Zwei Geschwindigkeiten

Euro-Risse werden immer tiefer

20. Februar 2011, 18:14
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    foto: standard/cremer

    Eurodebatte an der Burg: EU-Kommissarin Viviane Reding, Finanzminister Josef Pröll, Griechenlands Außenminister Dimitris Droutsas, Dennis J. Snower und Alexandra Föderl-Schmid (v. li.)

Eurozone zwischen Boom und Rezession: Die massiven Wachstums­unterschiede werden zur Gefahr für die Steuerung der Währungszone

Das Europa der zwei Geschwindigkeiten - was politisch seit langem debattiert wird, ist in einem zentralen Bereich schon Realität, bei den Wirtschaftswachstumsraten nämlich, die innerhalb der EU und noch stärker in der Währungsunion immer weiter auseinanderklaffen. Für den Euroraum, ohnehin durch die Staatsschuldenkrise und den damit verbundenen Argwohn der Finanzmärkte schwer angeschlagen, lauert damit die nächste Gefahr.

Ökonomen verweisen zusehends darauf, dass die unterschiedlichen Tempi den Zusammenhalt der Zone erschweren. Einerseits geht die Schere bei der Wettbewerbsfähigkeit weiter auseinander, andererseits agiert die Europäische Zentralbank zunehmend im luftleeren Raum: Sie kann ihre Geldpolitik auf die schwächeren oder stärkeren Staaten ausrichten oder die Mitte anpeilen - für alle passen werden die Maßnahmen der Institution nie. Dazu kommt die Gefahr, dass die angeschlagenen Staaten mit ihren Sparpaketen das Wachstum derart abwürgen, dass das eigentliche Ziel - die Sanierung der Haushalte - in weite Ferne rückt.

Wiederholung der Geschichte

"Die Geschichte scheint sich zu wiederholen", meint der Ökonom Ansgar Belke. Von 1999 bis 2006 lag der Realzins (Nominalzins abzüglich Inflation) in Deutschland durchschnittlich 1,7 Prozentpunkte über dem spanischen. "Die niedrigen Zinsen in Spanien führten zur Immobilienblase", erklärt der Professor für Makroökonomie an der Universität Duisburg-Essen im Gespräch mit dem Standard. Jetzt seien die Vorzeichen exakt umgekehrt. Deutschland mutierte vom "kranken Mann" zum Konjunkturmotor, Spanien oder Italien stagnieren, Griechenland und Portugal stecken tief in der Rezession fest. "Deutschland könnte schon eine Zinserhöhung vertragen", findet Bernhard Felderer, der Leiter des Instituts für Höhere Studien. Für andere Regionen sei der geldpolitische Rahmen "nicht locker genug", wie Belke assistiert.

Was sind nun die Folgen dieser Divergenz? "Die gute Entwicklung der deutschen Unternehmen wird die Forderung nach kräftigen Lohnerhöhungen bald lautwerden lassen", ist Belke überzeugt. Dazu kommt der aus dem Anstieg der Rohstoff- und Energiepreise rührende Teuerungsdruck. Das geldpolitische Ventil dürfte trotzdem aus Rücksicht auf die sogenannte Euro-Peripherie längere Zeit geschlossen bleiben.

Banken am Tropf der EZB

Zudem hängen viele Banken zu einem beträchtlichen Teil am Tropf der EZB, die sie nach wie vor mit günstigem kurzfristigem Geld versorgt, das die Institute gewinnbringend - nicht zuletzt wieder zur Finanzierung der Staaten - veranlagen. Zudem beeinflussen die Währungshüter mit ihren Entscheidungen indirekt die Kosten des Schuldendienstes: Ein Anstieg des Zinsniveaus um einen Prozentpunkt bedeutete beispielsweise für Österreich mittelfristig eine Budgetbelastung von annähernd drei Milliarden Euro.

Die Haushalte der Euro-Kernländer werden aber ohnehin schon stark von den schwächeren Staaten der Währungsunion belastet, weil die Zone über den Rettungsfonds zunehmend zu einer Transferunion wird. Seit klar ist, dass jedem strauchelnden Land unter die Arme gegriffen wird, haben auch die Zinsen auf deutsche und österreichische Staatsanleihen merklich angezogen. Belke sieht darin eine klare "Subventionierung der Randstaaten und eine Überlastung der Geberländer", die sich auf die Risikoprämien auswirke.

Ein Zinssatz, unterschiedliche Wirtschaftsräume - kein Problem, ist oft mit Verweis auf die USA zu hören. In der Realität ist diese Theorie nie aufgegangen, wie auch eine Untersuchung von Barclays Capital zeigt. Die Investmentbank hat anhand der "Taylor Rule", bei der der "richtige Zinssatz" aus der Inflation und der Produktionslücke abgeleitet wird, seit 1999 große Unterschiede zwischen den Wirtschaftsräumen festgestellt. Die Abweichung des "optimalen" Zinssatzes für Spanien, Griechenland, Portugal, Italien und Irland von der tatsächlichen EZB-Rate war bedeutend größer als jene einzelner US-Bundesstaaten vom Leitzins der amerikanischen Notenbank, nicht zuletzt weil die USA nicht nur eine Währungs-, sondern auch eine politische Union sind. Zudem werden Ungleichgewichte durch die große Mobilität der Arbeiter besser ausgeglichen als in Europa. Um langfristig den Zusammenhalt des Euro-Raums zu gewährleisten, wird großes Augenmerk auf die Wettbewerbsfähigkeit und die Reduktion von Ungleichgewichten gelegt.

Keine Investitionen

Doch momentan geht der Trend in die Gegenrichtung. Weil die Wirtschaft in mehreren Staaten lahmt, wird dort auch nicht investiert. Ohne neue Anschaffungen in Maschinen oder Technologie vergrößert sich der Abstand nachhaltig, schreibt Standard & Poor's in einer Analyse. Selbst wenn Staatsinsolvenzen in Europa abgewendet werden, bleibt die ökonomische Pleite der Währungsunion virulent. (Andreas Schnauder, DER STANDARD; Print-Ausgabe, 21.2.2011)

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Seimon
00
21.2.2011, 17:08
Kann mir jemand sagen,

ob in der Argumentation (Hohe Unternehmensgewinne sind Gift) ein Fehler ist?

http://www.freitag.de/positione... e-guthaben

EU-Austretter
00
21.2.2011, 18:53

Das ist zwar richtig, so wie der Vergleich gebracht wird, aber innerhalb der Box gedacht:

Ueberschuessige Unternehmensgewinne muessen in irgendeiner Form reinvestiert werden, und wenn keine eigenen Investitionen anstehen, muss die Investition sozusagen woanders hin ausweichen, sprich in Kredite
(Investieren=Sparen).

Die gezogenen Schluesse sind Unsinn. In Frage gestellt gehoert hier die Schwelle fuer Neuinvestitionen, die den "rechnerischen Zins" beinhaltet, also auch einen Zinsgewinn reinspielen muss - sonst wird eben nicht investiert:

http://www.webinformation.at/material/... system.pdf

Ivan Bukov
00
21.2.2011, 17:52
2 kommmentare:

1.
Es muesste genauer erklaert werden wie sich die vier Sektoren gegenseitig auf Null saldieren. Eine ganze Argumentation auf etwas basieren dass nur ansatzweise in vier Zeilen erwaehnt wird darf durchaus skeptisch betrachtet werden.
2.
Es ist nicht klar was die Unternehmen mit den Finanzierungsueberschuessen machen. Die erwaehnten Investitionen (jetzt im Artikel halt selbstfinanziert) fuehren unweigerlich zu neuen Loehnen, Dividenden, Zinsen, und Renten was ja im Prinzip zu begruessen waere.

Mostbluzza
01
21.2.2011, 16:33
red ma mal deutsch

die ezb an sich hat ja nix.

ein paar einlagen der nationalen zb´s die wohl hundertfach "überzeichnet" sind und somit weg.
so oder so, auch unsere "einlage". gut. war klar.

das spiel, nennens wir die überspielzeit, läuft weiter:

326 mrd forderungen der bundesbank:

Dieser ungebremste Anstieg der Schulden des Euro-Raums gegenüber der Bundesbank „macht Fachleute fassungslos“, sagt ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. „Wenn Länder, deren Banken die Kredite gegeben wurden, zahlungsunfähig werden, haftet Deutschland.“ Diese Haftung wurde aber weder demokratisch legitimiert – etwa durch den Bundestag – noch von der Bundesregierung beschlossen.
http://www.wiwo.de/finanzen/... nk-457649/

und die önb? gucken

HB1230
00
21.2.2011, 16:28

Man kann Grasser alles vorwerfen ..aber er war der einzige Finanzminister der sich in Brüssel gegen die Aufweichung des Euro Stabilitätspaktes gestellt hat! In diesem Punkt ist er richtig gelegen....

inness robins
01
21.2.2011, 16:11
Deutscher Sieg

Die Deutschen borgen sich über ihre mit 3%läppisch verzinsten Staatsanleihen das Geld, das sie liebend gerne den Griechen zum Risikozinssatz weiterreichen.
Und sie machen ja auch gehörig Druck um mit Zinseszins den großen Reibach zu machen.
Schulden sind notwendig-ohne sie gibts keine Sparer!

Ivan Bukov
01
21.2.2011, 18:00

Das machen sie weil den deutschen Firmen sonst keiner mehr die Waren abkauft. Die Deutschen selber haben ja, wie es scheint, nicht genug Geld dazu, sonst wuerde ja mehr auch mehr importiert werden (und nicht nur exportiert) was das Problem loesen wuerde.
So halt duerfen sich die Deutschen ueber den Exportweltmeistertitel freuen. Nebenbei arbeiten sie fuer die Griechen und Spanier und Amerikaner und Englaender und und und waehrend die sich an der Deutschen Qualitaet, finanziert von Deutschen Banken, erfreuen duerfen!
Ein super Sieg...

HB1230
12
21.2.2011, 16:02

Zu all den ungeloesten Problemen in Europa kommt neuerlich noch die katastrophal unuebersichtliche Entwicklung in den "Reformstaaten" hinzu. Die Entwicklung dort lässt ein erstarken der EU nicht erkennen. Die Lage wird immer aussichtsloser! Ein Zerfall der EU ist vorprogrammiert.

Christine-Michèle
02
21.2.2011, 15:39
Exactement! Das gegenwärtige EU-System

hat durch seine völlig falsche Politik der überschnellen Mitgliedsländer-Erweiterung sich selbst in die Katastrophe gebracht! (Erweiterung der Europäischen Union: In der Maastricht-Konferenz gab es zwölf Mitgliedsstaaten. Dann wurden es 15 und etwas später 20 und 26 und 27, bald sind es 28 und 29!)
Und die Verantwortlichen für dieses Fiasko sitzen fest im Amt, der eine Teil gewählt in Paris, Berlin und Rom, der andere ohne demokratische Legitimation in Brüssel.

sljudanka
00
21.2.2011, 16:04
Ausserdem ist die EU-Erweiterung in der "halben Kolonisation" steckengeblieben - Nordamerika kolonialisiert voll, zieht das voll durch:

1. Humankapitalmässig:
die "klassischen" Einwandererländer (CAN, USA, AUS) holen sich die Besten aus Indien, Pakistan, Iran, etc.
Doch - sie sind NICHT für die Folgen zuständig - ua. Verschuldung, weil die Leistungsfähigen fehlen, und die Alten vom Staat erhalten werden müssen.

Bei uns dagegen fallen die Folgen (Verschuldung, Überalterung) voll auf die "Nettozahler" zurück, wenn die Besten aus RO,BG,Baltikum, etc. zu uns ziehen -weil wir mit der EU voll mit drinhängen, und deren Schulden mit-zahlen müssen.

2. Mexiko wird von USA als Billiglohnland ausgenutzt, USA grenzt sich aber geogr./demografisch ab!!

Wir sind dagegen mit Schengen mit den Billigländn verbunden und kriegen die Folgen voll mit.

Also - eine halbe Kolonisierung....

Arno Niesner
 
00
21.2.2011, 13:56
"ökonomische Pleite" - von wegen ...

Ausgerechnet US-amerikanische Stimmen wollen in Europa den Teufel an die Wand malen. Sie müssten es ja in Anbetracht ihres eigenen Währungsgebietes genauer wissen. Der US-Dollar kennt schon länger als der EURO Ungleichgewichte auf "seinem Terrain". Daraus erwächst ein wahres Eldorado (!) an Erkenntnissen für die europäischen Währungshüter und für die (noch) wenigen -innen. Und dass diese nicht ihre eigenen Schlüsse daraus zu ziehen fähig sind werden nur jene andeuten wollen, die sich daraus Vorteile versprechen.

Thomas turnbichler
03
21.2.2011, 12:38
Danke Herr Dimitris Droutsas

Dieser freundlich Herr bedankt sich schon mal zum voraus für die geliehenen und verlorenen Gelder aus den sogenannten AAA Bonitätsstaaten.

Leider hilft das uns wenig um schlussendlich die gesamten europäischen Schuldenstaaten zu retten. Es ist wahrlich das letzte Gefecht um den Euro. Es wird ein langes letztes Gefecht werden, denn die Europolitiker wollen weiterhin in ihrer maroden Burg verharren. Eine Euroburg die auf keinem Fundament steht und die Statik falsch berechnet ist und in zwei bis drei Jahren von selbst zusammenbricht.

Lieber Herr Pröll. Auch nach dem Euroaus werden wir Europäer bleiben, lassen hoffentlich die Eigenstaatlichkeit der europäischen Länder wieder zu, um selbstbestimmt und mit weitsicht unser Land zu bestellen.

Kontrahent1
00
21.2.2011, 14:26
Noch schlimmer empfände ich

die Nivellierung der Staaten Europas auf dem niedrigsten Niveau, wohin es im Augenblick steuert.

sljudanka
00
21.2.2011, 13:47
DAs Hindreschen auf Griechenland und Co. bringt überhaupt nichts

man kann eben aus Griechenland schwerlich ein Deutschland 2.0 machen!

Jedes Imperium investiert viel Geld in ihre Peripherie, um
1. strategisch die Reichsgrenzen abzusichern
2. um es als Lieferant von "Humankapital" und Rohstofflieferant an das Zentrum zu binden.

SIehe - Russland/Nordkaukasus, China/Tibet/Sinkiang oder Indien/Kashmir.

Jedenfalls gilt überall - wer zahlt schafft an - so setzt Russland in Tschetschnien die russische Sprache durch, wo Schulen mit Kreml-Geld finanziert werden.
China setzt Han durch, wo Schulen in Tibet mit Geld aus Peking bezahlt werden.

Nur - Brüssel lässt den Nehmern-ländern (PIGS) totale Autonomie, und überweist nur, ohne viel Gegenleistung...

Das ist ein Experiment der Geschichte - wird es gutgehen??

Mostbluzza
12
21.2.2011, 13:44
wir sehen ja im prinzip eines

dass hier der wille (der politiker und ihrer untertänigen staatsschreiber) zur europa-einigung und anderer visionärer, fast sozialistischer, ideen (die weit darüber hinausgehen, was die entmündigte bevölkerung möchte) an einem scheitert: an den tatsachen.

wir haben in europa seit dem krieg permanente währungskämpfe überdauert, mit allen vor-nachteilen. die vorgeschichte des euro u.a.:
de.wikipedia.org/wiki/Werner-Plan

der EWS ist genauso gescheitert (mit zuerst kleinen, dann höheren Bandbreiten) - warum soll der euro funktionieren (ohne diese erleichterungen?). 3-5 kriterien sind zuwenig (maastricht), zumal sich keiner daran hält.
die zeit ist bald abgelaufen für dieses experiment, vergeigt haben es die leute, die es wollten - nur anders.

J4ReD
00
21.2.2011, 12:18
Wirtschaftspolitik -> Fiskalpolitik...?

Also jetzt heisst es wohl oder übel, dass sich die Wirtschaftsminister schleunigst zusammensetzen müssen und handeln müssen...

Entweder müssen die Wirtschaftspolitiken zusammen gemacht werden, also nix mehr mit nationaler Eigenständigkeit und Freiheit.

Oder aber muss die Fiskalpolitik wieder dezentralisiert werden, was dazu führt, dass der Euro weniger "macht" haben wird- mit ungewissem Ausgang. Ein Werkzeug der Fis. Pol. steht ja nicht mehr zur Verfügung: die Zinssetzung...

Ich bin sehr gespannt, wie das ausgehen wird. Entweder wächst Europa jetzt noch ein Stückchen näher oder wieder ein Eckerl ausseinander.

EU-Austretter
22
21.2.2011, 12:15
boro boros
 
21
21.2.2011, 12:54

mit dem nick ganz besonders ernst zu nehmen :D

brell
01
21.2.2011, 14:32
die eu ist gescheitert

ich schlage einen sofortigen austritt vor.

ebenso eine kündigung aller internationaler verträge zum nachteil österreichs wie die der wtomitgliedschaft, gesundheitsgefährdende un-verträge usw

Ivan Bukov
20
21.2.2011, 18:06

Die EU ist gescheitert?
Dabei geht es im Artikel um den Euro. Naja faengt ja alles mit E und U and oder?

EU-Austretter
01
21.2.2011, 18:58

Wenn die Waherung zerbricht, ist auch die gesamte Gesellschaft mindestens nahe an einem oft gewaltsamen Zusammenbruch.

Aber Hauptsache Sie glauben, die EU-Gegner sind alle de..ert

Ivan Bukov
10
21.2.2011, 19:20

Was glauben sie was passiert wenn Oesterreich morgen, sofern das ueberhaupt moeglich ist, den Euro liegenlaesst und auf den schilling zurueckgeht?

Nachdem sie keine D-Mark mehr haben an den sie ihn binden koennten wollen sie den neuen Schilling dann an den euro binden? ;-)

EU-Austretter
01
21.2.2011, 19:33

Die Bindung des Schillings an die DM ab den 70ern war eine politische Vorleistung auf den seit Jahrzehnten geplanten Euro. Der Schilling muss ueberhaupt nicht an irgendeine Waehrung gebunden werden.

Shanajio
20
21.2.2011, 17:34

In weiterer Folge fordere ich die Aufteilung Österreichs in die Bundesländer. Mir wird wahrscheinlich jemand folgen, der dann die Bundesländer noch weiter aufteilen will.

EU-Austretter
01
21.2.2011, 13:00

Schauen Sie weiter auf Verpackungen, die schoene EU-Flagge, und kuemmern Sie sich nicht weiter um Inhalte.

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