14.000 Erdstöße pro Jahr

22. Februar 2011, 19:02
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Bei Neuseeland treffen zwei Platten aufeinander

Neuseeland liegt genau da, wo sich die pazifische unter die Indo-Australische Kontinentalplatte schiebt. Durch diese Verschiebungen ist die Insel erst entstanden. Sie befindet sich damit in einer erdbebenreichen Zone: Jeden Tag registriert Neuseeland Hunderte von kleineren und mittelschweren Beben. Etwa 20 von jährlich rund 14.000 Erdstößen überschreiten in ihrer Stärke den Wert fünf auf der Richterskala. Rund 150 Beben im Jahr sind spürbar.

Beobachter fürchten, dass die jüngste Katastrophe die bisherige Rekordzahl von 256 Menschenleben übersteigen könnte, die 1931 ein Beben in der Stadt Napier gefordert hat. Nach dem Beben im September 2010 hatten einige Seismologen gewarnt, ein wirklich großes Beben stehe Neuseeland noch bevor.

Wie stark ein Beben ist, hängt davon ab, wie viel Fläche sich verschiebt. Bei der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien heißt es, die Plattenverschiebungen bei Neuseeland führten zu Wölbungen und Rissen in einer Platte und zu "seichten Beben"(uw, spri, DER STANDARD, Printausgabe, 23.2.2011)

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    grafik: der standard
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