Frankreich, Spanien und Italien unter "Top 5" bei Videospiel-Schwarzkopien

26. Februar 2011, 12:58
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Spitzenreiter sind laut ESA China und Brasilien

Im Rahmen einer Untersuchung des US-Branchenverbandes Entertainment Software Association (ESA) gerieten die EU-Mitglieder Frankreich, Spanien und Italien in Kritik. Denn die drei Länder befinden sich laut ESA unter den "Top 5" bei der Verbreitung bzw. Nutzung von Schwarzkopien.

Top 5 mit absoluter Mehrheit

Zusammen mit China und Brasilien seien die drei Staaten für 54 Prozent aller unrechtmäßigen Downloads von Videospielen über P2P-Netzwerke verantwortlich. Für die Untersuchung wurden 144 Download-Dateien beobachtet mit dem Ergebnis, dass 78 Millionen in einem der fünf genannten Länder getätigt wurden. Auf die USA entfielen hingegen lediglich 5,6 Millionen Download, so der US-Branchenverband.

Druck auf Länder gefordert

Von den US-Handelsbehörden verlangt die ESA diese Top 5 zu beobachten und Druck auszuüben um die gesetzlichen Regelungen zu verschärfen. Aber mit Kanada, Indien, Argentinien, Russland, Chile, Indonesien, Costa Rica, Mexiko und den Philippinen sind der ESA noch 9 weitere Länder bei der Verbreitung von Schwarzkopien ein Dorn im Auge. (pd)

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