Koubek muss einspringen

20. Februar 2011, 11:42
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Kärntner ersetzt in der Erstrundenpartie gegen Frankreich in Schwechat den rekonvaleszenten Andreas Haider-Maurer

Wien - Andreas Haider-Maurer fällt für die Davis-Cup-Erstrunden-Partie im Hangar 3 des Flughafens Wien-Schwechat gegen Frankreich (4. bis 6. März) aus. Der 23-jährige Niederösterreicher ist nach einer Lungenentzündung noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte, wird dem rot-weiß-roten Team in der Vorbereitung jedoch als Sparringpartner zur Verfügung stehen. Für Haider-Maurer springt Kärntner Routinier Stefan Koubek ein.

"Ich bin körperlich leider noch lange nicht dort, wo ich hingehöre, deshalb muss ich mein Antreten für den Davis Cup gegen Frankreich absagen", erklärte Haider-Maurer schweren Herzens in einer Aussendung am Sonntag. "Das tut sehr weh. Dieser Länderkampf wäre für mich als Niederösterreicher ein ganz besonderes Highlight in diesem Jahr gewesen. Ich habe meine ganze Vorbereitung auf den Davis Cup ausgerichtet, aber man kann nichts erzwingen, wenn der Körper nicht mitspielt."

Davis Cup motiviert

Nachdem ÖTV-Kapitän Gilbert Schaller von Haider-Maurer über dessen Absage informiert worden war, nahm der Teamchef umgehend Kontakt zu Stefan Koubek auf. Der 34-Jährige hatte in dieser Woche angeboten, als Ersatz zur Verfügung zu stehen, sollte entweder Haider-Maurer oder Martin Fischer, der im Jänner ebenfalls mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, nicht rechtzeitig fit werden.

"Stefan ist natürlich zu seinem Wort gestanden und hat sich sofort in den Dienst der Mannschaft gestellt. Ich bin froh, in der jetzigen Situation auf einen routinierten Spieler wie ihn zurückgreifen zu können. Er hat mir das Gefühl vermittelt, dass er brennheiß auf diese Geschichte ist. Wie ich überhaupt in den Gesprächen mit den Spielern den Eindruck bekomme, dass die Burschen Feuer und Flamme für diesen Davis Cup sind", betonte Schaller.

"Auch wenn sie mich vom Platz tragen müssen"

Koubek versprach vollen Einsatz für das Duell mit Vorjahresfinalist Frankreich: "Wenn ich spiele, werde ich alles geben - auch wenn sie mich nachher vom Platz tragen müssen." Der Kärntner hatte vor einem halben Jahr seinen Rücktritt aus dem Davis-Cup-Team bekanntgegeben, gleichzeitig aber das Versprechen abgegeben, in Notsituationen noch zur Verfügung zu stehen.

"Ich bin derzeit in einer körperlichen Verfassung, die es mir erlaubt, mich für ein, zwei Davis-Cup-Matches so in Form zu bringen, dass ich gegen Frankreich den einen oder anderen Punkt holen kann. Mit dem Publikum im Rücken kommt auch noch das Adrenalin dazu, mit dem ich über meine Grenzen gehen kann", bekräftigte Koubek.

Angeführt wird das ÖTV-Team vom aktuellen Weltranglisten-Zehnten Jürgen Melzer, zweiter Einzelspieler wird entweder Martin Fischer (ATP-Nr. 140) oder Koubek (ATP-Nr. 171) sein. Als zweiter Doppelspieler neben Melzer stehen Julian Knowle und Oliver Marach zur Diskussion. (APA)

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    Stefan Koubek probiert's noch einmal.

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