Franzobels "Der Boxer" ohne Regisseur Helbling

18. Februar 2011, 12:38
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Nach "inhaltlichen Schwierigkeiten während der Proben" und "im Einverständnis mit der Direktion zurückgezogen"

Wien - Man könnte es als K.O. in der letzten Runde bezeichnen: Kurz vor der Uraufführung von Franzobels neuem Stück "Der Boxer oder die Zweite Luft des Hans Orsolics" hat Niklaus Helbling das Regiebuch aus der Hand gegeben. Wie das Burgtheater am Freitag mitteilte, hat sich Helbling nach "inhaltlichen Schwierigkeiten während der Proben" und "im Einverständnis mit der Direktion zurückgezogen".

Die Proben bis zur Premiere am Samstag im Kasino am Schwarzenbergplatz hat Stefan Bachmann übernommen. Franzobels Werk beschäftigt sich mit dem Leben des Wiener Boxers Hans Orsolics, der neben sportlichen Erfolgen wie den EM-Titeln im Superleichtgewicht oder im Weltergewicht auch mit zahlreichen Rückschlägen zu kämpfen hatte und u.a. 14 mal im Gefängnis saß. In der Hauptrolle ist Johannes Krisch zu sehen. Die Basis für das Auftragswerk des Burgtheaters war Sigi Bergmanns 2007 im Seifert Verlag erschienenes Buch "Orsolics Hansi k.o.". (APA)

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