Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Die neuen Wiener Hotels im Fünf-Sterne- und Vier-Sterne-plus-Bereich bieten für jeden Geschmack etwas. (Bild: Fleming's Deluxe)
In den nächsten Jahren wird der Wiener Hotelmarkt um rund 4500 Zimmer wachsen. Erstaunlich viele Hotelentwicklungen gibt es im Luxus- und Vier-Sterne-plus-Bereich. Das Spektrum ist breit.
***
In den kommenden Jahren wird Wien um rund 4500 Hotelzimmer wachsen. Neben Low-Budget- und Mittelklasse-Hotels ist es vor allem das Luxussegment, in dem die Bundeshauptstadt bis 2013 deutlich zulegen wird. "Prinzipiell denke ich, dass der Markt schon bisher gesättigt war", sagt Manfred Stallmajer, der Direktor des Wiedner Hotels Das Triest. "Für die Internationalisierung Wiens und die Qualität der Hotellerie ist der Zuwachs sicher von Vorteil, aber wir werden uns alle wesentlich mehr anstrengen müssen."
Im Dezember letzten Jahres eröffnete am Donaukanal das Sofitel Vienna Stephansdom, ein kontrastreicher, schwarz-weißer Nobelturm des Pariser Architekten Jean Nouvel. Das 180-Betten-Haus ist nicht nur ein Luxuszuwachs für Wien, sondern auch für den Betreiber selbst. "Der neue Nouvel-Tower ist der größte Stolz der Accor-Gruppe, ein Fahnenträger der Marke Sofitel", sagt Gilles C. Pélisson, Generaldirektor von Accor. "Aus meiner Erfahrung als Hotelier kann ich nur sagen, dass dieses Projekt ein absoluter Ausnahmefall ist."
Vier-Sterne-Plus in der Josefstadt
Am 1. Februar ging in der Josefstädter Straße das Fleming's Deluxe Hotel in Betrieb. Letzten Mittwoch war offizielle Eröffnung. Das ehemalige Bürohaus der Wien Energie, angesiedelt im Vier-Sterne-plus-Segment, ist das architektonische Gegenteil von Nouvels Landmark.
"Wir wollten mit diesem Hotel kein lautes, schreierisches Signal setzen", meint Architekt Albert Wimmer, "stattdessen wollten wir den sensiblen und geschichtsträchtigen Geist der Josefstadt fortsetzen." Die 207 Zimmer sind allesamt gediegen eingerichtet, es dominieren gedämpftes Holz und dunkles Bühnenvorhang-Rot. Die Nähe zum Theater in der Josefstadt ist unverkennbar.
Mit Investitionskosten von etwa 50 Millionen Euro richtet sich das Hotel, das von der HMG Management Services GmbH betrieben wird, in erster Linie an gehobene Städtetouristen und an Business-Reisende. "Punkten wollen wir vor allem mit unserem gastronomischen Angebot", erklärt die Generaldirektorin Barbara Hammerschmid-Kovar. Angeboten wird etwa ein vegetarisches Mittagsbuffet mit Take-away-Option. Damit weite sich die Zielgruppe auf externe Gäste aus - ein gewagtes Unterfangen in einer Stadt, in der sich die Bewohner der Hotelgastronomie gegenüber bisher eher verschlossen zeigten.
Die nächsten Hoteleröffnungen sind für 2011 und 2012 vorgesehen. Gestern, Freitag, wurde das Shangri-La von der Errichtergruppe an den Betreiber übergeben. In der ehemaligen Zentrale der Erste Bank am Schubertring befindet sich nun ein Luxushotel mit 202 Zimmern (Investitionskosten über 100 Millionen Euro). Es ist die erste Niederlassung der Hongkonger Kette in Österreich. Die Eröffnung ist nach Auskunft von Shangri-La im zweiten Quartal 2011 vorgesehen.
Hotel auf der Donauplatte
Ebenfalls auf die Ringstraße zieht ab 2012 die Hotelgruppe Kempinski. Das Schweizer Unternehmen errichtet 150 Zimmer in der Fünf-Sterne-Kategorie. Ins ehemalige Handelsgericht in der Riemergasse zieht Four Seasons mit 160 Zimmern und Suiten ein. Und im 220 Meter hohen DC-Tower auf der Donauplatte (derzeit in Bau) wird sich Sol Meliá niederlassen. In den Geschoßen 1 bis 15 werden 255 Zimmer entstehen. Der Pachtvertrag wurde letztes Jahr unterzeichnet.
In der Zwischenzeit mehren sich die Gerüchte um René Benkos Luxushotel Am Hof. Im März will die Signa Holding den endgültigen Betreiber bekanntgeben. Eines der modernsten und ungewöhnlichsten Nächtigungshäuser jedoch wird am Hohen Markt errichtet. In einer kleinen Baulücke baut Immobilienentwickler Lenikus in Zusammenarbeit mit BWM Architekten einen futuristischen Designer-Emmentaler mit elliptischen Panoramafenstern. Nächste Woche werden die Details bekanntgegeben. Die Eröffnung ist für Anfang 2012 geplant. (Wojciech Czaja, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 19./20.2.2011)
Norbert Winkelmayer und John Hitchcox im Gespräch über ihr kürzlich eröffnetes Designhotel "Sans Souci" in Wien
Im März eröffnet ein drittes neues Luxushotel in der Wiener City. Ein erster Blick in das neue "Palais Hansen Kempinski" am Schottenring
Wiens Hotelmarkt ist mit Abstand der attraktivste in Österreich. Da offenbar noch Luft nach oben ist, ist die Stimmung in der Branche positiv
Investorengruppe um Oliver W. Braun, Günther Kerbler und Johann Kowar übernimmt Häuser in Wien, Baden, Prag und Brünn
Das kleine Hotel in einer winzigen Baulücke am Hohen Markt wurde auf der Fachkonferenz "hotelforum" ausgezeichnet - Weiteres Austro-Hotel auf der Shortlist
Das 1910 eröffnete und 2008 rundumsanierte "Palace Hotel" im slowenischen Seebad Portorož, heute ein Kempinski, steht zum Verkauf
Die ersten drei von insgesamt 17 Luxuswohnungen im künftigen Hotel Kempinski in Wien sind verkauft. Die teuerste ging um 6,8 Millionen Euro weg
Warimpex und UBM wollen das einst höchste Hotelgebäude Europas abstoßen, ein Käufer wurde noch nicht genannt
Das Palais Hansen am Wiener Schottenring, erbaut vom gleichnamigen Ringstraßen-Architekturstar, wird von Boris Podrecca zu einem Kempinski umgebaut
CBRE-Studie: Investitionsvolumen fast verdoppelt - Käufer stammten mehrheitlich aus dem Ausland
Immobilie wurde für 120 Millionen Euro an kasachische Verny Capital verkauft
Warimpex, UBM und CA Immo investierten bisher 130 Millionen Euro in zwei Bürotürme und ein Crowne Plaza
Erste Hotelentwicklung in den Niederlanden geht an deutschen Fonds UniImmo - Projekt in St. Petersburg eröffnet kommende Woche
Am Standort des einstigen IMAX-Kinos entsteht ein neues Austria Trend Hotel. Am Dienstag wurde Dachgleiche gefeiert, Eröffnung ist im Oktober
Scheich Al Jaber muss bis Ende März 20 Millionen Euro für das Hotelprojekt Schwarzenberg bezahlen. Gelingt das nicht, dürfte auch dieses Hotel scheitern
Laut Insidern haben die Hongkonger Hotelbetreiber Shangri-La ein kurzes Zeitfenster zum Ausstieg aus dem Projekt am Wiener Schubertring genutzt
Am Freitag wäre die Übergabe gewesen, am Montag kam die Kündigung - Bauträger BAI hofft noch auf eine Einigung
Die Grenzen zwischen Low Budget und Luxus sind heute anders als noch vor einigen Jahren, meint Andreas Ridder, Managing Director bei CB Richard Ellis
... wie spannend ... ;-(
Was in Wien komplett fehlt sind originelle Designhotels!
Irgendwas Verrücktes, wo einem einfach der Mund offen stehen bleibt und nicht diese öden faden 0815 Hotelzimmer ... Marke "So wohnt Karl Dettleff aus Zuffenhausen" ;-(
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.