Poesie im Nahverkehr

21. Februar 2011, 17:14
6 Postings

Plakattaugliche Kurzpoesie von Salzburger Schülerinnen und Schülern

Salzburg - Sie sind der Platz zum Lernen, Flirten, Streiten oder Schlafen: Tausende Schüler und Schülerinnen kommen täglich mit den Regionalzügen oder den S-Bahnen in die Schule und wieder nach Hause. Einige von ihnen haben die Gestaltung des Lebensraums Vorortzug nun selbst in die Hand genommen. Auf Einladung von Literaturhaus Salzburg und ÖBB verfassten Salzburger Schüler und Schülerinnen plakattaugliche Kurzpoesie.

Für die Verbreitung zwölf ausgewählter Texte stellt die Bahn gratis 240 Werbeflächen zur Verfügung. Statt immer gleiche Werbebotschaften wird bis Ende des Schuljahres 2011 literarisch kreatives Potenzial präsentiert: Vom schwarzfahrertauglichen Kurzdialog - "Ihre Fahrkarte bitte! Tut mir leid, das ist mein Lesezeichen!" - bis zur Tragödie: "Er riss ihr das Herz raus und wunderte sich, dass das Blut zu Eis gefror". (neu, DER STANDARD-Printausgabe, 22.2.2011)

  • Kurzgedichte statt Werbung in Salzburger Vorortzügen.
    foto: öbb

    Kurzgedichte statt Werbung in Salzburger Vorortzügen.

Share if you care.