Ägypter nennt seine Tochter aus Dankbarkeit Facebook

22. Februar 2011, 09:39
  • Artikelbild
    screenshot

    Des einen Freud, des anderen Leid: Während ein Ägypter seiner Tochter den Namen "Facebook" gibt, muss eine Nonne wegen der Nutzung des sozialen Dienstes ihren Orden verlassen.

Die unterstützende Rolle, die es bei der Revolution in Ägypten spielte, verschafft dem Freundesnetzwerk nun auch Kultstatu

Mit mittlerweile mehr als 600 Millionen Nutzern weltweit ist Facebook längst zum Massenphänomen geworden. Die unterstützende Rolle, die es bei der Revolution in Ägypten spielte, verschafft dem Freundesnetzwerk nun auch Kultstatus: Um seinen Dank auszudrücken, hat ein ägyptischer Vater seine erstgeborene Tochter "Facebook" genannt, berichtete die populäre ägyptische Tageszeitung Al-Ahram.

Am 25. Jänner hatten die Proteste gegen das Regime Mubarak begonnen, die unter anderem über Facebook und den Kurznachrichtendienst Twitter organisiert wurden. Auch in anderen arabischen Ländern wird die Plattform zunehmend zum Überbegriff für revolutionäre Bewegungen im Netz.

Zu viel Facebook im Kloster

Wo virtuelle Freunde sind, sind spirituelle Feinde nicht weit weg. Diese Erfahrung machte die spanische Dominikaner-Nonne María Jesús Galán. Nach 35 Jahren Ordenszugehörigkeit musste sie das Kloster verlassen, weil sie via Facebook zu viel mit der Außenwelt kommunizierte. Mit ihren Postings hatte sie ihren 600 Freunden regelmäßig von ihren religiösen Einsichten berichtet und damit letztlich auch Werbung für den Orden gemacht. Jetzt wohnt die 54-Jährige wieder bei ihrer Mutter. Ihr Fankreis ist seit ihrem Rausschmiss auf mehr als 7000 gewachsen. (red/ DER STANDARD Printausgabe, 22. Februar 2011)

Der WebStandard auf Facebook

Kommentar posten
16 Postings
the JJ
00
25.2.2011, 21:02

"Hast du facebook?"

"Nein, ich BIN Facebook"

markusM.
01
23.2.2011, 09:33

ich nenne meinen erstgeborenen "facepalm"

yarry
00
23.2.2011, 08:36

und sein nächstes Kind heißt dann Google.

Nitram1988
00
22.2.2011, 15:49
Marc für den Erstgeborenen würd ich ja verstehen.

markusM.
00
23.2.2011, 09:31

das geht nicht, weil der ist jude

Mooreel
00
22.2.2011, 13:41

Für die Geilheit in die Medien zukommen, sein ungeborenes Kind zu missbrauchen ist ja wirklich eine Frechheit.

Armes Kind

haarspalter
01
22.2.2011, 12:06

"twitter" wär ja noch irgendwie süß.

Der zweitbeste Finanzminister :-)))
01
23.2.2011, 02:05

Aber nur wenn es Bub und Mädchen ist.

haggle.123
02
22.2.2011, 11:10

Ich wollte jetzt irgendwas trolliges posten, aber mir ist einfach nichts eingefallen was dem gerecht wird.

peregrine
00
22.2.2011, 11:03

aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!

mikemey
01
22.2.2011, 10:31

Verklagt FB den Vater jetzt wegen Verletzung des Namenrechts?

Slaveverwandler
00

So lang er seine Tochter nicht kommerziell nutzt wird es wohl keine Probleme geben.

3dking
01
22.2.2011, 15:32
ne.. die is jetzt ein lebender werbebanner :D

Andreas Grois
08
22.2.2011, 10:08
Das arme Kind...

Nilpferd
00
22.2.2011, 10:02
Eine Watschn für den Papa und ein gescheiter Name für die Tochter!

RudiRentier
04
22.2.2011, 13:22

In diesem Fall: Fezbuk.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.