Mehr als 11.000 Einwanderer entführt

23. Februar 2011, 06:15
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Vermutlich Drogenkartelle beteiligt

In Mexiko sind nach Behördenangaben innerhalb eines halben Jahres mindestens 11.333 Einwanderer verschleppt worden. Hinter einem Großteil der Entführungen steckten vermutlich Drogenkartelle, teilte die Nationale Menschenrechtskommission am Dienstag in Mexiko-Stadt mit.

Bei den meisten Opfern handle es sich um Einwanderer aus Honduras, El Salvador, Guatemala und Kuba. Sie wurden zwischen April und September vergangenen Jahres entführt. Vermutlich wollten die Kartelle damit Lösegeld erpressen oder ihre Geiseln als Mitarbeiter rekrutieren, erklärte die staatliche Kommission. (APA)

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