US-Ölpreis legt weiter zu

23. Februar 2011, 14:09
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Wien - Der Ölpreis hat am frühen Mittwochnachmittag etwas fester gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im April 96,17 Dollar und damit 0,79 Prozent mehr als am Dienstag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 107,48 Dollar gehandelt.

Die Gewalteskalation in Libyen ist nach Einschätzung von Experten die größte Bedrohung für die Ölversorgung seit der Invasion des Irak vor acht Jahren. Unruhen entwickelten sich zudem auch in den Ländern Bahrain, Iran und Jemen. Eine Angebotsknappheit am Ölmarkt bestehe laut Commerzbank-Analysten derzeit allerdings nicht. Vielmehr sei es die Angst davor, welche den Preis aktuell steigen lässt, hieß es von der Commerzbank. Der saudi-arabische Ölminister hat im Falle von Angebotsverknappung eine Ausweitung der Fördermenge in Aussicht gestellt.

Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.401,25 Dollar und damit etwas höher zum Dienstags-Vormittags-Fixing von 1.394,50 Dollar. Laut Commerzbank werden Preisrückgänge aktuell immer wieder zu physischen Goldkäufen genutzt. Die Experten gehen nicht davon aus, dass der Goldpreis deutlich nachgeben wird. Gegen einen Rückgang der Goldnotierungen sprechen auch die vermehrt aufkommenden Inflationssorgen der Marktteilnehmer. (APA)

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