Hängematten, Sitzterrassen und mehr Grün geplant

17. Februar 2011, 11:57

Stadt will attraktive Verweilorte ohne Konsumzwang schaffen - Erstes Projekt im Bereich Friedensbrücke

Große Projekte sind zwar nicht geplant - und trotzdem tut sich was am Donaukanal: Die Stadt Wien will entlang der urbanen Ufermeile heuer und in den kommenden Jahren den Fokus verstärkt auf die Attraktivierung der nicht kommerziell genutzten Flächen legen. Geplant seien unter anderem Erholungsplätze mit Hängematten oder stufenähnlichen Sitzterrassen, die auch als Podest für Veranstaltungen dienen könnten, sagte Andreas Gerlinger, Mitarbeiter der Donaukanal-Koordination.

"Die Zeit, in der große Investitionen getätigt werden, ist eigentlich vorbei", so Gerlinger. Nun konzentriere man sich auf die Aufwertung von kleinen Verweilzonen ohne Konsumzwang. Das erste diesbezügliche Projekt soll bei der Friedensbrücke umgesetzt werden, auch im Bereich Franzensbrücke gibt es bereits Pläne. Im Lauf der Jahre sollen dann immer mehr solcher Plätze hinzukommen. Damit will die Stadt vor allem den im städtischen Bereich äußerst betonlastigen Donaukanal als Freizeitareal abseits konsumpflichtiger Szenelokale aufwerten.

Spezialvorrichtungen für Slacklines geplant

Neben möblierten Terrassen, Sitzstufen in Wassernähe und Hängematten seien etwa "Stangenwälder", also Klettereinrichtungen für Kinder und Erwachsene, vorgesehen, stellte Gerlinger in Aussicht. Auch Spezialvorrichtungen für Slacklines, bei denen geschickte Turner über ein zwischen zwei Befestigungspunkten fixiertes Gurt- oder Schlauchband balancieren, soll es geben. Die Gestaltung der jeweiligen Plätze geschehe unter Einbindung der Anrainer, versprach der Koordinationsmitarbeiter. Die Umsetzung erfolge schrittweise, das Vorhaben unweit der Friedensbrücke könnte bereits heuer fertig werden.

Zusätzlich sollen mehr Grünbereiche vor allem im urbanen Bereich des Kanals entstehen. Die zuständigen Behörden würden gerade Pläne ausarbeiten, hieß es. Sie sollen ebenfalls noch in diesem Jahr vorliegen. (APA)

duke box
22
18.2.2011, 12:05

ein paradies für unsere sandler.

Stef Hoche
01
21.2.2011, 13:19
also

ich bin kein sandler und bin gerne am donakanal.. brauch auch den ganzen müll nicht, der jetzt geplant ist... man kann sich auch schön dort niederlassen und gemütlich zeitung lesen und dabei ein bier trinken... jetzt hat man da noch wenigstens halbwegs seine ruhe...

Mathias
 
00
18.2.2011, 10:24
Auch Spezialvorrichtungen für Slacklines, bei denen geschickte Turner über ein zwischen zwei Befestigungspunkten fixiertes Gurt- oder Schlauchband balancieren, soll es geben.

Was für eine doofe Idee. Bei Grünen dachte ich immer, die würden lieber Bäume pflanzen. So Slacklines sehen zwischen Bäumen gespannt einfach naturverbundener aus ... ist ja auch ein Freiluftsport ;-)

brettl vorm kopf
01
17.2.2011, 22:44

wow - hats erst grün gebraucht, dass das rathaus draufgekommen ist, dass leut auch am donaukanal einfach nur bankerlsitzen wollen? nicht jeder kann oder will im schanigarten sitzen und sich was kaufen.
super!

Rene Stangeler
00
26.2.2011, 07:47
Kann man ja jetzt auch schon, nur Bankerlsitzen

Ein paar mehr Bänke mehr können nicht schaden, aber das Gras auf der Böschung ist ja auch nicht giftig.

Das mit den Hängematten finde ich für eine nicht so gute Idee. Die müssen wohl wöchentlich erneuert werden weil sie sicher von irgendwelchen Deppen ruiniert werden.

ubu roi
00
17.2.2011, 13:21

vielleicht könnte man ja den stangenwald vom mariahilfer-platzl/christian-broda-platz roden und dort neu aufstellen?
na im ernst: attraktiver wird es sicher, weil es hässlicher kaum geht. wie man einen uferstreifen schön herrichtet, könnte man zwar zb in paris an der seine besichtigen (es braucht nicht viel: ein paar bäume, ein paar pflastersteine, ein paar bankerl, ein paar gusseisenlaternen), aber das haben wir in wien wohl leider wieder einmal nicht nötig.

qwertz9
00
18.2.2011, 01:46

Gerade im Bereich Friedensbrücke / Rossauer Lände ist die Lände durchaus okay!
Summer Stage, Spielplatz, Sportplätze, Sitzbänke untan am Ufer, etliche Baumreihen, Radwege, naturnahe Uferbereiche (im ggs. zum Citybereich) ... der Siemens-Nixdorf-Steg für Fuß- und Radfahrer wir auch gut frequentiert und mit den Zahia Hadidi-Bauten sowie dem Pier9 und dem Radweg auf der ehemaligen Stadtbahntrasse wurde auch der Bereich in Richtung Spittelau attraktiver gestaltet ... schade, dass die Projekte MS Suprima, Kaiserbad FLEX, das Donaukanaltaxi, das Wellnessschiff, sowie das Cafe im Otto-Wagner-Haus sich "verzögern"!

super cat
00
21.2.2011, 13:54

Mit tat es leid, dass die angekündigte Sauna im Badeschiff nicht verwirklicht wurde. Das wäre im Winter total nett gewesen.

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