Karenzierungs-Modell der Telekom Austria stößt auf reges Interesse

21. Februar 2011, 10:05
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Mitarbeiter verzichten auf bis zu 40 Prozent des Lohnes, dürfen aber nebenbei arbeiten

Seit kurzem können sich Mitarbeiter der Telekom Austria ab dem 53. Lebensjahr karenzieren lassen und nebenbei bis zur Frühpension weiterarbeiten. Bisher haben 800 Mitarbeiter ihr Interesse angemeldet, 350 haben sich bereits für das Modell entschieden, berichtet das "WirtschaftsBlatt". Die karenzierten Beschäftigten erhalten 60 bis 70 Prozent ihres Letztbezuges. Betriebsratschef Walter Hotz ist zufrieden, denn das Modell sei "der beste Weg, um Kündigungen zu vermeiden". Die beamteten Mitarbeiter sind aber ohnedies unkündbar. Insgesamt beschäftigt die Telekom in Österreich knapp 10.000 Personen, etwas mehr als 1.000 davon sind 53 Jahre alt oder älter.

Personalkosten einfrieren

Das Management der teilstaatlichen Telekom Austria will damit die Personalkosten auf dem jetzigen Niveau einfrieren. Das Programm "Telekommitarbeiter zur Polizei" läuft davon unberührt weiter, auch wird es weiterhin ein Golden-Handshake-Modell geben. (APA)

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