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"Für den einen ist es schon eine Katastrophe, wenn er eine Schuppe findet, den anderen stört es auch dann nicht, wenn die Schuppen schon rieseln."
Foto: S. Hofschlaeger/www.pixelio.de

Schon ein zu häufiges Haare waschen oder Föhnen mit zu heißer Temperatur kann die Kopfhaut irritieren.
Foto: GesaD/www.pixelio.de
Kopfschuppen sind ein Problem, für das sich viele Betroffene schämen. Verbreitet sind sie dennoch wie eine Volkskrankheit: Jeder Zweite muss sich einmal im Leben damit herumschlagen, jeder Vierte ist regelmäßig davon betroffen. In den meisten Fällen handelt es sich "nur" um ein Schönheitsproblem, dennoch weisen Schuppen auf ein gestörtes Gleichgewicht der Kopfhaut hin.
Hautzellen in Klumpen
Im Normalfall erneuert sich die Kopfhaut binnen vier Wochen, indem Zellen abgestoßen werden, während sich neue bilden. Diese Hautzellen sind so klein, dass sie mit freiem Auge nicht erkennbar sind. Sichtbar werden Schuppen erst dann, wenn der Hauterneuerungs-Prozess beschleunigt abläuft, die Hautpartikel zusammenkleben und in Zellklumpen abgestoßen werden. „Zu einer verstärkten Hautbildung kommt es dann, wenn die Kopfhaut irritiert und gereizt ist", erklärt Jürgen Becker, Leiter der Abteilung für Allgemeine Dermatologie am Universitätsklinikum Graz.
Ob nun jemand ein Schuppenproblem hat oder nicht, hängt stark vom individuellen Empfinden ab. "Für den einen ist es schon eine Katastrophe, wenn er eine Schuppe findet, den anderen stört es auch dann nicht, wenn die Schuppen schon rieseln. Wenn man jedoch von anderen Personen darauf angesprochen wird, ist es Zeit einen Dermatologen aufzusuchen", empfiehlt Becker. Ob tatsächlich eine ungewöhnlich starke oder gar eine krankhafte Schuppenbildung vorliegt, kann vom Arzt diagnostiziert werden.
Trocken oder fettig
"Normale" Kopfschuppen (Pityriasis simplex capilliti) gehen auf keine krankhaften Veränderungen zurück und sind weitgehend ein kosmetisches Problem, für Betroffene aber dennoch nicht weniger belastend. "Menschen sind vielen Reizen ausgesetzt, die sich mitunter auf der Kopfhaut niederschlagen. Schon ein zu häufiges Haare waschen oder Föhnen mit zu heißer Temperatur kann die Kopfhaut irritieren", erklärt der Dermatologe. Eine zu gut gemeinte Haarpflege kann durchaus die Kopfhaut austrocknen. In der Folge bilden sich Schuppen, die klein und farblos-weißlich sind und förmlich aus dem Haar "rieseln".
Fettige Schuppen, die größer und gelblich sind, haben meistens andere Ursachen, teilweise auch genetisch determinierte: Sie können Folge von starkem Schwitzen, einer gestörten Talgproduktion, Hormonschwankungen oder psychischen Belastungen wie Stress sein.
Häufiger Verursacher dieser banalen Kopfschuppen, vorzugsweise bei fettiger Kopfhaut, sind Hefepilze der Gattung Malassezia, die natürliche Bestandteile der Hautflora sind. Die Pilze lieben es feucht und fett - fühlen sich daher durch Schweiß- und Talgdrüsen auf dem Kopf sehr wohl. Produzieren die Drüsen zu viel Talg, wird dem normalerweise harmlosen Hefepilz ein starkes Wachstum ermöglicht, was zu Juckreiz und Beschleunigung der Zellerneuerung, ergo zu Schuppen, führt.
Schuppen als Krankheit
"Es gibt jedoch klare Krankheitsbilder wie das seborrhoische Ekzem, die Schuppenflechte oder das atopisches Ekzem (Neurodermitis, Anm.), die mit vermehrter Schuppenbildung einher gehen", so Becker. Wichtig sei es, die verschiedenen Ursachen abzuklären, da der Behandlungsweg davon abhänge. "Beim atopischen Ekzem und trockenen Schuppen sollten Neutralschampoos und Mittel verwendet werden, die die Kopfhaut nicht austrocknen. Liegt ein seborrhoisches Ekzem vor, kann oft mit Antipilzmitteln Besserung erreicht werden."
Spezifische Anti-Schuppen-Shampoos werden bei einer Behandlung von fettiger Kopfhaut häufig unterstützend verwendet, da sie beruhigend und entzündungshemmend auf die Kopfhaut wirken. Diese enthalten Wirkstoffe wie Ketoconazol, Zinkpyrithion oder Selendisulfid und sind nicht für den Dauergebrauch oder gar als Prophylaxe gedacht "Dabei sollte man bedenken, dass teure Produkte nicht automatisch besser sind", so Becker. Menschen mit trockener Kopfhaut ist von aggressiven Anti-Schuppen-Shampoos abzuraten, da diese die Kopfhaut nur noch weiter irritieren und ein Teufelskreis entsteht.
Besteht ein Schuppenproblem über einen längeren Zeitraum, sollte auf jeden Fall ein Facharzt aufgesucht werden, der nach Analyse der Kopfhaut die passenden Präparate zur Behandlung verschreibt. "Nach einem Besuch beim Hautarzt sollte sich das Problem relativ rasch legen, ansonsten steht ein erneuter Besuch beim Dermatologen an", so Becker abschließend. (derStandard.at, 23.02.2011)
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.......... für Langbehandlung Antischuppenshampoo!
Ich hatte starken Juckreiz + Schuppen!
Von der Apotheke Nizoral (10 Euro/Fläschchen) und anschließend Antischuppenshampoo!
Antischuppenshampoos entfalten ihre Wirkung erst nach etwa 4 Wochen durchgehende Benützung!
Das Shampoo wechseln wie im Volksmund öfters verlangt ist vielleicht gut bei Vitaminen oder Produkten im Garten............
............. aber nicht auf der KOPFHAUT!
Im Grunde haben mir gegen fettige Schuppen und verschwitzte Haare nur die Präparate aus der Apotheke geholfen; allerdings kostet eine Mini-Shampoo-Flasche da mind. 10.- Einige Male angewandt, und du hast für eine ganze Weile Ruhe von den Schuppen. Irgendwann (nach ein paar Monaten) kommen sie allerdings wieder.
Die Schuppenshampoos im Geschäft haben m.E. zuwenig Wirkstoffe, erstens bekommt man bei Befall die Schuppen kaum weg und wenn, muss man das Shampoo dann prophylaktisch andauernd verwenden, sonst sind die Schuppen sofort wieder da.
Tipp außerdem: auch das Kopfpolster immer mal kochend waschen (es gibt Polster und Decken, die das erlauben).
Ich wünschte, es gäbe ein Hairspray mit eingebautem Antitranspirant!
Ich hatte früher auch Schuppenprobleme und hab über lange Zeit ein paar Schuppenshampoos probiert. Haben alle meine Kopfhaut zu stark gereizt und eher noch dazu beigetragen, dass ich mehr Schuppen hatte.
Schließlich bin ich bei einem milden Baby-Haarshampoo (Hipp Baby-Shampoo; ohne Werbung machen zu wollen!) gelandet. Ist perfekt. Zudem kann ich noch empfehlen: zB Haare regelmäßg mit Brennnessel-Tee waschen. Oder Apfelessig 1:1 mit Wasser verdünnen und damit regelmäßig die Haare waschen. Hier aber Vorsicht, dass der Essig nicht in die Augen kommt, das brennt ziemlich.
Eventuell würde es auch Naturkosmetik-Shampoos geben, die helfen. Aber auch in der Natur gibts unverträgliche Stoffe oder ätherische Öle, die mehr schädigen als helfen.
und du glaubst der inhaltsstoff "parfum" kommt ohne entweder ätherische öle oder chemische duftstoffe aus? (und woher weißt du, dass diese parfumstoffe nicht krebserregend sind?)
wenn du´s vergträgst - schön.
es gibt allerdings naturkosmetikshampoos, die weder chemische, noch natürliche duftstoffe enthalten.
was an genanntem babyshampoo gut ist, ist dass es kein sodiumlaurylsulfat und keine parabene enthält.
Ein Babyshampoo ohne Parfum findet man leider schwer. Ich habe damals so ziemlich alle am Markt verfügbaren Shampoos durchgesehen und die Inhaltsstoffe gelesen.
Mein genanntes Hipp-Shampoo hat auf dem Produkt den Hinweis: "ohne allergieverdächtige Duftstoffe (gemäß Kosmetik VO)". Zudem ist am Produkt noch angeführt: "ohne ätherische Öle, weil einige davon zu Allergien führen können".
Für mich war das auf jeden Fall das Produkt mit den besten Inhaltsstoffen.
richtig!
man braucht sich nur einmal die inhaltsstoffe der shampoos anschauen, die als "mild" eingestuft werden (ganz zu schweigen von den typischen schuppenshampoos!), dann wundert einen nichts mehr!
wenn ich mir dauernd allergieauslösende, krebserregende, hautreizende sachen auf die kopfhaut schmieren würde, hätte ich wahrscheinlich auch kopfschuppen.
grundsätzlich weiss ich schon vom
veterinär bzgl. meiner tiere (vor jahren) dass kortison immer nur der
weisheit _letzter_ schluss
bei entzündlichen prozessen ist.
für den fall eine mykose (pilzerkrankung) vorliegt
auf kopfhaut - was ja nicht selten -
so ist kortison n i c h t der renner.
empfehlung (und tja - ich verdiene nix daran :-) )
verwenden sie zur kopfwäsche das einfache produkt
http://www.dooyoo.de/haarpfleg... -intensiv/
für die dauer von 4-6 wochen:
falls es ihnen hilft dann bleiben sie dabei.
für den fall dass es nicht wirken sollte
_dann_ muss hautpartikel-analyse des dermatologen erfolgen.
hallo, danke. crisan hilft aber auch nicht :-(
ich habe natürlich dutzende shampoos ausprobiert, von der toten-meer-salz-lösung bis neem bis teebaumöl etc.
die diversen medizinischen shampoos helfen zwar gegen juckreiz etc. sind aber ganz übel für die haare selbst.
das bisher einzige mit halbwegs erfolg ist das shampoo von vichy.
ps:
sorry, für das missverständnis - ich habe mich da nicht ganz verständlich ausgedrückt - das kortison ist nicht im shampoo sondern in den cremen, das ekzem beschränkt sich nicht auf die kopfhaut.
bsp. http://www.beste-sonne.de/glossar-a-z.html aufgelistet
woraus:
- cit.
"Lichttherapie
Die Einwirkung von Sonnenlicht kann bei verschiedenen Hauterkrankungen helfen, Chronische Hautleiden wie Neurodermitis oder Psoriasis, die Schuppenflechte, können gemildert werden. Patienten, die unter Vitiligo, das sind ständig wachsende weiße Flecken auf der Haut und Mycoides funoides, eine Krebserkrankung der Abwehrzellen leiden, erfahren durch UV-Bestrahlung Linderung." cit\
extrakt-meersalzlösung totes meer
ist nicht!!
gleichbedeutend sonstigen einfluss-faktoren sprich:
hautkontakt _im_ toten meer.
notfalls hilfreich - je nach bedarf:
1- 2x p.a. 14tg d i r e k t e s baden
im toten meer - sofern grad finanzier- und ergo machbar.
alles gute!!!
in den
meisten
fällen -nicht in allen ja...-
ist auslöser "überhandnehmen" von pilz/mykose
welche sonst als _pilzsporen_ durchaus immerzu präsent auf haut befindlich:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hautflora
aber eben im gleichgewicht!
insbesondere:
==========
http://de.wikipedia.org/wiki/Haut... mreservoir
und: bestimmung der keimzahl weiter unten.
belastungen von innen her (enterogen)
als reaktion
über sehr viele _aeussere_ faktoren verursacht
wie /nahrungszufuhr. umwelt"schäden" in wechselwirkung auf mensch/
sowas müsste durch
radikale
ernährungs-umstellung [also "für den fall" explizit pilz -> vermeidung aller fördernder nahrungsmittel.
contra: _kefir_
nur allein von kefir kann der mensch nicht leben]
wirken.
ebenso bei atopischer dermatitis, psoriasis, etc.
-> aha, sie haben ein hautproblem? da kann ich ihnen nur cortison aufschreiben.
seit einer cortisonabhängigkeit vor ein paar jahren ist schluss mit hautärzten und werden nur mehr produkte mit sowenig inhaltsstoffen wie nur möglich verwendet. seitdem ist die haut auch viel gesünder insgesamt.
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