"Das macht man nur, um etwas zu verheimlichen"

22. Februar 2011, 13:48
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Steuerexperte Karl Bruckner bezweifelt im "Wirtschaftsblatt" die steuerlichen Vorteile von Grassers Stiftungs- und Firmenkonstruktionen

Der Wirtschaftstreuhänder und BDO-Chef Karl Bruckner analysiert im Wirtschaftsblatt das komplizierte Firmen- und Stiftungsgeflecht von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser. Er kommt dabei zum Schluss, dass die wesentliche Frage, jene nach dem Sinn derartiger Konstruktionen, noch nicht gestellt worden sei. Bruckner ist dabei der Ansicht, dass die steuerlichen Vorteile zu hinterfragen seien: "Was bringe es etwa, eine kleine GmbH dazwischen zu schalten, für die offensichtlich Körperschaftssteuer anfalle; warum würden nicht gleich Steuern gezahlt?" wird der Experte zitiert. Sein Schluss: "Wenn so etwas aus steuerlicher Sicht wenig bis kaum etwas bringt, dann gibt es nur einen Sinn - nämlich man will die Quelle nicht offenlegen." (red, derStandard.at, 22.2.2011)

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