"Freedom Boxes" sollen Freiheit im Internet bringen

18. Februar 2011, 12:06
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Lösung soll das Netz dezentralisieren - Verschlüsselte Datensicherung und Kommunikation möglich

Eben Moglen, Mitglied der Free Software Foundation, ist Gründer der Freedom Box Foundation und setzt sich damit für die freie, unzensierte, uneingeschränkte Nutzung des Internets ein - berichtet Zdnet. Bei den sogenannten "Freedom Boxes" handelt es sich um private Server zur Dezentralisierung des Internets.

Dezentralisierung

Durch dezentrale soziale Netzwerke sollen Nutzern uneingeschränkte Kommunikationsmöglichkeiten geboten werden, dabei helfen Projekte wie Diaspora oder Appleseed

Moglen möchte die Installation gängiger Werkzeuge möglichst einfach gestalten. Die Freedom Boxes sollen verschlüsselte Telefonie und Emails ermöglichen und werden auch eine Firewall für das Heimnetzwerk beinhalten. Gespeicherte Daten bzw. Backups sollen verschlüsselt und auf mehreren, vernetzten Boxen gespeichert werden.

Wurde der Internetzugang eines Freedom Box-Benutzers eingeschränkt und gilt dieser als unsicher könne über eine VPN-Verbindung auf das Netz zugegriffen werden, diese laufe dann über die Boxen anderer User.

Verfügbarkeit

Die Hardware für Freedom Boxes soll unter anderem auf Marvells ARM-basierten Plug Computer in Version 3.0 aber auch dem Sheeva-Plug laufen. Host des Projekts ist die Debian-Webseite. (red)

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  • Bei "Freedom Boxes" handelt es sich um private Server
    foto: debian

    Bei "Freedom Boxes" handelt es sich um private Server

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