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Derzeit noch Standard: Blutdruckmessung nach Riva-Rocci
Leicester - Eine neue Technologie verspricht eine Revolution der Blutdruckmessung und der medizinischen Vorsorge. Denn Forscher an der University of Leicester haben in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen HealthSTATS ein Gerät entwickelt, das mittels einer Messung am Arm den zentralen arteriellen Blutdruck nahe am Herzen abschätzt. Dieser war bislang nur mit invasiven Methoden messbar.
"Das wird aktuelle Methoden nicht über Nacht ablösen, ist aber ein gewaltiger Fortschritt", meint Bryan Williams, Professor für Medizin in Leicester. Denn sein Team ist der Ansicht, dass dank der neuen Messmethode eine bessere Abschätzung von Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiken möglich wird.
Echter Blutdruck
Um den systolischen Blutdruck in Herznähe zu messen, war es bislang nötig, einen Drucksensor in die Blutbahn einzubringen. Daher erfolgen Routinemessungen derzeit am Arm, weil das bequem möglich ist. Doch der so erhaltene Wert liegt höher, als das bei einer Messung direkt an der Aorta der Fall wäre. Gerade bei jungen Menschen mit gesunden Blutgefäßen fällt der Unterschied oft deutlich aus, betont man an der University of Leicester.
Das neue System ist nun dazu gedacht, den tatsächlichen Blutdruck in Herznähe nicht-invasiv abzuschätzen. Die Lösung umfasst einen Sensor, der wie eine Uhr am Handgelenk getragen wird. Das ist Testpersonen zufolge einfach und bequem zu handhaben. Das Gerät misst die Pulswelle des Trägers. Mithilfe mathematischer Modelle erlaubt das Wissenschaftlern, den Blutdruck in Herznähe zu ermitteln.
Risikoeinschätzung
Williams ist davon überzeugt, dass das neue Gerät von großer Bedeutung für die medizinische Risikoeinschätzung sein wird. "Man kann kaum gegen die Annahme argumentieren, dass der Blutdruck nahe Herz und Gehirn wohl mehr über das Risiko eines Schlaganfalls oder von Herzerkrankungen aussagt als jener im Arm", erklärt der Mediziner. Noch ist aber offen, ob die Methode in Zukunft routinemäßig zum Einsatz kommt. Williams zufolge muss erst genauer untersucht werden, ob das Messverfahren wirklich bei allen Patienten und Erkrankungen zu bevorzugen ist.
HealthSTATS geht ebenfalls davon aus, dass das Gerät große Bedeutung haben wird. Denn Ärzte und Patienten werden den zentralen arteriellen Blutdruck selbst daheim ermitteln können. Das kann die Behandlung von blutdruckbedingten Erkrankungen revolutionieren, so HealthSTATS-CEO Choon Meng Ting. Ferner sei das Messgerät für klinische Studien von Pharmafirmen interessant. "All das wird letztendlich Kosteneinsparungen für Patienten bedeuten, die Zahl an Schlaganfällen und Herzinfarkten reduzieren und mehr Leben retten", meint Ting. (pte)
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Mehrmals täglich messen. Die Meßbedingungen (sitzend, ausgeruht, Manschette gut anlegen etc. einhalten, und aus.
Erst wenn Sie über einem längeren Zeitraum hinweg ihren Blutdruck aufgezeichent haben, kann seriöserweise festgestellt werden, ob ein behandlungswürdiger Blut(hoch)druck vorliegt.
Ich spreche heir von den Grenzfällen. Dann kommt noch die eingehende ärztliche Untersuchung dazu.
Wenn Sie sich irgendwo "geschwind" den Blutdruck messen und sie messen 110/160 und das nach 15 minuten Ruhe, dann sollten sie ohne Verzögerung eine Arzt aufsuchen.
Keine Frage, für eine genauere und eingehendere Diagnose ist jede Neuerung recht und gut, aber für die Praxis zur Kontrolle ist das völlig irrelavant. Sie brauchen ja auch keinen Tacho im Auto,
Na da freut man sich ja, wenn die Medizin es in 15 Jahren in Östereich schafft die Wertigkeit des zentralen Blutdrucks zu erkennen.
Wie O´Rourke so schön sagt:
An der peripheren Hypertonie ist noch keiner verstorben.
Aber das ist ja in Österreich "Standard" medizinische Innovationen jahrelang wenn nicht jahrzehntelang zu negieren.
Ich bin zwar nicht Stiflers Mum, aber ich weiß es: das Befinden
Wenn man bei vollem Bewusstsein ist, ist der Druck in den Endorganen richtig. Menschen, die gegen ihren Blutdruck Medikamente nehmen, haben diesen erforderlichen Druck oft nicht, und denen wird dann schummrig, wenn sie lange stehen oder schnell aufstehen.
Überdruck gibt es eigentlich nicht.
ca. 1960 geschrieben gilt wohl auch als Standardwerk.
Aber es stimmt schon, Thomas Kenner ist sicher eine Kapazität auch im Bereich der Gefäßphysiologie. Stand übrigens der von O`Rourke mitentwickelten Transferfunktion, welche Grundlage der nichtinvasiven Messung des zentralen Blutdrucks ist sehr skeptisch gegenüber.
Lg
http://www.maths.nottingham.ac.uk/personal/... hapter.pdf
Ziemlich komplex, aber seit dem ich selber sowas im Bauch habe interessierts mich wieder.
Der Timothy Pedley (Editor) den ich die Ehre hatte vor Jahrzehnten zu treffen, ist wirklich ein beeindruckender Mann dem zu folgen nicht immer ganz einfach war.
Heißt der jetzt O´Rourke oder O`Rourke?
Und wie spricht man einen Akzent über einem Leerzeichen aus? Ist das so ein hörbarer Glottisverschluss wie bei den !Kung? Oder wie das französische Anfangs-H? Und wie unterscheidet sich ´ von `?
Ich habe diesen Michael O'Rourke (so heißt er wirklich) nicht gelesen, aber ich nehme an, auch er hat gestanden, dass es in Wirklichkeit gar nicht der Blutdruck ist, der beim "Blutdruckmessen" gemessen wird, sondern die Muskelkraft der Arterien an dieser Stelle. In den Endorganen und Kapillaren ist der Blutdruck bei allen gleich, auch bei Hyperhypertonikern - vorausgesetzt, sie nehmen nix; dann würde er nämlich so niedrig, dass die Versorgung gefährdet ist. Nur beim Herzen ist er unterschiedlich.
dann müssten sie wissen, dass dieser name nur in GB auf tausende arten ausgesprochen wird, stricherl hin oder her, sie geben halt überall ihren senf darauf, ob es passt oder nicht, sie sollten sich mit einem neurologen treffen, würde ihnen gut tun
Stimmt, es sind nur die Messgeräte, die überall auf der Welt zu allen Zeiten falsch gemessen haben (Lunge? Was soll das sein?). Danke für die Erleuchtung, oh omniszientes Orakel.
Wirklich, Dagmar, wieso jemand so viel Zeit und Energie ins Erfinden von Pseudozusammenhängen investiert wie du, ist mit ein Rätsel. In der gleichen Zeit könnten x-beliebige andere Menschen 5 Bücher über Kreislaufphysiologie lesen und 2 eigene schreiben.
Ich bin wirklich froh, dass ich dich als verlässliche Informationsquelle habe!
Jetzt kannst du mir sicher sagen, welcher Druck die vielen Messgeräte denn genau in den Endorganen und Kapillaren gemessen wurde. Kriegst dafür ein grünes Stricherl.
Vorderhand mal: Sie schulden mir mittlerweile einen ganzen Katalog an Antworten. Wann kann ich den mal eintreiben?
Also, den parenchymatösen Druck misst man in der Regel nicht, der hat für das Thema auch keine Relevanz. (Bitte nachschauen, was das bedeutet bevor Sie entgegnen).
Was den Druck in Kapillaren angeht (und dazu gehören Kapillaren, das müssten selbst Sie wissen):
Der setzt sich zusammen aus hydrostatischem Druck und kolloidosmotischen Druck intra- und extravasal. Ersterer ist beim Hypertoniker auch in den Kapillaren erhöht, was Sie mir aber wieder nicht glauben werden, woraus sich dann eine monatelange Fehde entwickelt bis Sie dann irgendwann einsehen, dass Sie vollkommenen Blödsinn geredet haben (siehe Cholesterin).
Ich habe nicht nach dem parenchymatosen Druck gefragt, sondern nach jenem in den Endorganen. Es stört mich nicht, dass du Ausländer bist, aber du solltest die Sprache verwenden, die der Server hier und ich auch verwenden.
Jedenfalls in der Druck in den Endorganen sehr wohl wichtig, vor allem, wenn man ständig fälschlich behauptet, dass er bei Hypertonikern zu Nierenschäden führt.
Nein, der Druck in den Kapillaren ist bei Hypertonikern nicht höher, jedenfalls bei denen, die nicht auf Drogen sind.
Was ist mit dem Cholesterin? Kann mich nimmer erinnern.
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