Es gibt immer was zu tun

18. Februar 2011, 16:50
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    foto: apa

    Die ersten Autos knatterten und stanken.

Es knatterte und stank und Unfälle waren schon bald an der Tagesordnung. Mit der Erfindung des Automobils kam auch die Kritik

Die Kritik am Automobil begann mit seiner Erfindung. Nicht wenige sagten ihm keine große Zukunft voraus. Es knatterte und stank, und bald waren auch Unfälle mit verheerenden Folgen an der Tagesordnung. Es dauerte dann doch mehr als 50 Jahre, bis man erstmals von der Wurzel her an das Problem stinkenden Abgases heranging.

Los Angeles gilt als Keimzelle heutiger Abgasgesetzgebung. 1943 stellt man dort erhebliche Smogbelastung fest. Auch aus England tönt es 1952: 4000 Todesfälle durch Killer-Nebel.

1956 berichtete erstmals der gebürtige Holländer Arie Jan Haagen-Smit über die fotochemischen Ursachen von Smog und erläutert die chemischen Reaktionen zwischen Stickoxiden und Kohlenwasserstoffen unter Einwirkung ultravioletter Strahlung. 1963 wurden in Kalifornien erstmals Schadstoffgrenzwerte für Fahrzeuge festgelegt. In einem vorgegebenen Testzyklus mussten fortan definierte Grenzwerte eingehalten werden.

Die stetige Verschärfung der Abgasgrenzwerte erforderte 1975 in den USA Zweiwegkatalysatoren. Mit doppelter Wirkung: Der schwermetallempfindliche Katalysator hatte nebenbei eingefordert, was auch Mensch und Natur zugutekam, nämlich bleifreies Benzin.

1981 waren die neuen Limits ohne Dreiwegkatalysator nicht mehr zu schaffen. Fast zehn Jahre später folgte auch Europa dem Beispiel. Mittlerweile bereitet vor allem der Dieselmotor noch Sorgen. Aber mit Stickoxidkatalysatoren und Partikelfiltern scheint auch dieses Problem bald im Griff - bis ein neues auftaucht. (Rudolf Skarics/DER STANDARD/Automobl/18.02.2011)

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Zaungast8
 
00
22.2.2011, 11:32
noch was

Einschulung durch Jay Leno:

http://www.jaylenosgarage.com/video/190... er/903981/

Zaungast8
 
00
21.2.2011, 19:52
na geh, Herr Skarics

Die Bildauswahl für ein "knatterndes und stinkendes" Edwardian-Vehikel ist nicht so ganz wirklich gelungen.

Die Erzeugnisse von White ( und Stanley, und Doble .... ) zeichnen sich dadurch aus, dass diese "weißen Abgas(?)schwaden" Wasserdampf sind ( nein, nix hinige Zylinderkopfdichtung, sondern Dampfkessel).

Und die Geräuscharmut war einer der wenigen Vorteile gegenüber den frühen Benzinautomobilen.

verleih nix
00
20.2.2011, 18:12
das nächste problem sind dann die hohen co2 emissionen der elektromobilität

Heinz Anderle
 
01
20.2.2011, 08:09
Vergangenes Jahr einen Ford (A)?, BJ um 1930, fahren gesehen - ...

... - und gerochen.

Trotz des erheblich höherwertigen Benzins unserer Zeit verwerten damalige Motoren dieses sowohl im Wirkungsgrad als auch in der Vollständigkeit der Verbrennung deutlich schlechter - mit lächerlicher Leistung, unersättlichem Verbrauch und einer Abgasfahne, wie sie zuletzt nur noch die Trabant-Dreckschleudern kennzeichnete.

Die Zukunft liegt im Biodiesel aus Fettalgenkultur.

Dr. Heinz Anderle, individuell mobiler Freigeist

Der Ruhestifter
 
01
20.2.2011, 13:48
Das mit den algen sehe ich auch so

Insofern verstehe ich auch die e-auto-hype nicht so ganz. Bis der bedarf an energie an stationären einsatzorten aus kalorischen sonnenkraftwerken gedeckt werden kann, wird die technik soweit sein, treibstoff aus marinen algenfarmen zu gewinnen. Und dann braucht man keine teuren akkumulatoren mehr.

molekühl
14
18.2.2011, 17:18

"Aber mit Stickoxidkatalysatoren und Partikelfiltern scheint auch dieses Problem bald im Griff."
Technisch könnte man es schon seit Jahren im Griff haben, und eine gerechte Treibstoffbesteuerung für Diesel ohne Kniefall vor der Pendler- und Transportmafia hätte es erst gar nicht so ausufern lassen.
Und zum "bald": Die strengen Vorschriften bzgl. NOx aus Dieselmotoren gelten erst ab 2014/15 (ganz abgesehen von diversen Ausnahmen und Übergangsfristen), und dann fahren die asozialen Dreckskübel immer noch 10-15 Jahre durch die Gegend....

Heinz Anderle
 
41
20.2.2011, 08:10
In Nordkorea soll es sehr schön sein,...

... autofrei jedenfalls.

Freie Fahrt für freie Bürger!

Dr. Heinz Anderle, individuell mobiler Freigeist

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