Prominente feierten "Fest gegen den Neid"

23. Februar 2011, 13:37
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"Mr. Ferrari" rief und die Üblichen kamen

Prominente haben sich Dienstagabend in der Wiener Innenstadt getroffen, um das "Fest gegen den Neid" zu begehen. Initiator Heribert Kasper, der aufgrund seiner Tätigkeit unter dem Spitznamen "Mr. Ferrari" bekannt ist, meinte: "Es gibt Feste für Aids, für Krebs, Feste gegen Gewalt, warum soll man nicht einmal eine Charity für die Psyche machen?"

Society-Lady Jeannine Schiller, die laut eigener Aussage anderen nichts missgönne, gibt aber zu, dass ihr Aussehen viele Neider auf den Plan ruft. "Mein ganzes Leben war man mir neidig. Man hat gefragt, ist der Mund echt, oder nicht? Also, bei mir ist es echt". Selbst Ehemann Friedrich Schiller gesteht: "Neidisch bin ich nur auf Jeannines Haare." Tipps von höchster Ebene wie man am effektivsten gegen die Sünde ankämpfen kann, kamen von Dompfarrer Toni Faber. "Zuerst einmal sollte man den Neid wahrnehmen und zulassen, nicht einfach gleich zur Seite zu stoßen, sondern versuchen mit Liebe zu transformieren."

1. Österreichischer Neid-Song

Richard Lugner, der mit seinem heurigen Opernballstargast Ruby Rubacuori besonders hohe Wellen schlägt, erklärte: "Es gibt Leute, die sagen 'Es ist nicht in Ordnung, dass der Lugner die Ruby einlädt, weil sie eine Begleithostess war und den italienischen Ministerpräsidenten ein wenig verführt hat'. Was immer da geschehen ist, weiß ja niemand." Und der Baumeister fühlt sich unfair behandelt, denn "die Dolly Buster, eine echte Pornodarstellerin" oder "der Prinz von Anhalt (Anm. Markus), der echte Rotlichtlokale besitzt" waren bereits Gäste am Ball der Bälle. "Aber wenn's der Lugner macht, heißt's, der Lugner ist ein Bösewicht", echauffierte sich der "Mörtel".

Ebenfalls gesichtet wurden u.a. auch der Sohn des ehemaligen Staatsoperndirektors, Adrian Hollaender, und Ex-Fußballer Toni Polster. Die Song Contest-Bewerber Patricia Kaiser und Leo Aberer stimmten den "1. Österreichischen Neid-Song" an. (APA)

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