Karin Resetarits will ORF-Chefin werden

17. Februar 2011, 17:43
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Für Frühstücksfernsehen, das auch Wrabetz beschäftigte

Wien - Karin Resetarits (49), verheiratete Kraml, will sich heuer um den Job des ORF-Generals bewerben. Sie präsentierte bis 2003 im ORF Jugend- und Kulturformate, kandidierte mit Hans- Peter Martin, distanzierte sich als EU-Abgeordnete von ihm. 2006 feierte sie mit den "Frauen für Gusenbauer" .

Karin Kraml führt inzwischen einen Gastronomiebetrieb in St. Marx, ihr Mann Martin Kraml betreibt dort eine Produktionstechnikfirma. Damit hat Kraml dem ORF und seinem amtierenden ORF-General Alexander Wrabetz schon örtlich einiges voraus: Der Gebührenfunk soll, jedenfalls nach Wünschen der Wiener Stadtverwaltung, nach St. Marx übersiedeln.

In Woman sagt Resetarits zur Kandidatur: "Ich denke, es ist alles offen, Es wird sehr stark an mir liegen, ob ich überzeugend bin. Aber ich habe das Feuer in mir, das zu schaffen." Sie blickt auch zurück: "Nach meinem Abschied aus dem EU-Parlament habe ich mich gefragt, wofür das alles gut gewesen sein soll." Würde sie Generalin, will sie mit allen ORF-Mitarbeitern reden, mehr als 3200: "Ja, das dauert, aber das muss drinnen sein."

Pläne fürs Programm? "Umtata-Musik und Wetterpanorama in der Früh abschaffen" , dafür drei Stunden Frühstücksfernsehen Guten Morgen, Österreich von 6 bis 9 Uhr und drei Stunden ab 17 Uhr Guten Abend, Österreich.

Mit dem Plan für Frühstücksfernsehen könnte Resetarits Alexander Wrabetz zuvorgekommen sein. Auch dessen Konzept für eine Wiederkandidatur könnte eine TV-Morgenshow enthalten, hieß es im ORF.

Dort spekuliert man derzeit wieder intensiver über Radiodirektor Karl Amon als Kandidat - er winkte bisher ab. RTL-Chef Gerhard Zeiler schweigt zum Thema. (Harald Fidler/DER STANDARD, Printausgabe, 18.2.2011)

  • Karin Resetarits kündigt ORF-Kandidatur an.
    foto: standard/corn

    Karin Resetarits kündigt ORF-Kandidatur an.

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