Mit Lolek & Bolek in Zakopane

Freeriden ist kein Verbrechen – außer in Polen

Thomas Rottenberg, 22. Februar 2011, 16:43
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    foto: thomas rottenberg

    Bilder von Rottenbergs Ausflug nach Zakopane gibt's auf seiner Facebook-Seite.

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    foto: thomas rottenberg

    Grindig und strange: die Trashstandeln von Zakopane.

Die Hohe Tatra gilt als Freeride- und Skitouren-Paradies. Was auf der slowakischen Seite stimmt, kann auf der polnischen Seite sehr verwundern

Zakopane kennt man. Aus dem Fernsehen: Hier wird Ski geflogen und Ski gesprungen. Und wer da ein bisserl genauer hinschaut und -hört, bekommt auch noch mit, dass Zakopane, die Stadt an der Nordflanke der Hohen Tatra, des zwischen Slowakei und Polen liegenden kleinen Hochgebirges, als das polnische Skizentrum schlechthin gilt. Wer in der Tatra Ski fahren geht, macht also einmal einen Ausflug nach Zakopane. Schließlich versprechen die Bilder diverser Ski- und Tourismus-Homepages der Region dort wirklich feine Hänge.

Aber zuerst eine kleine Anmerkung: Mittlerweile sorgen polnische Staatsbürger im österreichischen Wintertourismus für rund eine Million Nächtigungen. Tendenz und Erwartungshaltung steigend. Wieso das so ist? Nun ja: Wer Zakopane einmal erlebt und gesehen hat, weiß und versteht, wieso die heimischen Touristiker so sicher sind, dass die Zahl der polnischen Gäste weiter steigen wird.

Wer ins polnische Ski-Mekka kommt, muss zunächst einen Parkplatz weit ab der Lifte anfahren. Der ist kostenpflichtig. Danach muss man mit dem Bus oder dem Taxi zum Lift fahren. Ebenfalls kostenpflichtig. Die Summen sind im Vergleich zu österreichischen Skigebieten - ein Witz. Aber dass man alle drei Meter zur Kassa gebeten wird, ist doch gewöhnungsbedürftig.

Jedem Lift sein Ticket

An der Talstation der Seilbahn wird es dann wirklich lustig: Für jeden der Lifte in Zakopane gilt es, eine eigene Karte zu lösen. Also: Seilbahn rauf - ein Ticket. Sessellift A - ein anderes Ticket. Sessellift B - noch ein anderes Ticket. Egal, ob man Tages-, Wochen-, oder Punktekarten kauft: An jeder Einstiegstelle gilt es, das richtige Ticket aus der Tasche zu kramen. 

Drei Lifte in einem Ski-Dorado? Ja. Mehr gibt es hier nämlich nicht - und wenn ein Sessellift geschlossen ist (natürlich IST einer geschlossen), gibt es genau eine Piste. Sie beginnt 40 Meter breit - und verjüngt sich nach unten hin. Beim Lifteinstieg ist sie etwa fünf Meter breit. Das ist nicht nur unzeitgemäß sondern auch gefährlich: Skilehrern kommt angesichts der in den Trichter einfahrenden Wintersportler da rasch einmal das nackte Grausen.

Uns ist das aber egal. Weil: Pisten brauchen wir keine. Und Landschaft gibt es hier ja genug. Ziemlich feine sogar. Ziemlich sehr sehr feine. Also: raus ins Gelände, rüber in einen kleinen, vom Lift gut einsehbaren Kessel, aufgefellt und dann rauf über einen weiten weißen Hang in eine der vielen feinen, engen Rinnen. Die Vorfreude auf ein paar fette Rides und Lines steht uns in den Gesichtern geschrieben

Beim ersten Anstieg kommt uns ein einsamer polnischer Tourengeher entgegen, zieht an uns vorbei, schwingt am Ende des Hanges auf der Sohle des kleinen Kessels ab, fellt wieder auf - und läuft den Hang wieder hinauf. Der Knabe ist ziemlich schnell unterwegs, holt uns ein - und spricht fließend Deutsch: Mischa heißt er. Er stammt aus Krakau. Seit fünf Tagen ist er hier in der Region unterwegs, wäre aber lieber in Chamonix oder sonstwo, wo es vor Freeridern wimmelt. Andererseits ist dort heuer ja fast so wenig Schnee wie hier. Aber, tröstet Mischa sich und uns, "man findet immer was." Stimmt. Mischa verrät uns ein paar feine Spots - und fügt ganz en passant hinzu: "Genau genommen ist das hier alles super illegal." Er lacht. Wir lachen. Dann fahren wir gemeinsam ab - und beschließen, zwischendurch mal zurück auf die Piste, zum Sessellift, zu fahren. Vielleicht gibt es ja anderswo noch ebenso feine Spots.

Lolek & Bolek, die Alpinpolizisten

Mischa kommt vor uns zum Pistenrand. Zwei Männer in Schwarz stehen dort, halten ihn auf - und nehmen seine Personalien auf. Wir, deuten sie uns, sollen auch hier bleiben. Einfach weiterfahren ist nicht drin: Denn die beiden sind Ranger. Also so was wie Alpinpolizisten, erklärt Mischa. Sie haben nicht nur Exekutivgewalt, sondern auch Funk - und es gibt genau einen Weg hier raus: Mit dem Sessellift rauf - und mit der Gondel runter. Unwahrscheinlich, dass wir da durchkämen. Wir sind im Vergleich zu den polnischen Skifahrern so bunt, dass wir schon beim Rauffahren bestaunt wurden. Außerdem sind wir neugierig.

Mischa übersetzt, was die Ranger uns erklären: Wir haben das Gesetz gebrochen. Freeriden ist in Polen nämlich illegal. Jedenfalls hier, in der Hohen Tatra. Da darf man nur auf den Pisten fahren - und auf markierten Wegen spazieren gehen. (Oben, im Nebel, geht gerade halb Polen spazieren. Man posiert vor dem Bergstationschild der Seilbahn mit 1.981 Metern oder vor den Pistengeräten. Manchmal auch mit uns: Auch unsere breiten Powder-Bretter wirken zwischen dem uraltem Museumsski-Material hier wie von einem anderen Stern.)


Lolek & Bolek in Aktion.

Zurück zu den Rangern: Wie zum Hohn gehen in diesem Augenblick zwei Wanderer an uns vorbei. Mit Eispickeln. Sie sind vorher neben uns eine andere, stark vereiste, Rinne hochgeklettert. Von diesen beiden nehmen Lolek & Bolek, unsere Ranger, keine Notiz. Wir verstehen: Gehen gut, Skifahren böse.

Lolek & Bolek sind aber keine üblen Burschen. Sie sind höflich und bestimmt, nicht eine Spur aggressiv und - im Gegensatz zu so vielen Menschen, die wir hier im Ex-Osten treffen - auch nie "pushy", autoritär oder sonst wie ungut. Die beiden Polizisten machen einfach ihren Job - und zwar professionell und mit Überzeugung. Freeriden ist verboten - also wird abgemahnt, gestraft und dann auch belehrt. Dass die Region als Tourenmekka beworben wird? Dafür können Lolek & Bolek nichts. Sie freuen sich sogar, dass es uns hier gefällt. Ja, auf diese Landschaft und diese Berge könne man schon stolz sein, sagen sie. Ein bisserl mau dürfte ihnen bei dem Gedanken, was passieren könnte, wenn sich herum spricht, wie geil die tatsächlich Region ist, aber schon werden. Vermutlich lassen sie deshalb - nach einer kurzen Diskussion untereinander und am Funk - auch nicht Gnade vor Recht walten.

Hier und jetzt muss also geamtshandelt werden. Matthias - unser Bergführer - rückt daher seinen Bergführerausweis raus. Er ist hier nicht nur verantwortlich für die Gruppe, sondern belegt damit auch, dass wir wissen, was wir wo tun. Lolek & Bolek nicken zustimmend. Das ist zwar was anderes - aber Freeriden ist eben trotzdem verboten.

Unbezahlbarer Gruppentarif

Doch weil Bolek & Lolek im Grunde ziemlich okay sind, bekommen wir einen Gruppentarif: 500 Zsloty - 125 Euro. Das wäre regulär der Pro-Person-Einzeltäter-Tarif. 125 Euro sind schon für uns richtig viel Geld. Aber für die meisten Polen, sagt Mischa, wäre das echt eine heftige Summe.

Blöderweise bestehen Lolek & Bolek auf polnischem Geld. Und hier oben gibt es keinen Bankomaten. Habe ich schon erwähnt, dass hier jeder Lift separat bezahlt wird? Und dass wir davon ausgingen, unsere Sesselliftfahrt einfach beim Lift zu bezahlen? Blöd, wenn man dann kein polnisches Geld mehr hat. Durch die Latschen ins Tal zu fahren ginge zwar irgendwie, wäre aber recht mühsam. Aber vor allem vor den Augen der beiden Ranger geht das gar nicht.

Zum Glück ist aber Mischa noch da. Der wechselt uns ein bissi was. Dann wenden sich die Ranger ihm zu. Doch als wir sagen wollen, er sei auch Teil unserer Gruppe, schüttelt er nur den Kopf: "Die beiden kennen mich. Sie haben mich schon ein paar Mal erwischt. Das wird jetzt richtig teuer. Vielleicht sogar Knast." Wir glauben, er macht einen Witz - doch die Ranger nehmen ihn mit. Uns schütteln sie aber zum Abschied die Hand. Mischa - er wirkt nun vollends wie der Guerilla-Installateur aus "Brasil" - grinst, zuckt mit den Schultern und fährt mit den beiden am Sessellift davon.


Matthias, unser Bergführer, übergibt die 500 Zloty "Gruppentarif".

(Einschub: Spätabends kommt ein Mail von Mischa. Er hat auch ein gnädiges Urteil der Alpinpolizisten bekommen. Weil er bei der Amtshandlung übersetzt hat und wir den Rangern scheinbar wirklich sympathisch waren, kam er diesmal mit 200 Zsloty davon. Ein echter Freundschaftstarif... Einschub Ende)

Uns reicht es. Abgesehen davon kann man hier ja eh nur eine Piste runterbrettern. Und die ist fad. Also fahren wir mit der Gondel zu Tale. Ins Mekka des polnischen Wintersportes: Zakopane

Bonjour Tristesse

In der Luft liegt der Geruch von Heizöl. So, als würde man hier sogar die Koteletts auf Diesel mit extra viel Schwefel braten. Am Straßenrand reihen sich grindige Trashstandeln aneinander: Mützen, Stofftiere, Eiskastenmagneten, Fotomontagen, triste Schaubuden - und unheimliche, geradezu furchteinflößende Spieße voll Fleisch.

Die Straßen sind voll: Ganz Polen flaniert durch seine Ski- und Skisprungstadt. Man fotografiert sich und die Familie vor den Schanzen - und die Kinder rutschen über einen kleinen Idiotenhügel. Man trägt Skimode, die immer schon als Irrtum gegolten hat. Alles ist ein bisserl heruntergekommen. Wirkt gewollt. Gezwungen. Da ist keine Leichtigkeit, kein Lachen, keine Großzügigkeit in den Straßen und den Gesichtern. Und über allem dieser Geruch von Diesel und Heizöl. Strange.

Überall fahren Skibusse, an jeder Ecke wird Skiequipement aus dem vorigen Jahrhundert vermietet und verkauft - und wir fragen uns langsam, wo all diese Skifahrer eigentlich Ski fahren: oben auf dem Berg waren sie jedenfalls nicht. Und die drei oder vier einzeln in der Landschaft am Weg in die Stadt stehenden Lifte, an denen wir bei der Anreise vorbei kamen, können es doch auch nicht sein. Trotzdem: Zakopane tut so, als wäre es Tignes, Kitzbühel und Lech - und zwar auf einmal.

Aber vermutlich haben wir bloß etwas falsch verstanden. Oder übersehen. Schließlich muss es doch einen Grund geben, dass alle Welt von Zakopane als Skistadt, als der Hauptstadt des polnischen Skizirkus spricht. Dass wir es nicht gefunden haben, wird unsere eigene Schuld sein. Aber noch einmal danach suchen? Nö - auch wenn der Tag hier in Summe ziemlich lustig und grenzgenial skurril war - ein zweites Mal müssen und wollen wir uns nicht auf die Suche nach dem Geheimnis von Zakopane machen. Und das liegt nicht an Lolek & Bolek. Wirklich nicht. (Thomas Rottenberg/derStandard.at)

(Thomas Rottenberg war eine Woche in der Hohen Tatra unterwegs. Auf der slowakischen Seite. Der Tag in Zakopane war ein Tagesausflug. Den Reisebericht über die slowakischen Skitourenregionen finden Sie demnächst ebenfalls hier.)

-> derStandard.at/Reisen auf Facebook

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Posting 1 bis 25 von 90
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Hannes Kartnig
10
14.12.2011, 21:45

guter mann, man nennt das umweltschutz. ist nationalpark dort, Sie verstehen? Skurril ist Zakopane in mancherlei hinsicht zwar, aber unangenehm fand ich daran genau überhaupt nichts.

clubderdichtentoten
13
25.2.2011, 16:36
na da hatten aber ein paar eine schwere kindheit...

sonst kann ich mir nicht erklären, wie man auf einen eindeutig absichtlich überspitzt formulierten text so aufgebracht reagieren kann. so ist halt die art fom rottenberg, who cares?
war auch schon i zakopane (was mich wahrscheinlich von vielen der ach so gscheiten poster unterscheidet) und dort ist es halt mal so. der artikel beschreibt wie es ist: objektiv kein einladender (alpin) ski ort. bei noch so viel sympathie für den osten, kann man das nicht behaupten.
und das dort jemand fürs skifahren außerhalb der piste bestraft wird ist ein witz. in diesem teil des Nationalparks laufen ganze karawanen an touristen mit eispickeln rum und hacken sich die berge hoch, was da an ski schlimmer sein soll versteh ich nicht.

stella12
10
24.2.2011, 22:37

mir scheint manche Leser haben den Artikel von Herrn Rottenberg falsch verstanden, beziehungsweise die Aussage seines Artikels nicht erkannt. Geht es darin nicht um den Mythos Zakopane, das laut Medienmitteilungen eigentlich das Mekka für Freerider und Skifahrer sein sollte... aber offensichtlich nicht das hält, was das Werbeprospekt verspricht! Das man dann verärgert ist, wenn man das Land von einer ganz anderen Seite kennenlernt, kann ich ja verstehen, oder?

Vir Cotto :)
00
24.2.2011, 16:09
Mangelnde Ortskenntnis des Herrn Rottenberg?

Scheint, Herr Rottenberg und seine Begleiter haben schlicht das Schigebiet in Zakopane nicht gefunden. Kasprowy Wierch konnte sich vor 10 Jahren, als ich dort war, zwar nicht mit sich mit heimischen Top-Schigebieten messen, aber es ist weit besser, als in diesem Artikel beschrieben. Und am Plan vom Schigebiet sind sogar Varianten-Abfahrten eingezeichnet. Auch in Österreich ist Freeriden nicht überall erlaubt. http://www.schneehoehen.de/skigebiet... owy-wierch

stella12
20
24.2.2011, 22:58

Achja? Bin auch schon dort gewesen. Doch wenn Sie dieses Skigebiet mit den Top Skigebieten in Österreich vergleichen, dann ist das eine Beleidigung für jedes österreichische Skigebiet. Denn dort gibts ja keine breiten Pisten, sondern schmale Autobahnen, wo man Angst haben muss, dass dich einer von hinten abschießt.-Stehen oder standen bei den eingezeichneten Varianten denn auch die Preise (=Strafe) dabei :-))

rorschach
00
25.2.2011, 22:57
na? hat da der beißreflex das sinnerfassende lesen unterbrochen?

Cotto: (ZITAT!) "Kasprowy Wierch konnte sich vor 10 Jahren, als ich dort war, zwar NICHT mit sich mit heimischen Top-Schigebieten messen..."
stella12: (ZiTAT) "Doch wenn Sie dieses Skigebiet mit den Top Skigebieten in Österreich vergleichen, dann ist das eine Beleidigung für jedes österreichische Skigebiet."

..... wenigstens lesen sollten sie die postings die sie mit eifer kritisieren - sonst wirkt das irgendwie ... lächerlich?

word8
10
24.2.2011, 22:07
der herr rottenberg gefällt

sich eben gut in der rolle der österreichischen schmalspurversion von tyler brule...

w1stein
 
30
24.2.2011, 15:06
Herr Rottenberg, mir gefällt Ihr Ton nicht!

Wären Sie ein 16jähriger Hauptschüler, könnte man so einen "Aufsatz" unkommentiert durchgehen lassen.
Bisserl weniger von oben herab wär nett!
Probieren Sie es, dann posten die Leser gleich viel freundlicher!

stella12
01
24.2.2011, 23:04

warum muss oder soll Herr Rottenberg etwas beschönigen, das er offensichtlich anders erlebt hat...nur um freundlichere Reaktionen zu bekommen??

rorschach
10
25.2.2011, 23:03
sagen sie mal lesen sie die postings die sie kritisieren eigentlich?

oder gehören sie zum rottenberg-fanclub und verteidigen ihn aus prinzip? w1stein schreibt das ihm Rottenbergs "Ton nicht gefällt" und das er den Artikel für zu "von oben herab" hält ... er schreibt nirgends das rottenberg seine "persönlichen erfahrungen" beschönigen soll - sondern das der Stil des Artikel unter jeder S** ist ....

Ex Tempore!
01
24.2.2011, 12:34
§ 17 StGB Einteilung der strafbaren Handlungen (ö. StGB)

(1) Verbrechen sind vorsätzliche Handlungen, die mit lebenslanger oder mit mehr als dreijähriger Freiheitsstrafe bedroht sind.

(2) Alle anderen strafbaren Handlungen sind Vergehen.

werwolfi
513
23.2.2011, 19:10

"Freeriden ist kein Verbrechen – außer in Polen"

ja, denn die Polen nehmen ihre naturschutzgebiete eben noch ernst.

großkotziges geschreibsel...

word8
01
23.2.2011, 13:30
musste ein wenig grübeln, aber jetzt weiß ich

was mich an diesem artikel noch gestört hat: Mischa. ich habe noch keinen polnischen michal (mit durchgestrichenem "l") kennengelernt der sich mit der russischen koseform seines namens vorgestellt hätte...

OttotheBusdriver
83
23.2.2011, 13:21
Jaja, der Ostblock

Bürokratie + Unfähigkeit + Desorganisation

Lotte Nexa
73
23.2.2011, 14:09
Abzocken habens schon gelernt

wenn's sonst zu nix langt.

Wladimir Burdajewicz
 
13
23.2.2011, 17:42
ja, ja Ostmark "austriackie gadenie)

(österreichische bla, bla, aus der KuK Zeit). Korruption, Justizunfähigkeit (gegen Korruption unfähiges Vorgehen, Politik schaut zu). + Eine super Organisation. Am besten die anderen kritisieren und zu Hause unter Teppich kehren.

|]3R |-|3RR |]1R3K70R
01
23.2.2011, 19:11

entschuldigung, aber was hat das jetzt damit zu tun?

die heimischen ski-orte sind nicht billig, doch alles in allem recht gut organisiert...

dass der tonfall in diesem artikel leicht verechtlich ist, mag ein wehrmutstropfen sein, aber ich finde die informationen, die dabei durchsickern doch interessant. zugegeben; "grindig" ist wohl nicht grad die schönste wortwahl, aber immer auf die pc zu achten ist kleingeistig

Wladimir Burdajewicz
 
00
24.2.2011, 21:31
entschuldigung, aber was hat das jetzt damit zu tun?

Sie haben verdammt Recht. Nur ich habe auf die blöde Ostblock + Bürokratie + Unfähigkeit + Desorganisation eines gewissen OttotheBusdriver "eher Amokläufer" beantwortet. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und sein Posting hat genauso viel mit dem Artikel zu tun wie meines.

word8
31
23.2.2011, 19:29
dieses

ganze geschreibsel ist die privatmeinung von herrn rottenberg. millionen menschen hier in polen taugt zakopane. wenn ihm polen nicht fein genug ist, dann muss er eben nach ischgl oder st. moritz oder sonstwohin wo er unter 150 euro am tag nicht wegkommt.

tramezzino
12
24.2.2011, 12:46

...millionen taugt zakopane...

a) weil sie entweder nichts anderes kennen oder
b) ein echtes schigebiet zu teuer ist

word8
11
24.2.2011, 14:22
da spricht der österreichische gutsherr

für wie dumm halten sie die polen eigentlich? auch wenn sie es nicht glauben, die polen wissen, dass zakopane nicht vergleichbar mit schweizer oder österreichischen skigebieten ist und wer es sich leisten kann fährt auch zu den obertollen östmärklern auf skiurlaub (das hat ja sogar der herr oberwichtig in seinem schmähartikel erwähnt).

trotzdem ist zakopane im winter wie im sommer schön und eine willkommene abwechslung in einem fast durchgängig briefmarkenflachen land.

word8
21
23.2.2011, 13:30
einmal zu oft mit dem bus in den graben gefahren?

word8
04
23.2.2011, 13:09
ach ja:

"Schließlich muss es doch einen Grund geben, dass alle Welt von Zakopane als Skistadt, als der Hauptstadt des polnischen Skizirkus spricht"

mit ein bißchen nachdenken würden auch sie kapieren warum das so ist. kleiner tipp: vielleicht suchen sie mal nach polnischen skigebieten ;-)

word8
012
23.2.2011, 12:59
t. r.

cheap as ever. wenn ihnen zu polen nix anderes einfällt als bolek und lolek (und dieser ödscmäh auch noch mehrmals untergebracht werden muss), dann fahren's doch einfach auf den semmering - da sind sie dann in bester wiener gesellschaft ;-)

ach ja: polen funktioniert halt ein bißchen anders als das heimelige österreich, hat dafür aber auch einen höheren spaßfaktor...

tarantoga
321
23.2.2011, 12:25
aha...

1. er hat "extra" einen ach so superen "bergführer" dabei, der bereits mehrfach "erwischt" wurde von den polizisten, aaaaaber: keiner weiss vorher angeblich von diesem verbot und strafen.

2. er brettert dennoch munter durchs gesperrte naturschutzgebiet und anstelle dass es ihm peinlich ist, verfasst er einen präpotenten artikel über "sitten im osten".

3. die hardshelljacken, -hosen und aktuelle tourenski samt funktionswäsche, brille, helm etc. kosten pro person an die 2000 euro. d.h. die 5 ausflügler tragen insgesamt das jährliche Bruttoinlandseinkommen eines Polen (11.288 euro laut wiki) in signalfarben am leibe. anstelle kurz über bescheidenheit nachzudenken verfasst er einen arroganten öffentlichen print artikel.

wie armselig.

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