Gerard Butler als Big-Wave-Surf-Mentor

16. Februar 2011, 15:27
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Weitere Projekte: "Stirb Langsam"-Teil fünf erhielt Regisseur, Charlize Theron unterschrieb für Ridley Scott, und Charlie Sheen verspricht Kurstreue

Los Angeles/New York - Der britische Schauspieler Gerard Butler soll "Variety" zufolge eine der Hauptrollen in dem Surf-Film "Mavericks" übernehmen, der von Curtis Hanson ("L.A. Confidential") inszeniert wird. Die Dreharbeiten sollen im Herbst beginnen. Butler schlüpft in die Rolle des nordkalifornischen Surfers Rick 'Frosty' Hesson, der in Santa Cruz den jungen Jay Moriarty unter seine Fittiche nahm. Moriarty, der 2001 im Alter von 22 Jahren bei einem Tauchunfall ums Leben kam, meisterte die bis zu 20 Meter hohen Wellen, die im Winter am "Maverick's Point" in der Nähe von San Francisco brechen. Als 16-Jähriger wurde er von einer der gefährlichen Wellen überrollt, die Fotos von seinem spektakulären Wipe-out gingen um die Welt. Für Moriartys Rolle wird noch ein Darsteller gesucht. Für Butlers Rolle war ursprünglich Sean Penn vorgesehen, die Produktionsfirma Walden Media ("Chroniken von Narnia") entschied sich dagegen.

"Stirb Langsam" - fünfte Auflage

Bruce Willis wird in dem fünften "Stirb Langsam"-Abenteuer von Noam Murro Regieanweisungen erhalten, über einen Drehstart von "Die Hard 5" wurde noch nichts bekannt. Dem "Hollywood Reporter" zufolge hat der erfolgreiche Werbefilmer von dem CentFox-Studio jetzt den Zuschlag für den Posten erhalten. Murro hat erst einen Spielfilm gedreht, die Komödie "Smart People" mit Dennis Quaid und Rachel Weisz in den Hauptrollen. Drehbuchautor Skip Woods ("G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra") liefert das Skript für die noch namenlose Action-Folge. 2007 hatte Willis in "Stirb langsam 4.0" seinen vierten Einsatz als Cop John McClane unter der Regie von Len Wiseman.

"Prometheus"

Charlize Theron hat vertraglich zugesagt, in Ridley Scotts "Prometheus" mitzuspielen, berichtet "Variety". Ursprünglich hatte Scott eine weitere "Alien"-Geschichte im Auge, doch das Projekt platzte, die Story wurde umgeschrieben. Im Jänner gab das Studio Fox das neue Projekt mit dem Titel "Prometheus" bekannt. Scott zufolge enthält es noch "Stränge von Alien-DNA", über den Inhalt wurde aber nichts weiter bekannt. In diesem Frühjahr soll gedreht werden, im Juni 2012 soll der Film in die Kinos kommen. Der deutsche Schauspieler Michael Fassbender ("Inglorious Basterds") und die Schwedin Noomi Rapace ("Verblendung", "Verdammnis", "Vergebung") werden mitspielen.

"The Last Voyage of the Demeter"

Der Brite David Slade soll bei "The Last Voyage of the Demeter" nun definitv die Regie übernehmen, berichtet der "Hollywood Reporter". Die Dreharbeiten sind für Herbst geplant. Die Story dreht sich um die Überführung von Draculas Sarg von Transsylvanien nach England. Bei der Horrorfahrt auf dem Handelsschiff Demeter kommt die ganze Mannschaft ums Leben. Drehbuchautor Bragi Schut verfasste das Skript vor rund zehn Jahren, 2003 galt Robert Schwentke als ausführender Regisseur, 2009 dann Regisseur Marcus Nispel. Als Darsteller sind Ben Kingsley und Noomi Rapace im Gespräch.

"The Third Act"

Annette Bening und Morgan Freeman treten bei "The Third Act" ab Mai gemeinsam für Regisseur Rob Reiner vor die Kamera, berichtet der "Hollywood Reporter. Die Story dreht sich um einen ehemals bekannten Western-Schriftsteller (Freeman), der in einen kleinen Ort zieht, um sich dort wieder ganz seiner Karriere zu widmen. Er freundet sich mit einem jungen Mädchen an, das er mit seinen Geschichten inspiriert. Zudem öffnet er der Mutter des Mädchens (Bening) die Augen für eine neue Liebe. Beide arbeiteten zuvor schon mit Reiner zusammen. In "Das Beste kommt zum Schluss" gaben Freeman und Jack Nicholson zwei kranke Männer, die sich vor ihrem Tod noch eine Liste mit letzten Wünschen erfüllen wollen. In Reiners Liebeskomödie "Hallo, Mr. President" (1995) tritt Bening als energische Umweltschützerin auf, die das Herz des amerikanischen Präsidenten (Michael Douglas) erobert.

"Das bin nicht ich"

Auch nach seinen jüngsten Eskapaden plant Charlie Sheen keine Änderungen an seinem Lebenswandel, erläuterte er in einem Telefonanruf in einer Radio-Talkshow des Senders Fox Sports Radio am Dienstag. Dem Nüchternsein könne er nichts abgewinnen: "Das ist nicht authentisch, das bin nicht ich". "Vor langer Zeit war ich mal fünf Jahre lang nüchtern, und es war verdammt langweilig", erzählte Sheen und berichtete vom Ende dieser Abstinenz: "Mann, der allererste Drink - wow...!" Der Schauspieler blieb konsequent bei seiner Position: "Ich sage, man sollte von Crack die Finger lassen - es sei denn, man kann damit umgehen", sagte er. "Wenn man damit umgehen kann - dann viel Spaß! Aber nicht viele Leute können das." Der 45-Jährige hatte sich erst vor zwei Wochen in eine Entziehungsklinik begeben, nachdem er laut US-Medien eine Marathon-Party mit Alkohol, Drogen und Prostituierten gefeiert hatte. Die Dreharbeiten für seine Fernsehserie "Two and a Half Men" mussten ausgesetzt werden. In dem Anruf bei Fox Sports Radio äußerte sich Sheen auch über die Klausel in seinem TV-Vertrag, die ihm "gutes Verhalten" auferlegt. "Ach ja, bla bla, pingelig, pingelig", sagte Sheen. "Ich habe das nicht einmal gelesen." (APA)

 

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    Gerard Butler, hier bei der Berlinale, um   'Coriolanus' zu promoten

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