Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Heidelberg - Rechtzeitige Tests auf Stoffwechselerkrankungen kurz nach der Geburt können vielen Kindern ein Leben mit Behinderung ersparen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg. Die Klinik hatte 1998 ein Neugeborenen-Screening entwickelt, durch das mit Hilfe eines einzigen Blutstropfens 40 Erkrankungen bereits kurz nach der Geburt diagnostiziert werden können.
Manche Krankheiten seien so schwerwiegend, "dass man schon am vierten oder fünften Lebenstag zu spät kommt", betonte Georg Hoffmann, Direktor des Zentrums für Kinder-und Jugendmedizin Heidelberg. Ohne rechtzeitige Behandlung drohten manchen Kindern geistige Behinderungen, sie könnten ins Koma fallen oder sogar sterben.
Von 1999 bis 2009 wurde im Heidelberger Labor das Blut von mehr als einer Million Säuglingen aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland getestet. Bei 247 Babys wurden Erkrankungen festgestellt.
Frühe Diagnose verhindert dauerhafte Gesundheitsschäden
Die Studie habe gezeigt, dass eine frühe Diagnose und konsequente Behandlung bei fast allen Patienten schwere Krankheiten und dauerhafte Gesundheitsschäden vermieden habe, sagte Hoffmann. "Über 95 Prozent der Kinder sind heute gesund und haben sich gut entwickelt." Die Kinder wurden regelmäßig auf Symptome, Krankheitsschübe, Wachstum und geistige Entwicklung untersucht. In Deutschland werden seit 2005 alle Neugeborenen auf lediglich zwölf Stoffwechselerkrankungen und zwei Hormonstörungen getestet.
Auch für die chronische Lungenerkrankung Mukoviszidose forderten die Heidelberger Mediziner ein bundesweites Neugeborenen-Screening - das in Österreich bereits flächendeckend durchgeführt wird. Im Rahmen einer Studie am Mukoviszidose-Zentrum waren ab 2008 rund 100.000 Säuglinge auf diese Stoffwechselerkrankung untersucht worden. Durch Früherkennung im Säuglingsalter könne man aus "einer tödlichen eine behandelbare Krankheit machen", betonte Marcus Mall, der Leiter des Heidelberger Mukoviszidose-Zentrums. Eines von 3.000 Kindern leide an der chronischen Erkrankung der Lunge und Bauchspeicheldrüse, die durch einen Gendefekt verursacht wird. Die Lebenserwartung beträgt im Durchschnitt derzeit 38 Jahre. (APA/red)
Senologen sehen Brustkrebs als individuelle Erkrankung - Umsetzung des Brustkrebs-Screeningprogramms ab April 2013
Grazer Mediziner entwickeln "flüssige Biopsie" zum Monitoring des Krankheitsverlaufs
Messung des Augendrucks gibt Informationen über verengte Halsschlagadern. Weitere Studien sind allerdings noch notwendig
Magnetresonanz und Positronen-Emissionstomografie werden bald auch in der personalisierten Krebsmedizin eine Rolle spielen
Briten brauchen sich laut Arzt nicht in den Schritt zu fassen
Screening-Programme verhindern Todesfälle - Rate der Überdiagnosen umstritten
Blinde haben einen wesentlich feineren Tastsinn. Der deutsche Gynäkologe Frank Hoffmann hatte die Idee, sie in der Brustkrebs-Früherkennung einzusetzen
Erste Einladungen an Frauen zur Mammografie-Untersuchung wahrscheinlich mit Oktober
Verhaltensänderungen wie Apathie, enthemmtes Verhalten und Veränderungen im Appetit- und Essverhalten im Fokus
Alternativ zur konventionellen Colonoskopie könnte die virtuelle Variante bei den Patienten zu mehr Akzeptanz führen
Eine Langzeituntersuchung mit mehr als 10.000 Probanden soll in zwölf Jahren Daten zum Gesundheitszustand der Österreicher bringen
Eine Studie zeigte, dass der Gesundheits-Check mit Ultraschall in Summe zuverlässigere Ergebnisse liefert als die kostenintensive Ganzkörper-Kernspintomografie
Bessere Prävention: Innsbrucker entwickelten Methode, um Tumormarker "E7" bereits bei Krebsabstrich zu erkennen
Ein neues, schnelles Gentest-Verfahren ermöglicht die Früherkennung schwer diagnostizierbarer und seltener Erbkrankheiten bei Neugeborenen
Neue technische Verfahren, Bluttests und "elektronischen Nase" als neue Möglichkeiten
81 Prozent fühlen sich nicht ausreichend informiert - Einladungssystem startet 2013
US-Wissenschaftler haben ein einfaches Früherkennungsinstrument entwickelt
-)Jede 3. Schwangerschaft wird abgebrochen.
-) Abbrüche bis zum neunten Monat sind bei Vorliegen einer Behinderung erlaubt.
-) IVF ist erlaubt, die überzähligen Embryonen dürfen entsorgt werden.
Aber: wir sind ganz doll stolz drauf, dass wir die Stammzellforschung verbieten und somit die "Würde des Menschen" wahren. *facepalm*
mögliche (!) krankheiten am besten möglichst früh diagnostizieren - und dann ein leben lang chronisch krank halten.
eltern können sich gegen die behandlungen, die sie selbst nie beanspruchen würden, bei ihren kindern nämlich nicht wehren. dann gibts zwangstherapie oder das jugendamt kommt und holt die kinder ab.
bin gespannt, wann dieser wahnsinn in den mutterkindpass eingetragen wird.
und dem FSM auf Knien danken, daß eure Kinder keine der angesprochenen Stoffwechselstörungen et al hatten. Sonst wäre die nämlich uU schwer behindert und das alles hätte mit einem läppischen Fersenstich und anschließender Analyse des Blutes vermieden werden können.
...Frau fertigprodukt aka contains sugar aka presonic das gottgegebene Recht der Eltern verteidigt, ihre Kinder nicht gemäß neuesten Medizinischen Erkenntnissen behandeln zu lassen, sondern nach den Maßgaben anonymer Internetspinner, arbeitsloser Milchwirte und verurteilter Verbrecher.
...nicht für sondern gegen Ihre Positionen spricht, wurde Ihnen schon des Öfteren erklärt. Da Sie das ohnehin nicht kapieren, spare ich mir ein weiteres Mal.
P.S.: Nicht nur sie, sondern wir sehen es als Glück an, dass Sie keine Kinder haben.
Vielleicht möchten Sie sich zum Thema "angeborene Stoffwechselerkrankungen" informieren bevor sie wieder mal solche brain farts abdrücken. Diese Tests haben tausenden von Kindern massive Leiden und bleibende Störungen erspart. Wenn man angeborene Schilddrüsenunterfunktionen ein paar Wochen nach der Geburt entdeckt, ist es zu spät.
Und natürlich wird diese Untersuchung (derzeit auf 30 Krankheiten) schon jetzt im MKP eingetragen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.