Deutsches Außenministerium wechselt von Linux zurück auf Windows

16. Februar 2011, 12:16
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Auf Desktop-PCs kommt künftig wieder Windows zum Einsatz

Rund 10 Jahre nach dem Migrationsstart von Windows auf Linux hat das Auswärtige Amt in Deutschland nun beschlossen zumindest teilweise wieder zurück auf das Microsoft-Betriebssystem zu wechseln, berichtet das Branchenportal heise-online. Damit ginge eine "Erfolgsgeschichte" zu Ende, wie die IT-Verantwortlichen noch 2007 das Open-Source-Projekt nannten. Das AA hätte trotz der hohen Sicherheitsstandards die niedrigsten IT-Ausgaben unter allen Bundesministerien, hieß es damals.

Zu hoher Aufwand

Neben Servern wurden ab 2005 auch Desktop-PCs mit Linux betrieben. Für den Schwenk zurück zu Windows habe man sich deshalb entschieden, weil "der Aufwand für Anpassungen und Erweiterungen, etwa die Erstellung von Drucker- und Scanner-Treibern, sowie für Schulungen höher gewesen seien als erwartet". Die einst gepriesenen Kosteneinsparungen hätten sich nur marginal realisieren lassen können. Daher werde man die Desktop-PCs wieder mit Windows XP und später mit Windows 7 bespielen. Auf den Servern käme aber weiterhin Linux und Open-Source-Software zum Einsatz. (red)

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