht mitgestimmt. Er musste sich dann vorwerfen lassen, er habe Voves lediglich als politisches Feigenblatt gedient, um das gute Gewissen in der steirischen SPÖ darzustellen. War das Sitzenbleiben keine so große Sache?

Kowall: Was Max Lercher betrifft: Das war eine große Tat. Es ist von außen schwer einsehbar, dass hier die ganze sozialdemokratische Tradition der Disziplin und der Geschlossenheit mitspielt. Es ist erfreulich, wenn ein junger Mensch da ausbricht, aber es ist auch verständlich, dass er innere Konflikte hatte. Gäbe es in der SPÖ eine demokratische Kultur, in der im Detail ausdiskutiert wird was nachher im Klub beschlossen wird, dann wäre der Klubzwang nicht so dramatisch. Die Wahrheit ist aber, dass der Parteivorsitzende dem Klub vorschreibt, was er zu beschließen hat.

derStandard.at: Oft wird der Jugend mangelndes politisches Interesse vorgeworfen. Wie sehen Sie das?

Kowall: Der Umstand, dass nur ein geringer Teil der Bevölkerung stark politisiert ist, hat negative aber auch positive Seiten. Er ist ein Indiz dafür, dass wir in Frieden leben und dass die politische Organisation nicht eine Frage von Leben und Tod ist. Die Menschen können es sich heute leisten, sich für andere Dinge zu interessieren. Aber ich glaube nicht an die Politikverdrossenheit. Bei gewissen Punkten ist das Interesse größer, in anderen Punkten kleiner.

derStandard.at: Die Sektion 8 will die Parteilogik der SPÖ durchbrechen. Welche Logik? Was soll anders werden?

Kowall: Durchbrochen werden soll die Abhängigkeit der einzelnen Akteure von oben, die zu einer Kommandokultur führt. Das zu durchbrechen ist ein wesentlicher Schritt um überhaupt einmal eine fruchtbare politische Debatte zu ermöglichen. Es gibt Leute die ihre Karriere in der SPÖ wie in einem privaten Unternehmen planen. Es muss für solche Pragmatiker Platz in einer Volkspartei sein, aber sie sollen das Geschehen nicht dominieren, so wie das derzeit der Fall ist. Das Verhältnis zwischen pragmatischen Netzwerkern und ideologischen Überzeugungstätern muss sich zu Gunsten der Zweiteren verschieben. Die SPÖ denkt in kleinen taktischen Punktesiegen, das ist natürlich Unsinn. Die SPÖ wird nur dann als authentisch wahrgenommen, wenn sie langfristig und aus Überzeugung handelt. Voraussetzung für alle Änderungen ist eine Redemokratisierung.

derStandard.at: Wollen Sie keine Hierarchien mehr? Oder Basisdemokratie?

Kowall: Nein, auf keinen Fall. Basisdemokratie ist kein Modell für uns. Sie taugt maximal in Kleingruppen, in komplexeren Organisationen ist sie kein opportunes Instrument. Wir stellen uns eine partizipative Führung vor, in der transparent ist, welche Personengruppen Entscheidungen fällen. Die Gremien in der SPÖ sind sehr aufgeblasen, was man als demokratisch interpretieren könnte. Kurioserweise bedeutet ihre Aufgeblasenheit aber nichts anders, als das sie leichter kontrollierbar sind. Weil nicht mehr klar ist, wer sich absprechen kann.

derStandard.at: Was müssten Sie tun, um unter den vorherrschenden Strukturen nach oben zu kommen?

Kowall: Das ist eine sehr hypothetische Frage, denn dann müssten meine Überzeugungen austauschbar sein. Aber ich würde versuchen, mit meinen KollegInnen den Zickzackkurs der Partei argumentativ zu unterstützen und bei Veranstaltungen den Jubelperser zu machen. Ich würde versuchen junge Leute zusammenzustellen, die ein gutes Kamerabild abgeben. Aber für mich und für die Leute in der Sektion 8 ist klar: Wir wollen es unter unseren Bedingungen schaffen.

derStandard.at: Werden Sie weiterkommen, wenn Sie jetzt so aufmüpfig sind?

Kowall: Ich bin 28 und nicht darauf angewiesen, dass die jetzige Führungsriege irgendwann über mein Fortkommen entscheidet. Das werden zu einer anderen Zeit andere Leute machen. Ich bin da entspannt.

derStandard.at: Gibt es einen SPÖ-Spitzenfunktionär, für den Sie derzeit gerne arbeiten würden?

Kowall: Nein, ich will keinem der derzeit agierenden Spitzenfunktionäre meine Arbeitskraft zur Verfügung stellen.

derStandard.at: Warum engagieren Sie sich für eine Partei, deren Politik Sie nicht für gut erachten?

Kowall: Meine Mitstreiter und ich sind wegen der sozialdemokratischen Idee in der Partei und nicht wegen des aktuellen Zustandes der SPÖ. Wir versuchen, diese sozialdemokratischen Ideale auch wieder in die SPÖ zurückbringen. (Katrin Burgstaller, derStandard.at, 28. Februar 2011)

NIKOLAUS KOWALL, geboren 1982 in Wien hat Volkswirtschaftslehre studiert und ist Vorsitzender der Sektion 8 der SPÖ Wien Alsergrund.

Hintergrund

Die Sektion 8 in Wien-Alsergrund sieht sich als sozialdemokratische NGO "in klarer Abgrenzung zur Logik des Parteiapparats". In ihrem Positionspapier erklärt sie, wie die SPÖ redemokratisiert und die "Herrschaftslogik bürokratischer Macht" durchbrochen werden soll.

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ceterum censeo faymanem esse d...
12
Konjunktiv, lieber Redakteur, Konjunktiv!

.
"Eine stolze SPÖ BRÄUCHTE keine Kronen Zeitung" - so muss es heissen!

Sie braucht sie aber, so wie's ausschaut - die Kronen Zeitung. Und den Stolz hat die SPÖ schon vor vielen Jahren gegen jene Amterl und Gschafterl eingetauscht, die zur Aufrechterhaltung des parasitären roten Filzes erforderlich sind.

phantasielos
00
Konjunktiv

Der Konjunktiv von brauchen heißt "brauchte".
"Bräuchte" sagen nur die höheren Töchter, wie mein Deutschlehrer zu sagen pflegte.

cantanto
00
24.3.2011, 22:55
Bitte was für sozialdemokratische Ideale?

Wir leben nicht mehr im 19. Jahrhundert!

Es gibt den Klassenkampf zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern schon lange nicht mehr, deshalb werden auch alle sozialistischen Parteien verschwinden, wenn sie nicht ihre Strategie ändern!

Es gibt jetzt den Kampf zwischen allen Arbeitnehmern und fast allen Arbeitgebern (KMUs) gegen ein paar multinationale Konzerne - vor allem Waffen- und Pharmahersteller.

Die Partei, die dies versteht und auch thematisiert gewinnt jede Wahl mit 80%. Das Problem ist nur, dass ja ALLE Politiker bereits von diesen Industriezweigen gekauft sind.

dreifaches Integral
00
28.12.2011, 00:57

Sie sagen, dass "ALLE Politiker bereits von diesen Industriezweigen gekauft sind."
Das kann nur Unsinn sein, denn
1. könnte man nur mit Geld sicher nicht ALLE Politiker dazu bringen, den Deal geheim zu halten. (Das ist die Schwachstelle fast aller Verschwörungstheorien.)
und
2. ist es ja garnicht nötig ALLE Politiker zu "kaufen". siehe Artikel: die Entscheidungen werden von relativ wenigen getroffen - welche nicht einmal unbedingt offiziell Politiker sind. (Pröll, Konrad, ehemals: Dichand, usw.)

Waffen- und Pharmahersteller haben sicherlich zu viel Einfluss, aber bei Weitem nicht soviel wie sie denken/behaupten.

Gerhard Schwarz6
 
04
25.3.2011, 01:53

Sehen Sie: und genau DAS ist der Klassenkampf des Kapitals gegen die Arbeitenden. Sie sind bissel schizo, sorry.

ceterum censeo faymanem esse d...
00
19.3.2011, 17:44
Der neue Cap?

Yes I can!
00
22.3.2011, 09:36
endet er dann auch wie cap?

joesixpack
00
Sozialdemokratische Ideale...

>>Auf diese Weise muß die Arbeiterklasse zu immer neuen, immer höheren Formen staatlichen und gesellschaftlichen Lebens, immer neuen Phasen in dem weltgeschichtlichen Prozeß der Umbildung der kapitalistischen Gesellschaft in die sozialistische aufsteigen, bis schließlich das Ziel erreicht, bis die sozialistische Gesellschaft verwirklicht ist.<<

Otto Bauer, Die Österreichische Revolution (1923)

Plato
00
Bert Brecht: erst kommt das Fressen, dann die Moral ...

Dissident
 
11
Was Herr Kowall und ähnlich argumentierende Kritiker übersehen:

Schon Marx hat gesagt, "das (gesellschaftliche) Sein bestimmt das Bewusstsein". Und weil sich eben die allermeisten österreichischen Wohlstandsbürger (auch die, denen es nicht so gut geht) nicht mehr als klassisches Klientel der "alten" SPÖ empfinden, muss die heutige SPÖ jene amorphe, leicht reizbare aber politikdesinteressierte, eher ihren kleinen Besitzstand verteidigende, überwiegende Mehrheit erreichen. Und das passende Medium für diesen Typus ist die "Krone". Darum haben in der Öffentlichkeit "echte" Sozis kein Leiberl mehr, sondern diese angepassten, TV-tauglichen. Übrigens: Gusenbauer, so hat man angenommen, sei ein "Linker", er ist am schnellsten im "Berater"-Sumpf verschwunden. Da hat ja Faymann weit mehr Charakter!

Weit haben wirs gebracht
11

Der Faymann hat die Zeit nach seiner jetzigen Funktion ja noch vor sich. Wer weiß, vielleicht braucht auch Weißrussland einen Berater...

Weit haben wirs gebracht
13

Bis zu dem Punkt mit der Paranoiapolitik hielt ich den jungen Herren für einen Vertreter einer Sternstunde in der Sozialdemokratie, für einen Hoffnungsschimmer. Aber wenn sich wieder alles darauf reduziert, dass Politik dazu da sein soll, primär für Minderheiten und Ausländer zu arbeiten und nur sekundär für das eigene Land, in dem von oben bis unten vieles nicht stimmt, dann wird sie scheitern. Bedauerlich, ich würde eine ideologisch starke Sozialdemokratie begrüßen, die sich wieder auf ihre Wurzeln besinnt.

Weit haben wirs gebracht
12

Add on: Die Sozialdemokratie sollte sehr wohl - richtigerweise - im Antifaschismus verwurzelt sein. Aber das bedeutet nicht, der ganzen Welt Tür und Tor in die Heimat zu öffnen, nicht den Ausverkauf oder das Verschenken des Volksvermögens und dergleichen mehr. Und auch ein Sozialist alter Schule - man soll es nicht glauben - darf seine Heimat lieben. Er muss es sogar, weil wie sonst sollte er mit seinen Mitmenschen solidarisch sein und ihre Probleme verstehen?

Mata Hari Krishna
14
und irgendwann gab es auch noch das linzer programm,

indem festgehalten wurde, zu jeder religion auf kritische distanz zu gehen.

laut diesen - noch nicht abgeschafften? - statuten würde es keine frau superintendentin Knoll geben, aber auch keinen Schakfeh, alRawi oder Baghajati als würdenträger/funktionäre.

femail
00
23.4.2011, 12:26
linzer programm

das linzer programm war ein programm und kein statut. und programme gabs nach 1926 einige. und bruno kreisky war es, der die haltung der kritischen distanz zur kirche maßgeblich verändert hat..

Hans Dichand IV
00
HAHA ....

erxxich
00
Bodenhaftung verloren

Die SPÖ ist nur mehr um Machterhalt bemüht und vergisst ihre Wurzeln und hat den Kontakt zu ihren Wählern verloren !!
Für mich bis auf weiteres nicht mehr wählbar !!

beni_b
00

Was dann wählen??? ÖVP FPÖ???

hansi goldach
 
01

eine stolze kronenzeitung braucht keine spö.

meresi
00
Brave New World

...na, was is' los mit dir? nimmst jetzt Soma statt Opium??? oder was? oder liest du die "Krone" 100x am Tage???

heinz strobl
 
02
In der SPÖ gibt es noch

Sozialdemokraten ?
Das ist sicher eine aussterbende Spezies.
Die Arbeiter sind nicht ausgestorben, sie sind nur zumeist nicht mehr in der Fabrik tätig sondern bei Einzelhandelsketten beschäftigt.Das Präkariat haben die Nadelstreifsozis überhaupt verschlafen.
Golfspielen entfremdet.
Zuviel mit dem Klassenfeind fraternisiert.Also milieugeschädigt, die Allüren gleichen sich an, ohne dass sich die Voraussetzungen angleichen.
Anbiederung und damit auch Abhängigkeit ist die Folge.Dabei sollte die Sozialdemokratie Leuten wie Konrad und Kollegen heftig in den Arsch treten.
Aber wenn man sich Schulterklopfen erwartet und den Kratzfuß macht, dann ist das nicht möglich.
Die Fremdengesetze sind eine Schande.Rechtsextremismus pur.Nürnberg 1935 auf heute um

glenkill
01
Junger Frecher

Das hört sich gut an, dass es noch einen in der SPÖ gibt, der die Werte der Sozialdemokratie wieder unter die SPÖ-Menschen bringen möchte. Dort waren sie ja einmal, aber kaum bei den Führern der Partei (auch ehemals nicht). Was aus Nikolaus Kowall werden kann, schaut man sich am besten bei Herrn Cap an - vom Frechdachs zum Superbonzen des neokapitalistischen Zuschnittes. Haltung ? Was ist das, wozu braucht mans, was bringt es ?

Ernst Guevara
01
nein, kowall ist eben nicht cap

wenn man den herrn kowall beim wort nimmt, dann ist eigentlich ausgeschlossen, dass er sich so entscheiden wird wie der cap, sollte er einmal vor der wahl stehen, aufmüpfiger sozialdemokrat zu bleiben oder opportunistischer verräter der sozialdemokratie zu werden. so wie ich den ideologischen überzeugungstäter kowall verstehe, wird er nur dann eine ämterkarriere anstreben, wenn sich der rahmen ändert und die sozialdemokratie wieder zu sich selbst und ihren ideen findet.

Hugh G. Rection
20
Wart mal ein Jahr,

dann is er 30, denn
"Wer mit 20 kein Sozialist, hat kein Herz,
wer's mit 30 noch immer ist..." eh scho wissen ;)

Baer8
04
Sie braucht aber auch keinen Faymann...

oder Hundstorfer oder Kräuter oder, oder, oder... Mit Leuten wie Vranitzky und Klima hat alles angefangen. Da ging es unaufhaltsam bergab und dieser Kurs hält an und ein Ende ist absolut nicht in Sicht.

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