Fernost-Börsen schließen überwiegend tiefer

24. Februar 2011, 12:37
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Ölpreishöhenflug belastet - Chinesische Börse legt leicht zu

Wien - Die Leitbörsen in Fernost haben am Donnerstag überwiegend tiefer tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio ermäßigte sich um 126,39 Zähler oder 1,19 Prozent auf 10.452,71 Punkte und hat damit den dritten Handelstag in Folge mit Verlusten beendet. Der Hang Seng Index in Hongkong gab um 305,86 Zähler (minus 1,34 Prozent) auf 22.601,04 Einheiten ab und rutschte auf das tiefste Niveau seit 5 Monaten.

Verluste hinnehmen mussten auch die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 2.973,08 Zählern und einem Minus von 28,77 Punkten oder 0,96 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney ging um 34,5 Zähler oder 0,70 Prozent auf 4.901,1 Einheiten zurück. Ein Plus wies hingegen die Chinesische Börse auf. Der Shanghai Composite legte um 0,56 Prozent oder 15,97 Zähler auf 2.878,60 Punkte zu.

Die Ölpreise setzten ihren Höhenflug fort und belasteten damit an den Börsen. Die Sorge vor einem Übergreifen der Unruhen von Libyen auf andere Staaten in Nordafrika oder im Nahen Osten treibt die Notierungen laut Händlern weiter in die Höhe.

Unter den höheren Ölnotierungen litten vor allem Fluglinienwerte und andere Transportunternehmen. Cathay Pacific sanken um 1,4 Prozent auf 17,08 Hongkong Dollar. China Eastern Airlines ermäßigten sich um 2,60 Prozent auf 3,33 Hongkong Dollar. Air China rutschten um 4,9 Prozent auf 7,04 Hongkong Dollar ab und China Cosco sackten um 2,0 Prozent auf 8,06 Hongkong Dollar.

Australische Minenaktien wurden von rückläufigen Metallpreisen in die Tiefe gedrückt. BHP Billiton gaben um 1,3 Prozent auf 45,99 Australische Dollar nach. Rio Tinto fielen um 0,80 Prozent auf 84,25 Australische Dollar.

Pacific Brands brachen um elf Prozent auf 98 Australische Cents ein. Der größte australische Bekleidungsherstellers berichtete über eine Halbjahresverlust, nachdem Abschreibungen deutlich auf die Ergebnisse gedrückt hatten.

In Tokio stieg der Yen gegenüber dem US-Dollar auf den höchsten Stand seit zwei Wochen und sorgte damit in Japan für zusätzlichen Gegenwind. Das bekamen vor allem die Exportwerte zu spüren. Toyota etwa verloren 1,74 Prozent auf 3.765 Yen und Sony gaben 1,51 Prozent auf 2.932 Yen nach. Um kräftige 14,5 Prozent aufwärts ging es indes für die Titel von CSK Corp. In Medienberichten hieß es, Großaktionär Sumitomo Corp wolle die Mehrheit an dem IT-Dienstleister erwerben. (APA)

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