Kein Bann von Open Source-Apps aus WP7-Marketplace

21. Februar 2011, 13:21
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Unternehmen will bei entsprechendem Feedback mehr Open Source-Lizenzen unterstützen

Die vergangene Woche verbreitete Behauptung, Microsoft banne Open Source-Apps aus dem Windows Phone 7 Marketplace, sorgte für einige Aufregung. Blogger betonen nun, dass das gar nicht der Fall sei. Auch Microsoft hat mittlerweile eine Stellungnahme zu den Berichten abgegeben.

Marketplace erfüllt Voraussetzungen nicht

Die Berichte bezogen sich auf den Blogeintrag des Red Hat-Mitarbeiters Jan Wildeboer. Aus diesem geht hervor, dass Open Source-Apps unter GPLv3 und ähnlichen Lizenzen wie LGPLv3 und Affero GPLv3 nicht im App Store der Remonder angeboten werden können. Das liege das an den Anforderungen der Lizenzen, denen der Windows Phone 7 Marketplace nicht entspreche. Wildeboer hat inzwischen ein Update zu seinem Blog-Eintrag verfasst, in dem er klarstellt, dass nicht alle Open Source-Apps verbannt sind und er das nie so geschrieben habe.

Mehr Lizenzen

Gegenüber Cnet-Autorin Mary Jo Foley hat auch Microsoftmittlerweile klargestellt, dass sehr wohl einige Open Source -Lizenzen vom Windows Phone Marketplace unterstützt würden. Darunter würden laut dem Unternehmen etwa BSD, MIT, Apache Software License 2.0 oder MS-PL fallen. Microsoft überarbeite das Application Provider Agreement von Zeit zu Zeit. In zukünftigen Versionen könnten durchaus mehr Lizenzen bei entsprechendem Entwickler- und Kundenfeedback unterstützt werden, heißt es. (red)

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