Keine Angst vor dem "Fluch des Ötzi"

20. Februar 2011, 18:31

Der Konservierungsbeauftragte der Gletschermumie zeigt sich ob des berüchtigten Fluchs gelassen

Bozen - Der Konservierungsbeauftragte der Gletschermumie am Südtiroler Archäologiemuseum, Eduard Egarter Vigl, fürchtet sich nicht vor dem berüchtigten "Fluch des Ötzi". "Die Menschen, die aus dem engeren Umfeld des Eismannes verstorben sind, kann man alle nicht als statistische Ausreißer bezeichnen", erklärte der Wissenschafter. Zum einen seien die meisten in einem Alter aus dem Leben geschieden, in dem man sterben dürfe. Zum anderen seien "alltägliche" Dinge wie Krankheiten und Unfälle darunter.

Schon gar nicht fürchtet sich der ehemalige Leiter der Pathologie am Bozner Krankenhaus und Begleiter der Forschungsprojekte rund um den Ötzi vor einer bakteriellen und toxilogischen Infektion, die von der Mumie ausgehen könnte. "Immerhin habe ich das mittlerweile fast schon 13 Jahre ausgehalten", betonte Egarter Vigl.

Der "Fluch" ...

Zuletzt soll der berüchtigte "Fluch des Ötzi" in Australien zugeschlagen haben. 2005 starb dort der 63-jährige Archäologe Tom Loy, der gerade an einem Buch über den Mann aus dem Eis schrieb. Der Archäologe Loy litt zwölf Jahre an einer Blutkrankheit, die kurz nach Beginn seiner Forschungen zu "Ötzi" diagnostiziert worden war. Sein Bruder Gareth hatte nach dem Ableben Loys der Tageszeitung "The Australian" gesagt, dass die Todesursache durch eine Autopsie nicht eindeutig geklärt werden konnte.

Das Dahinscheiden Loys galt als einer jener "mysteriösen" Todesfälle, die Menschen betrafen, die mit der Gletscherleiche in Verbindung standen - unter ihnen sein Entdecker Helmut Simon und der "Ötzi-Gerichtsmediziner" Rainer Henn, der 1992 bei einem Verkehrsunfall auf der Fahrt zu einem Vortrag über den Gletschermann verunglückte.

Die lange Liste an Todesfällen im Umfeld des Ötzi ließen in der Vergangenheit immer wieder Spekulationen laut werden. Der bekannte Urgeschichtler und Ötzi-Forscher Konrad Spindler starb 2005 nach langer schwerer Krankheit in Innsbruck. Spindler selbst hatte sich zu Lebzeiten von dem Fluch angeblich nicht bedroht gefühlt. Gegenüber Medien hatte er vor seinem Tod scherzhaft die Frage in den Raum gestellt: "Werde ich dann der Nächste sein?"

Der Entdecker Ötzis selbst, Helmut Simon, kehrte im Oktober 2004 von einer Bergtour in Salzburg nicht mehr zurück. Nach tagelanger Suche wurde seine Leiche gefunden. Ein Bergführer, der an der Suche nach dem verschollenen Simon beteiligt war, starb nur wenige Stunden nach dessen Beerdigung an einem Herzinfarkt. Der Bergführer Kurt Fritz, der Reinhold Messner zu der Fundstelle der Gletscherleiche begleitet hatte, wurde von einer Lawine verschüttet. Der Tiroler Journalist Rainer Hölzl, der über die Leiche als einer der Ersten berichtet hatte, starb später an Krebs. (APA/red)

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Nach dem Motto..

Geht ja nicht ins Krankenhaus, mein Opa war dort 2 Tage und jetzt ist er tot.

Was, Ihrer auch?

Letzte Meldung !

Auch Ötzi selbst ist inzwischen tot.

"Der Fluch wird erst seine Wirksamkeit verlieren, wenn Ötzi zu Staub zerfallen ist."

den Spruch stelle man sich mit düsterer, ahnungsvoller Stimme von einer in wallende Gewänder gekleideten Kreatur gesprochen vor, das verstärkt das wohlige Schaudern vor dieser apodiktischen Erkenntnis...

kann mir bitte

jemand erklären, was so ein Schmarrn in der Rubrik Wissenschaft zu suchen hat ;-)

Kundenservice, genauso wie Homöopathie und magnetfeldstabilisierende Matten im Gesundheitsteil. ;)

Die lange Liste an Todesfällen im Umfeld des Ötzi ließen in der Vergangenheit immer wieder Spekulationen laut werden.

Der Ötzi ... sozusagen der moderne "Poltergeist" ;-)

Nur der Messner ist wied'r mal nicht umzubringen ...

Wir werden feststellen, dass ALLE, die mit der unheimlichen Mumie zu tun hatten, gestorben sind, früher oder später halt, und zwar an Unfällen, Krankheiten, Selbstmorden oder dem Biss einer tollwütigen Kakerlake. Was soll das besagen? Ist jetzt der STANDARD schon auf das Niveau von "X-Faktor das Grauen kommt um Mitternacht" herabgesunken", oder ist das noch ein nicht gekennzeichnetes Faschingsgschichterl?

Dramatische neue Eilmeldung:

Seit Einführung des Standard auf dem österreichischen Zeitungsmarkt im Jahre 1990 sind bereits tausende Menschen verstorben. Ob alle diese Todesopfer Standard-Leser waren, wird derzeit noch vom Salzamt geprüft. Für führende Mentalisten, Dentisten, Mystiker und Astrologen steht jedoch der Zusammenhang fest: Es ist der Fluch des Standard! In jeder Standardausgabe kommen alle 26 Buchstaben des Alphabets vor! Ordnet man diese nur völlig anders an, können daraus satanistische Sprüche gebildet werden. Das alles kann kein Zufall sein! Außerdem: Post hoc ergo propter hoc! Wer will da noch zweifeln?

:( omg!

Jetzt beunruhige ich mich schon eineinhalb Nächte über Ihr Posting!
Kann es sein, dass Sie, also ich meine, denken
Sie wirklich ernsthaft, dass wir alle, früher oder später, irgendwann tatsächlich sterben müssen?

Und das Lesen des Standards ist schuld daran?

Ich hoffe doch sehr, dass solches auch für Krone-Leser zutrifft!

Ich glaube, daß es für die Leser von

"Qualitätszeitungen" (*räusper*) in dieser Hinsicht besonders schlecht aussieht. Schon der Volksmund sagt: "Viel wissen macht Kopfweh!" Könnte übermäßiger Gebrauch des Verstandes zum Verzweifeln an den Zuständen und zu einem frühen Tod führen? Andererseits: Stehen in einer Qualitätszeitung Artikel über Flüche von Mumien?? hmmmmmmm... Auf die "Krone"-Leser trifft wohl eher der Spruch "Beati pauperes spiritu" zu, was aber keinesfalls einem wie auch immer gearteten Fluch gleichzusetzen ist. Nein, der Fluch der "Krone"-Leser trifft immer alle, auch die Nicht-Leser. Weil nämlich alle von der durch die "Krone" mitverursachten Schlingerkurspolitik der Leserbriefschreiber und vorauseilenden Populisten betroffen sind...

"dass solches auch für Krone-Leser zutrifft"

Also, notorischer Kulturpessimist was ich bin (Abendland und so, Sie wissen schon), bezweifle ich das.

Also wenn jetzt die APA stirbt glaub ich auch an nen Fluch....

naja, vielleicht auch nicht :)

Zwischen Fluch und Segen ist manchmal nur ein schmaler Grat.

Hat es sich noch nicht herumgesprochen, dass früher oder später jeder Mensch sterben muss?
So kann man natürlich jedem Ereignis einen Fluch andichten.
Wetten, dass jeder, der jemals im Stephansdom gebetet hat, sterben wird? Ein Fluch!

Eine Inschrift auf einem bisher übersehehen Amulett konnte jetzt teilweise entziffert werden:

(...)
Verflucht das Weib,
das in dem Leib dich trug!
Verflucht der Mann,
der dich gezeugt!
Verflucht das Kind,
das dich gesäugt!
Verflucht der Greis,
der dich gebar!
Verflucht die Greisin,
die sich zwar
aus allem immer schön raushielt,
jedoch aus Gründen der Fairness
nicht unerwähnt bleiben soll -
(...)

mir gefällts =)

Fluch

Schauma amal was mit dem Autor dieses Artikels passiert.
Sowie auch mit den postern.
Und vor allem mit den Rotstrichlern!

ich hätte Ihnen ja gerne grün gegeben, wollte aber an dem experiment teilnehmen -> rot!!

?&%#*§$"!!

Hallo lieber pox, wieder "inter nos", wie war das Schifahren?

Also meine Vermutung; es handelt sich um tameerische Kryptographie und bedeutet:
"Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,
ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul"
Nicht aussprechen, leise lesen!
;-)

Dem Wintersport zu frönen ist tlw mit Anstrengung verbunden, vor allem wenn man vor den Kindern eine sportliche Figur abgeben will, aber das Wetter war schön, der Hütten waren viele und also beherrsche ich den Einkehrschwung immer perfekter. :)

Was bedeutet der Spruch, meine Fremdsprachenkenntnisse sind leider beschränkt, endet er etwa mit "im Lande Mordor, wo die Schatten drohn"?

Je dirais même plus: ?&%#*§$"!!!

Cryptic signes d'un insecte?
Mein "Französisch" habe ich in der malerischen Ortschaft "Saint Google sur l'Internet" gelernt, bitte um Verständnis
gelernt.
;-)

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