"Bürger nicht als Untertanen sehen"

Rosa Winkler-Hermaden, 23. Februar 2011, 12:47
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    foto: gero breloer/dpa

    Die Schafe folgen dem Hirten. In Salzburg könnte das schon bald anders sein. Dann nämlich, wenn die Bürger mehr mitreden dürfen. Das kann so weit gehen, dass die Gemeinderatsbeschlüsse aushebeln.

  • Salzburger Modell für mehr direkte Demokratie

Die Bewohner der Stadt Salzburg sollen in der Politik mitbestimmen können - Das "Salzburger Modell" könnte zum Vorzeigeprojekt für ganz Österreich werden

Wo ein neuer Kindergarten errichtet wird, welche Straße zur Spielstraße umgewidmet wird, oder ob ein zusätzliches Hallenbad nötig ist, sollen in Salzburg schon bald die Bürger (mit)bestimmen dürfen. Am Freitag beginnen die Verhandlungen über eine stärkere Einbeziehung der Bewohner der Landeshauptstadt. SPÖ, ÖVP, FPÖ und die Bürgerliste (Die Grünen) treffen sich zu einem Gespräch mit den Initiatoren des Bürgerbeteiligungs-Projektes - unter ihnen "alte Hasen", wie der ehemalige Grün-Politiker Richard Hörl, der in Salzburg bereits Erfolge in Sachen Einbeziehung der BürgerInnen verzeichnen kann. Die sogenannte "Grünland-Deklaration neu" geht auf ihn zurück. Sie wurde 2007 beschlossen: eine verbindliche Bürgerbefragung ist durchzuführen, wenn Grünland-Flächen umgewidmet werden sollen.

Die Vorzeichen stehen gut, dass die Verhandlungen auch diesmal eine Einigung bringen. Vor zwei Jahren, im Zuge der neuen Zusammensetzung der Stadtregierung, wurde bereits im Parteienübereinkommen von SPÖ, ÖVP und der Bürgerliste festgehalten, dass die Bürgerbeteiligung auszubauen sei. "Die sinkende Wahlbeteiligung soll zum Anlass genommen werden, das Interesse der Bürger an der Politik wieder zu stärken", heißt es. Das Konzept wurde inzwischen von der Bürgerinitiativen-Gruppe ausgearbeitet, es trägt den Arbeitstitel "Salzburger Modell" und enthält drei Eckpfeiler: Das "Bürgerbegehren", die "Bürgerabstimmung" und den "Initiativantrag", die je nach Sachverhalt und Dringlichkeit zum Einsatz kommen sollen.

Macht beim Bürger

Die Bürgerbeteiligung kann dem Modell zufolge so weit gehen, dass Gemeinderatsbeschlüsse "ausgehebelt" werden. Wird bei der "Bürgerabstimmung" - diese kommt zum Einsatz, wenn 4500 Unterschriften geleistet werden - eine Mehrheit erzielt, muss der Gemeinderat das akzeptieren und kann die Entscheidung fünf Jahre lang nicht mehr rückgängig machen, auch wenn der Gemeinderat eigentlich Gegenteiliges beschlossen hat. Eine Bürgerabstimmung kann man sich ähnlich vorstellen, wie eine Gemeinderatswahl. Die Wahllokale haben geöffnet, vier Wochen vor dem Termin wird das Datum auf der Homepage der Stadt Salzburg bekannt gegeben und teilnahmeberechtigt sind alle auch bei einer Gemeinderatswahl wahlberechtigten Personen. (Details siehe PDF zum Download)

"Großer Frust spürbar"

Einer der Initiatoren des Bürgerbeteiligungs-Projektes ist Hannes Augustin, Geschäftsführer des Salzburger Naturschutzbundes. Er sagt im Gespräch mit derStandard.at: "Politiker und Bürger müssen auf gleicher Augenhöhe agieren. Die Politik muss in Verhandlung treten und Bürger nicht als Untertanen sehen." Ein wenig resigniert stellt er fest, dass ein "großer Frust spürbar" sei und dass es viele "aktive Wahlverweigerer" gebe. Die Wahlbeteiligung habe in den letzten Jahren abgenommen, die Großparteien würden schrumpfen.

Augustin ist der Meinung, dass das Interesse für Politik steigen würde, wenn die Bürger ernst genommen würden. Deshalb solle die Teilhabe in Salzburg ermöglicht werden, hofft er auf einen Beschluss bis zum Sommer. Dass seitens der Politik zum Teil noch "Ängste bestehen", bestätigt Augustin, "aber sie sind aus der Luft gegriffen".

Bürgermeister als "Ziehvater"

Grüne und FPÖ haben zuletzt schon ihre Zustimmung signalisiert und auch die SPÖ ist vor Verhandlungsstart positiv eingestellt. Bürgermeister Heinz Schaden sieht es quasi als seinen Erfolg an, dass das Modell kommen soll. So erklärt er im Gespräch mit derStandard.at: "Ich bin ein politischer Ziehvater des Projektes." Er hebt die gute Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiativen-Gruppe hervor. Zwar sagt er, dass Detailfragen noch geklärt werden müssten, er geht aber trotzdem gelassen in die Verhandlungen. 

Ob er das Projekt auch als Vorreiter-Modell für andere Städte in ganz Österreich sieht? "Ich werde niemandem etwas aufschwatzen und nicht als Wanderprediger fungieren", scherzt er, jedoch habe er freilich nichts dagegen.

"System der repräsentativen Demokratie"

Einzig die ÖVP zögert und noch und will bei den am Freitag beginnenden Verhandlungen ein wenig auf die Bremse steigen, denn: "Wir glauben an das System der repräsentativen Demokratie", hält Bernd Huber, Büroleiter des Salzburger Bürgermeister-Stellvertreters Harald Preuner (ÖVP) fest.

"Politik muss lösungsfähiger sein, muss mehr auf die Umsetzung von Projekten achten", sagt er, dann sollte die Politikverdrossenheit auch kein so großes Problem mehr sein.

"Menschen wollen heute mitgestalten"

Der Politologe Emmerich Talos widerspricht hier der Linie der Salzburger ÖVP. Er betont im Gespräch mit derStandard.at: "Die Dominanz der repräsentativen Politik ist zu wenig." Inzwischen gebe es eine Reihe von Initiativen, die sich außerhalb des Parteienspektrums bewegen. "Menschen, die politisch wach sind, wollen heute mitgestalten", so Talos. Als Beispiele nennt er Initiativen im ökologischen Bereich oder aktuell auch bei der Fremdenrechtsgesetzgebung.

"In den 60er-Jahren hätte es das nicht gespielt", glaubt Talos. Er beurteilt die Distanz zu und Kritik an traditionellen Parteien heute als größer.

"Möglichkeiten ausbauen"

Und wie sollen Parteien nun darauf reagieren? "Die Politik wäre gut beraten, die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung auszubauen", findet Talos. So könne man etwa Volksbegehren verbindlicher gestalten. "Parteien haben nichts von der politischen Apathie."

Dem Salzburger Projekt rechnet er gute Chancen aus. "Je mehr die Menschen betroffen sind und je näher die Initiative ist, desto einfacher ist es, sowas umzusetzen." Zwar müssten Parteien fürchten, dass das Engagement gegen sie sein wird, aber: "Parteien müssen sich darauf einstellen, sie müssen die Bürgerbeteiligung fördern."

Neben Salzburg gibt es in Wien Bemühung, die Beteiligung der Bewohner zu erhöhen (derStandard.at berichtete). Bundesweit halten sich Initiativen derzeit noch in Grenzen. Wie weit etwa das österreichische Parlament noch davon entfernt ist, zeigt das folgende Szenario: Gibt man in Google die Wörter "Parlament und Bürgerbeteiligung" ein, wird man zwar auf die Seite des Parlaments verwiesen, will man den Link dann aber öffnen erscheint die Textzeile: "Diese Seite wurde nicht gefunden". (Rosa Winkler-Hermaden, derStandard.at, 23.2.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 97
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Pol e Mike
00
27.2.2011, 11:57
Fürsten hatten Untertanen....

....unsere Parteibonzen sehen doch Wähler als ihren persönlichen Besitz an!

richard8889
01
26.2.2011, 14:29
interessant ist das geschichtsverständnis von oevp-huber:

hier in einen nachruf auf einen ehemaligen NS-kampfflieger und späteren rechtsradikalen: "Das Bombenmassaker von Dresden
1945, welches sich am 13./14.2. zum
66. mal jährt, ruft trotz der vom politischen
Establishment kräftig frisierten
Opferzahlen jene Kriegsjahre in
Erinnerung, in denen die deutsche
Zivilbevölkerung zum Ziel des alliierten
Bombenterrors wurde.
Trotz hoffnungsloser Unterlegenheit
stellten sich die Jagflieger der
Reichsverteidigung den Bomberströmen
unter schweren Opfern
entgegen, um der geschundenen
Zivilbevölkerung noch Schlimmeres
ersparen zu helfen." das der betreffende auch nach dem krieg "stets ein aufrechter mensch" (sprich: NPD mitglied) blieb ist für huber "klar".

1116er
01
26.2.2011, 11:08
"..dass ein "großer Frust spürbar" sei und dass es viele "aktive Wahlverweigerer" gebe. "

das erwachen wird bitter werden!

denn auch bei direkten abstimmungen wird es ergebnisse geben, die dem einen oder anderen nicht passen.
auf wen sollen diese dann schimpfen?

der frust wird dann ein noch viel größerer sein, wenn man nicht mehr 'den politikern' die schuld geben kann, sondern sich klar wird, dass man einer minderheit angehört und dass eine minderheit im rahmen direkter demokratie nichts zu melden hat.

Thomas Amaran
00
25.2.2011, 01:02

Wir fordern von Bundesregierung,Nationalrat und Ländern:
Rückzug der österreichischen Einheiten von den 'EU-Kampfgruppen', keine Teilnahme am Aufbau der EU-Armee, Ausstieg aus der EU-Rüstungsagentur, keine Anbindung an die NATO.
Stattdessen die Aufrechterhaltung der immerwährenden Neutralität und in diesem Sinne eine Außen- und Sicherheitspolitik, die diesem Verfassungsauftrag auch gerecht wird.

- Geld für Bildung und Soziales statt Milliarden für Rüstung und Krieg.
Wer verhindern will, dass Österreicherinnen und Österreicher im Auftrag der EU-Armee in Angriffskriege ziehen, muss jetzt dagegen aktiv werden! Wir wollen eine Politik, die auf Basis der Neutralität Konflikte friedlich löst!
Deshalb:NEIN zur geplanten Wehrpflichtabschaffung

wrkskrfz
12
24.2.2011, 18:00
Hochlöblich - und sehr interessant

Die Bürger können nun bestimmen, was gut für sie ist. Z.b. sollte ein weiteres Hallenbad nötig sein (lt Artikel ist das ja offensichtlich ein Thema).
Na wer sollte da dagegen sein. Klar wollen wir ein weiteres Hallenbad. Wo die Kohle herkommt, ist ja nicht so erheblich.
Die Politiker legen da nicht nur Macht sondern auch Verantwortung aus der Hand. Die vollziehen ja dann nur noch, was die Wähler wollen so nach dem Motto: wir können uns das zwar nicht leisten, aber ihr habt es ja gewollt.
Wenn z.B. die Müllgebühren erhöht werden müssen. Volksabstimmung=NEIN, und dann?
Ich weiß nicht recht......

Kantojyrsin
00
26.2.2011, 11:40

Naja, soviel Hausverstand trau ich den Bürgern schon zu, dass sie bei einer Volksabstimmung über ein neues Hallenbad das Argument "Wir können es uns im Moment absolut nicht leisten." nicht einfach ignorieren...

Jepedaia Springfield
00
25.2.2011, 08:36
wir können uns das zwar nicht leisten..

Es würde wahrscheinlich eher weniger Geld ausgegeben. Die Bürger die auch die Steuern zahlen sollten selber entscheiden ob etwas nötig (z.B. Hallenbad) ist.

kibi
01
24.2.2011, 22:48

seit wann übernehmen bei uns politiker verantwortung?

Zukunftsoptimist1
00
24.2.2011, 15:01
"Gegen die Parteien?"

Ich versuche den Satz zu verstehen: "Zwar müssten Parteien fürchten, dass das Engagement gegen sie sein wird." Ja wer sind denn die Parteien? Sind das volksfeindliche Lobbies irgendwelcher abstruser Ideen oder erfolgsgeiler Institutionen/Unternehmen etc., oder sind das nicht auch Leute aus dem Volk und ihre gewählten Vertreter? Wie sollten sie da mehr Bürgerbeteiligung fürchten müssen?
Wenn jemand wissen will, wer Bürgerbeteiligung fürchten muss, dann kann er/sie sich die entsprechende Information bei den Herren Mubarak, Ghadaffi & Co. beschaffen. Die wissen bereits Bescheid.

Selbständiger
12
24.2.2011, 10:34
Die sinkende Wahlbeteiligung soll zum Anlass genommen werden, das Interesse der Bürger an der Politik wieder zu stärken

Das Interesse der Bürger an der Politik i s t stark.

Was nicht stark ist, ist das Interesse von korrupten, verschwenderischen, unfähigen, privilegienritternden Verfassungsbrechern über Scheinwahlen und Scheininitiativen vor deren Karren gespannt zu werden.

So lange das Politikergesindel "das" und nicht "für" das Volk regiert, wird sich daran nichts änderen. Es ist Zeit, auch unsere Regierungsverbrecher aus dem Land zu jagen. Was dürfen diese noch alles ungestraft anstellen, bevor das Volk sich wieder der Demokratie besinnt und für seine Freiheit eintritt?

1116er
01
26.2.2011, 11:13
"...bevor das Volk sich wieder der Demokratie besinnt und für seine Freiheit eintritt?"

wow, was für worthülsen!

zur erinnerung: die von ihnen so angebetete demokratie war NOCH NIE ein projekt, das mit dem volk zu tun hatte, sondern immer ein eliten-projekt.
angefangen mit perikles, bis zum heutigen tag!

der EINZIGE beitrag, den das volk zu leisten imstande ist, ist der wechsel innerhalb der elite.

dafür ist das volk geeignet.
für darüber hinausgehendes leider überhaupt nicht!

Christine P.
 
01
24.2.2011, 16:41
Solange PolitikerInnen pauschal als "Gesindel" beschimpft werden,

brauchen wir uns auch nicht zu wundern, wenn nicht immer die besten Köpfe in die Politik gehen bzw sich diejenigen, die sich das antun, die Verunglimpfungen teuer bezahlen lassen. Das gilt vor allem für jene, welche noch nicht soviel Macht besitzen, das diese als Kompensation für die erlittenen und nicht immer gerechten Schmähungen ausreichen kann. Wir BürgerInnen sollten gerechter diffenzieren und etwas mehr nachdenken, bevor wir mit Pauschalbeschimpfungen öffentlich herumschreien. Ein Staat, dessen BürgerInnen überhaupt kein Vertrauen mehr in die gewählten RepräsentantInnen setzen, ist zum Scheitern verurteilt.

Selbständiger
11
25.2.2011, 10:27
Und wie soll Vertrauen und Respekt entstehen,

wenn SPÖ und ÖVP Parlamentshampelfrauen und -männer inkl. des Bundespräsidenten ungestraft Amtsmißbrauch (Verfassungsbruch) begehen und die selbst korrupte Korruptionsstaatsanwaltschaft die Anzeigen ignoriert und niederschlägt.

Verbrecher ist, wer ein Gesetz bricht. Wir werden von einer Bande von Verbrechern regiert, die sich von einer abhängigen Justiz schützen läßt. Berlusconi würde sich solche Zustände wünschen.

Ich stehe dazu. Dieses parlamentarische Verbrechergesindel hat weder Respekt und schon gar kein Vertrauen verdient.

dschingiskhan56
00
25.2.2011, 11:20
Oi oi oi

Lieber Selbständiger,
als solcher sollte man sich meiner Meinung nach hüten, pauschale Aussenfeinde zu schaffen. Das ist nämlich allgemein die Technik der Unselbständigen, die wir aus der Geschichte kennen.

Lasst uns doch dieses System ändern und Demokratie einmal persönlich und vor Allem ernst nehmen!

Milchleber
03
24.2.2011, 10:55
Stimme zu

das Interesse der Politiker an der Bevölkerung muss gesteigert werden!!!

Wutbürger und innen
01
24.2.2011, 18:57
bravo, aber

schlecht für mich, worüber kann ich mich dann noch aufregen?

Amalrich
 
00
24.2.2011, 10:30
Zwar müssten Parteien fürchten, dass das Engagement gegen sie sein wird, aber: "Parteien müssen sich darauf einstellen, sie müssen die Bürgerbeteiligung fördern."

Die Politik wird lernen müssen Wahlversprechen vorsichtiger einzusetzen! Wer sich vor dem Volk als Souverän fürchtet, hat als Volksvertreter-Partei in diesem Land nix verloren! Je eher dies unsere Politiker (hier besondes unsere schwarzen Knilche) erkennen, desto besser! Die Macht geht vom Volk aus und nicht von Parteien!

Stahl_____666
00
24.2.2011, 10:11
.

Das Salzburger Modell - das hat der Grazer Bürgermeister Nagl schon vor einem halben Jahr präsentiert.

Theo Dor
00
24.2.2011, 09:33
dass die ÖVP bei partizipatorischen Modellen auf der Bremse steht

müsste an dieser Stelle nicht extra erwähnt werden...

Hefeweizerlbier
02
24.2.2011, 09:26
Auch Schuldirektoren etc. gehören gewählt

und nicht nach Parteizugehörigkeit bestellt.

Ratlos
01
24.2.2011, 09:23
Hat schon jemand der Salzburger SPÖ erklärt das ihr großer Vorsitzender Werner Faymann in einem Kurierinterview klipp und klar gesagt hat: "Wir wollen hier keine Schweizer Verhältnisse."?

frank franki
00
24.2.2011, 11:07

Gibts einen Link?

valtheWU
00
24.2.2011, 10:13
schaut ihm ähnlich!

armerschwarzerkater
01
24.2.2011, 08:29

na endlich mal ein sinnvoller Geisteswandel...

Selfdefense
122
24.2.2011, 07:32
Wenn man das Waffengesetz anschaut

dann sieht man ganz besonders bei der EU den Bürger als Untertanen. Freie Bürger haben Waffen. Sklaven haben keine.

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