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Foto: Jerzy Sawluk/www.pixelio.de
Wien - Auch in den besten Jahren sind schöne und vor allem gesunde Zähne wichtig für den gesamten Organismus. Ein Zahnproblem im Alter ist oftmals ein schmerzhaftes Kapitel, und meist ein teures dazu. Obwohl die Zahnsubstanz gerade im Alter bei vielen schon stark sanierungsbedürftig sein kann, vernachlässigen viele ältere Menschen ihre Zahngesundheit und riskieren so noch größere Schäden. Um diesem Trend entgegenzuwirken, hat die Landeszahnärztekammer Niederösterreich eine neue Broschüre für diese Zielgruppe entwickelt, die das Bewusstsein für dieses Thema stärken und auch diese Generation zum regelmäßigen Vorsorgecheck mobilisieren soll.
Reife Erwachsene haben auch ein reifes Gebiss
Beim reiferen Erwachsenen nagt im wahrsten Sinn des Wortes „der Zahn der Zeit" an den Zähnen und am Zahnfleisch. Eine der größten Gefahren des reifen Gebisses ist die Paradontitis, eine entzündliche Zahnfleischerkrankung, die in einer irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates endet. Die Ursachen sind vielfältig: Neben einer mangelhaften Mundhygiene, sinkt mit zunehmendem Alter auch die Immunabwehr. Äußere Einflüsse, wie Rauchen erhöhen noch das Risiko an einer Parodontitis zu erkranken. Bestimmte Ernährungsgewohnheiten können ebenfalls Veränderungen im Zahn- und Mundbereich auslösen.
Die Landeszahnärztekammer hat eine neue Broschüre speziell für die Generation 50+ entwickelt. Hannes Gruber, Präsident der Landeszahnärztekammer für Niederösterreich erklärt das Engagement für diese Generation folgendermaßen: „Gerade im Alter können Erkrankungen wie Diabetes zu massiven Veränderungen in der Mundhöhle führen. Deshalb ist es uns besonders wichtig, dass wir diese Zielgruppe gezielt ansprechen und zum Zahnarztbesuch motivieren." Denn wer Zeit seines Lebens gesunde Zähne und ein gesundes Zahnfleisch haben will, sollte sie auch mit dem Älterwerden nicht vernachlässigen.
"Gepflegte Zähne kennen kein Alter"
Für die Generation 50+ bietet die Service-Initiative „Niederösterreich - Land des Lächelns" der Landeszahnärztekammer Niederösterreich nun eine neue Broschüre, die auf die Sorgen und Bedürfnisse dieser reifen Altersgruppe speziell eingeht. Die neue Broschüre "Gepflegte Zähne kennen kein Alter" liefert daher viele Informationen und Tipps im Umgang mit einem reifen Gebiss sowie mit Zahnersatz und Prothesen. (red)
Bestellung der Broschüre: Email an landdeslaechelns@noe.zahnaerztekammer.at.
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habe mir in Deutschland die Zähne machen lassen, insgesamt 12 Kronen jeweils 3 links und rechts oben und unten. Kosten für 3 Kronen ca. 1600 Euro. also gesamt verteilt auf 3 Jahre ca. 6.400 Euro aber 1a Qualität. Krankenkasse in D steuert ca. 30% dazu, dann hatte ich noch eine Zusatzversicherung für 14 Euro im Monat die hat ca. 80% vom rest bezahlt. Ich bezahlte im Schnitt pro Behandlung also ca. 300 Euro = 1200 Euro gesamt. Beim Zahnarzt in Ö hätte ich nur für links unten schon min. 3500 Euro zahlen sollen
denn unsere Kassen nennen sich nach wie vor: Krankenkassen... und eben nicht sinnvollerweise Vorsorgekassen, bzw. Präventionskassen. Und das ist das Problem in Ö: Leider wird man erst aktiv, wenn schon was passiert ist ... Und die Leistungen der KK in Ö sind, den Dentalbereich betreffend, eine absolute Katastrophe... die Rückerstattung von Privathonoraren ist eine Frechheit und die Kontrolle von Vertragsärzten treiben einem die Zornestränen ins Gesicht: Für die Behandlung eines Zahnes wurden bei der Kasse 4 angegeben, und nach Rücksprach mit der KK bekam ich die Antwort: Na da müssten wir jede Behandlung kontrollieren, das können wir doch nicht machen ... und außerdem macht das eh jeder !!!! Wen wundern dann noch die KK Bilanzen
Vorgangsweise habe ich auch erlebt:
Mit dem Leistungsblatt zur zuständigen Dentalreferentin der WGKK, weil ich wissen wollte welche Leistungen ein ZA mit Dentalklinik in 1050 den da abgerechnet habe. Die Antwort war:"Wie wollens des kontrollieren?".
a) ist das "kontrollieren" nicht meine Sache
b) anscheinend von der WGKK akzeptierte Praxis, dass nicht oder nur sehr schwer nachvollziehbare Leistungen dem ZA mit meinen Beiträgen bezahlt werden
c) Wurzelbehandlungen auch schon dann von der WGKK bezahlt werden, wenn vom ZA der Zahn auch nur zu 2/3 abgefüllt wird
d) von Keramik, Kronen, Stiftzähnen will ich gar nicht reden, aber Amalgam geht immer.
Liebe WGKK welche Leistungen erbringt ihr eigentlich?
Ein Blick nach .nl würde Wunder wirken.
seine Zähne kann man grundsätzlich lebenslang gut pflegen und erhalten und das sollte bei rüstigen Senioren kein Problem sein (wobei ich den Ausdruck 50+ schrecklich finde, wer stempelt bitte alle über 50-Jährigen so ab?)
Aber einem Parkinson-/Polyarthritis- Patienten eine nette Broschüre der GKK in die Hand zu drücken und zu sagen "na dann putzen sie halt" finde ich frevelhaft.
Und was ich bei Altersheimpatienten schon gesehen hab, erzähl ich lieber nicht....
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