Telekom Austria sieht "akzeptable Lösung" bei Vorratsdaten

23. Februar 2011, 12:21
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Sprecher: Großteil der Kosten wird vom Bund übernommen - Rechtsstaatlichkeit sichergestellt

Anders als der Dachverband der Internet-Provider (ISPA), der für die technische Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung einen "100-prozentigen Kostenersatz vom Staat" verlangt, hält man bei der teilstaatlichen Telekom Austria die Koalitionspläne für eine "akzeptable Lösung".

Unternehmen sollen 20 Prozent tragen

Nach den am Dienstag präsentierten Plänen sollen die Unternehmen insgesamt 3 der 15 Millionen Euro Investitionskosten (20 Prozent) übernehmen. Damit sei man grundsätzlich zufrieden, sagte Telekom-Sprecher Martin Bredl zur APA. Darüber hinaus werde es Zugriff auf die Daten nur auf Grund richterlicher Verfahren geben, wodurch die Rechtsstaatlichkeit sichergestellt werde, sagte der Sprecher. (APA)

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