Elfriede Hammerl ist "Professorin"

22. Februar 2011, 12:33
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Journalistin bekommt ebenso wie Erwachsenenbildnerin Riether Berufstitel verliehen - Eva Marhold erhält Goldenes Ehrenzeichen

Wien - Bildungsministerin Claudia Schmied zeichnet am Dienstag gemeinsam mit Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek als bewusstes Zeichen im Vorfeld des 100. Frauentages am 8. März drei herausragende Frauen aus: Elfriede Hammerl und Edith Riether wird der Berufstitel "Professorin" verliehen. Eva Marhold erhält das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste der Republik Österreich.

Konkrete Maßnahmen

Heinisch-Hosek betonte anlässlich der Verleihung, dass die Zahl öffentlich geehrter Frauen immer noch gering sei. "Und das ist wahrlich kein Zufall, sondern eher ein Symptom für die mangelnde Gleichstellung von Frauen und Männern in unsere Gesellschaft", so die Frauenministerin, die die Wissensvermittlung von Hammerl, Riether und Marhold als "wichtigen Beitrag zum lebenslangen Lernen der Österreicherinnen und Österreicher" bezeichnete. "Die Erkenntnis, dass wir es uns auf Dauer nicht leisten können, auf das Potenzial der Frauen zu verzichten, muss sich nun endlich in konkreten Maßnahmen niederschlagen."

Mitstreiterin in Sachen Feminismus

Hammerl bezeichnete sie als "Unterstützerin in Sachen Feminismus" und "als Fürsprecherin für die Anliegen der Frauen" als "wichtige Mitstreiterin in der österreichischen Frauenpolitik". Die freie Autorin, Journalistin und Erwachsenenbildnerin ist Redakteurin und Kolumnistin bei Medien wie Kurier und Profil. Sie ist die Autorin der ersten Kolumne in einer österreichischen Tageszeitung, die sich explizit mit der gesellschaftlichen Situation von Frauen auseinandersetzte und war Mitinitiatorin des österreichischen Frauenvolksbegehrens 1997 und Mitglied des Außeruniversitären Beirats der Universität Innsbruck (2000 - 2002).

Die promovierte Historikerin Eva Marhold ist seit 20 Jahren in der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien bzw. in der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien zur Unterstützung des Obmanns und der Geschäftsleitung tätig. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die Ausbildung der ehrenamtlichen Funktionäre der niederösterreichischen Bankengruppe.

Edith Riether war über 42 Jahre für die Parlamentsdirektion, zunächst als Dolmetscherin, dann für den BürgerInnenservice, tätig. Sowohl im Rahmen ihrer dienstlichen Tätigkeit als auch durch ihr zehnjähriges Engagement für die Katholische Sozialakademie Österreichs hat sie sich intensiv und erfolgreich für die Belange der politischen Bildung eingesetzt. Seit 2005 ist Generalsekretärin der Initiative Weltethos Österreich. (red)

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