Adobe breitet sich auf Mobilgeräten aus

18. Februar 2011, 12:51
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Trotz Wortgefechts mit Apple sind Flash und Air auch auf iPad und iPhone vertreten

Adobe und seine Multimedia-Technologien Flash und Air breiten sich auf mobilen Geräten rascher aus als erwartet, erklärte Adobe-Vizepräsident David Wadhwani beim Mobile World Congress im Gespräch mit dem Standard. Derzeit gibt es 84 Millionen Smartphones mit Android und iOS, auf denen Entwickler ihre Apps einsetzen können, bis Ende 2011 sollen es 200 Millionen sein.

Hintertür aufgemacht

Trotz lautstarken Wortgefechts mit Adobe hat Apple die Hintertür für Flash längst wieder aufgemacht. Zwar können iPhone und iPad weiterhin keine Webseiten mit Flash-Inhalten wie Online-Spiele oder Flash-Videos darstellen. Aber Apps können mit Adobes Multimedia-Technologie erstellt und dann für das Apple-Format gespeichert werden.

Digital-Publishing-Lösung

Große Nachfrage erwarte Adobe vor allem durch seine Digital-Publishing-Lösung, sagt Wadhwani: Das ermöglicht es, Magazine und Zeitungen nach der Printproduktion in Tablet-Apps – für Android und Apple, künftig Blackberry-Tablets – umzuwandeln. Dabei können interaktive und multimediale Inhalte hinzugefügt werden. (Helmut Spudich aus Barcelona, DER STANDARD/Printausgabe, 18.2.2011)

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    Adobe macht sich auf mobilen Geräten breit. Im Bild: John Loiacono, Adobe Systems Senior Vice President

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