Deutsche Telekom-Beschäftigte setzen Warnstreik fort

22. Februar 2011, 09:21
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Gewerkschaft: Kunden müssen sich auf längere Wartezeiten einstellen

Mit Beginn der Frühschicht haben in Nordrhein-Westfalen am Dienstag erneut Beschäftigte der Deutschen Telekom ihre Arbeit niedergelegt. Rund 1.000 Arbeitnehmer seien zu dem neuerlichen Warnstreik aufgerufen, teilte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi am Morgen mit. Schwerpunkt der Streikaktionen seien das Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Südwestfalen und das Bergische Land. Telekom-Kunden müssten sich etwa auf längere Wartezeiten in Kundencentern und bei der Beseitigung von Störungen einrichten.

Arbeitgeberangebot als "Frechheit"

In der vergangenen Woche hatte Verdi das jüngste Arbeitgeberangebot als "Frechheit" abgelehnt. Es sieht unter anderem Gehaltserhöhungen von 2,17 Prozent bei einer Laufzeit von 24 Monaten vor. Die Gewerkschaft fordert stattdessen für die 105.000 Telekom-Mitarbeiter in Deutschland 6,5 Prozent mehr Gehalt und den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen über eine Laufzeit von zwölf Monaten. Die vierte Runde der Tarifverhandlungen ist für den 8. März angesetzt. (APA/dpa)

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