Assistenzeinsatz brachte 711 Meldungen an Exekutive

23. Februar 2011, 13:40
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Illegale Einwanderer: acht, Schlepper: null

Wien - Einen eher nur beschränkten Erfolg hat der mit Ende diese Jahres auslaufende Assistenzeinsatz des Bundesheeres an der Ostgrenze im Jahr 2010 gebracht. Wie Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) in der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ mitteilt, haben die Soldaten der Exekutive im Vorjahr insgesamt 711 Meldungen erstattet. Aufgrund dieser Meldungen konnten aber nur acht illegale Einwanderer aufgegriffen werden. Schlepper konnte in Folge dieser Meldungen kein einziger gefasst werden.

Innenministerin betont Prävention

Wie Fekter in der Anfragebeantwortung ausführt, bezogen sich viele Meldungen auf präventive, nicht zuordenbare Maßnahmen, wie etwa die Überprüfung verdächtiger Wahrnehmungen, Alarmauslösungen und offenstehende bzw. unversperrte Objekte oder Fahrzeuge. 56 Meldungen betrafen Sachbeschädigungen und 15 Einbruchsdiebstähle. Insgesamt wurden aufgrund der Meldungen 18 Personen festgenommen - inklusive der erwähnten acht illegalen Einwanderer. Wegen gerichtlich strafbarer Sachverhalte erfolgten nach den Meldungen der Soldaten 71 Anzeigen. (APA)

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