Neues Kloster neben Islamischem Kulturzentrum

17. Februar 2011, 14:40

In unmittelbarer Nachbarschaft wird auch ein islamisches Kulturzentrum ausgebaut

In Wien wird ein neues Kloster gebaut: In der Dammstraße in Brigittenau entsteht ein Ordenshaus der "Kleinen Schwestern vom Lamm", informierte die Erzdiözese Wien am Donnerstag in einer Aussendung. Die Dammstraße erlangte in der Vergangenheit aufgrund der Anrainerproteste gegen den Ausbau eines Islamischen Kulturzentrums Bekanntheit. Das Kloster entsteht auf einem 620 Quadratmeter großen Grundstück, das von der Erzdiözese zur Verfügung gestellt wurde. Die Arbeiten für den Holzbau sollen im Frühjahr beginnen.

Weihnachten wollen die neun Schwestern bereits im neuen "Klösterchen" - so wird es aufgrund seiner Größe und der schlichten Bauweise genannt - feiern. Es wird zwei begrünte Innenhöfe und eine von der Straße zugängliche Kapelle umfassen. Die Finanzierung soll durch Spenden erfolgen. Die Kosten seien laut einem Sprecher der Erzdiözese "noch nicht abschätzbar", da auch ehrenamtliche Mitarbeiter bei den Arbeiten helfen würden. "Seit längerer Zeit" würde in der Bundeshauptstadt wieder ein neues Kloster entstehen.

Kleine Schwestern, kleine Brüder

Bei der "Gemeinschaft vom Lamm" – bestehend aus den "Kleinen Schwestern" und "Kleinen Brüdern" - handelt es sich um einen relativ neuen Zweig des Dominikanerordens. Seit 1996 ist Kardinal Christoph Schönborn kirchenrechtlich für die Gemeinschaft verantwortlich. Seit damals ist sie auch in der Bundeshauptstadt ansässig. Die Ordensangehörigen haben in Solidarität mit den Armen in der Welt bewusst einen einfachen Lebensstil gewählt, so die Erzdiözese.

Der Ausbau des in der gleichen Straße ansässigen Islamischen Kulturzentrums soll im Sommer 2011 starten: "Es gibt aber noch keinen fixen Termin", erklärte ein Sprecher des Trägervereins Atib. Die Ausschreibungen seien gerade im Gang. Überdies würden in Sachen Planung und Finanzierung derzeit "Vorarbeiten" geleistet werden. Die Bürgerinitiative Dammstraße kämpft schon seit mehreren Jahren - auch mit Unterstützung der FPÖ - gegen das Ausbauvorhaben. Das Gebäude soll um drei Etagen samt Büros, Wohnungen und Kindergarten aufgestockt werden. (APA)

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Mit Lämmern können Sie in der Dammstraße eh ganz gut auskommen.

Den Ordensnamen finde ich gerade in Zusammenhang mit dem 20. Bezirk interessant: Bis ins siebzehnte Jahrhundert wurden Teile des Gebiets "Wolfsau" (um Missverständnissen vorzubeugen: Wolfs-Au) genannt.

Und jetzt gibt's den Orden "vom Lamm"...

WAAAAS? Kopftuchnonnen auch noch ???

Kommz jetzt zum Muezzingeschrei auch noch das Kirchengebimmel? Jetzt reichts aber wirklich.

ich hoffe, die "kleinen schwestern" und "kleinen brüder" sind volljährig....weiss man ja nie bei denen.

klatschen tu ich wenn die tochter des imams einen christensohn heiraten darf

Und ich wenn die Tochter von unserem Pfarrer

einen Muslim im Standesamt ehelichen darf!
;-)

Nein, wenn der Sohn eines Priesters mit dem Sohn eines Imams am Standesamt getraut werden!

Wetten, dass die sich alle bestens vertragen werden, solang "Frater Hazee & die Brüder vom blaunen Heiligenschein" Ruhe geben !

;-)

Wo liegt das Problem?

9 Kopftuchträgerin mehr...

Also hatte der Vertreter dieser suspekten islamischen Organisation recht, als er zur Vertreterin der Gegner sagt, "mit ihnen brauchen wir nicht reden, es ist schon alles genehmigt"....

Eventuell können wir für eine Synagoge gleich nebenan sammeln??

"...eine Synagoge gleich nebenan"

Neben den Dominikanern werden sich Juden sicher nicht mehr ansiedeln. Da gibt's seit dem MA zu viel verbrannte Erde bzw. Menschen, siehe Inquisition und Autodafes in Spanien und Portugal!

nicht alle Menschen machen die Nachkommen für das verantwortlich, was ihre Vorfahren angestellt haben. Soll auch bei vielen jüdischen Mitbürgern so sein.

Hat es dafür eine Bedarfsprüfung gegeben?

Die ist bei scheinheilgen Bauten zwingend vorgeschrieben...

Herzelichst
Ihr Lappe

Die "Kleinen Brüder vom Lamm" sind aber bei der Priesterschaft eindeutig beliebter...

Herzelichst
Ihr Lappe

Auf gute Nachbarschaft und gottgefällige Koexistenz!

mhm

da kommt mir gleich eine Nummer von Blood Red Throne in den Sinn, die hier natürlich niemand kennt :-D

Vorwärts, zurück ins Mittelalter!

Jou :-)

Da können sich die Experten dann streiten, wer gerade unter den Kopftüchern steckt.

Wenn es auch sehr wenige 14-jährige Nonnen gibt.

es weist jedenfalls darauf hin, was Sache ist.

Nonsens...
Es weißt einzig auf einseitige Blindheit hin, wenn man eine Ordensfrau mit einer unterdrückten Frau vergleicht....

Auf der einen Seite Frauen, welche FREIWILLIG in ein Kloster gehen, auf der anderen Seite Kinder die vom fundamentalistischen Vater verhängt werden...

Quatschen´s keine Opern.

Laut Eigendefinition wählen viele muslimische Frauen freiwillig das Kopftuch.
Das mag man jetzt glauben oder nicht, für mich ist´s eine Art Stockholm-Syndrom den autorltären Patriarchen gegenüber, aber muslimischen Frauen die Freiwilligkeit per se abzusprechen, ist genauso falsch wie die annahme, dass Frauen immer freiwillig ins Kloster gehen.
Das ist Ihre Interpreatation, weil´s anscheinend besser in Ihr Weltbild paßt.
Mit der Wirklichkeit hat´s aber nur wenig zu tun.

hmmm

.... soviel aber bekannt ist, kann eine junge Frau Nonne werden, und auch aus dem Orden wieder austreten, ohne daß sie um ihr Leben fürchten müsste ...

Ordensfrau?

Unterdrückt?

Wer da mehr oder weniger indoktiniert ist, darüber ließe sich trefflich streiten.

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