Die Sprache der Göttin

16. Februar 2011, 17:40
posten

Frauenforscherinnen, Spurensucherinnen und gewitzte Weiber referieren zu aktuellen, gesellschaftspolitischen Themen

Marija Gimbutas, die amerikanische Archäologin mit litauischen Wurzel (1921 - 1994), war eine Pionierin der Erforschung der Bildkunst der frühesten Kulturen in Europa. Gimbutas entwickelte die Methode der "Archäomythologie", ein interdisziplinäres Vorgehen, das Archäologie, Mythologie, Ethnologie, Volkskunde, Paläolinguistik mit Medizin, das Wissens über den Frauenkörper und die Kenntnis der historischen Quellen verbindet.

"Was tun wir mit diesem Wissen, jetzt in diesen Zeiten? Wir alle stehen unter ständigen Informationen, die uns irgendwelche Erklärungen aufdrängen wollen", so Ruth Devime, die auch dieses Semester wieder die Reihe "Die Sprache der Göttin" nach Marija Gimbutas in der VHS Urania konzipiert hat. In diesem Rahmen sollen Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, um einen scharfen, weiten "Blick über den Tellerrand" zu ermöglichen.

Termine

 

28.4. Maria-Luise Botros
Die Heilkunst der weisen Frauen - Geschichten aus der Geschichte und der heutigen Praxis

5.5. Inge Doule
Von Baumfrauen und Frauen auf Bäumen - von der Frühgeschichte über Brauchtum zu den widerständigen Frauen in der Ökologiebewegung. (red)


Termin

Jeweils Donnerstags, 19 - 21 Uhr
In der VHS - Urania, Uraniastrasse 1, 1010 Wien

  • Eine andere Welt ist möglich: Die Reihe "Die Sprache der Göttin" will Wissen über die aktuelle Gesellschaft, Politik und 
Diskussionen im Zusammenhang mit unserer Frauengeschichte liefern, 
Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und einen scharfen, weiten "Blick über 
den Tellerrand" ermöglichen.
    foto: ruth devime

    Eine andere Welt ist möglich: Die Reihe "Die Sprache der Göttin" will Wissen über die aktuelle Gesellschaft, Politik und Diskussionen im Zusammenhang mit unserer Frauengeschichte liefern, Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und einen scharfen, weiten "Blick über den Tellerrand" ermöglichen.

Share if you care.