Nachfrage nach IT-Fachkräften ist 2010 kräftig gestiegen

16. Februar 2011, 13:03
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Viertes Quartal brachte Plus von 35 Prozent

Die Stellenangebote für IT-Fachpersonal haben 2010 im Vergleich zu 2009 um zwölf Prozent zugelegt. Insgesamt registrierte der Personalberater Robert Fitzthum im Vorjahr rund 15.600 Stellenangebote. Im vierten Quartal 2010 betrug das Plus gar 35 Prozent. Treibende Kraft für den Aufschwung seien der Export und die Konsolidierung im Bankenwesen. Angesichts der dynamischen Entwicklung des Marktes und des in einigen Segmenten bereits knappen Personalangebots rechnet Fitzthum damit, dass Unternehmen schon demnächst auf ausländische Kräfte angewiesen sein werden.

Support-Fachkräfte

Die Gewinner des Jahres 2010 waren Support-Fachkräfte (+24 Prozent) und Programmierer (+22 Prozent): Ihre Nachfrage wuchs deutlich stärker als die des Marktes insgesamt. "Auffallend ist die starke Performance eines kleineren Segments, das mit dieser Dynamik mithalten konnte: jenes der Netzwerktechniker mit plus 24 Prozent", teilte der Personalberater mit. Dem Markt nach hinkte der 4-Prozent-Zuwachs für IT-Projektmanager. Weitere Rückgänge hinnehmen mussten Vertriebler (-8 Prozent), SAP-Fachkräfte (-6 Prozent) und Systembetreuer (-2 Prozent). Im Quartalsvergleich (IV/2009 zu IV/2010) fällt die zuletzt wieder angesprungene Dynamik bei den Vertrieblern auf (+61 Prozent) sowie der Push im Spezialsegment der IT-Organisator (+123 Prozent).

Entwicklung neuer Software

Der Berater Capgemini teilte am Mittwoch mit, dass die Unternehmen wieder mehr in die IT investieren, konkret um 1,7 Prozentpunkte auf nunmehr 16,3 Prozent der Gesamtausgaben. Investiert wird vor allem in die Entwicklung neuer Software, das zeigt die IT-Trends-Studie 2011, für die Capgemini im Oktober 2010 die IT-Verantwortlichen von 173 Großunternehmen im deutschsprachigen Raum befragte. Web 2.0 Elemente werden - jenseits des allgemeinen Hypes - erst in den nächsten 24 Monaten an Bedeutung gewinnen. Trotz leicht gestiegener Eigenleistung lagern Unternehmen nach wie vor viele IT-Arbeiten aus. Der größte Teil der Aufträge (im Schnitt 65 Prozent) geht an Auftragnehmer in Zentraleuropa. Indische Dienstleister erhalten etwa 15 Prozent des Gesamtvolumens. (APA)

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    Die Gewinner des Jahres 2010 waren Support-Fachkräfte

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