Brain Force operativ stabil

16. Februar 2011, 08:55
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Wien - Der börsenotierte IT-Dienstleister Brain Force hat das operative Ergebnis im ersten Quartal 2010/11 stabilisiert. Der - um den nicht wiederkehrenden Buchgewinn aus dem Verkauf des Professional-Services-Geschäftes in Österreich von 2,41 Mio. Euro in 2009 bereinigte - Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg gegenüber der Vorjahresperiode geringfügig von 0,20 auf 0,21 Mio. Euro. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen und Amortisationen sank von 1,11 auf 0,76 Mio. Euro. Der Umsatz brach um 19 Prozent auf 17,05 Mio. Euro ein, geht aus der Unternehmensmitteilung von heute, Mittwoch, hervor.

Nach zwei wirtschaftlich schwierigen Jahren habe das Unternehmen sowohl auf Konzernebene als auch in allen Regionen ein positives operatives EBIT erzielen können und einen Free-Cash-Flow von nahezu 1 Mio. Euro erwirtschaftet. Den Umsatzrückgang begründet Brain Force überwiegend mit "Konsolidierungskreisänderungen durch drei strategische Transaktionen in Österreich".

"Wir haben es im ersten Quartal geschafft, die zuletzt deutlich gestiegene Vertriebspipeline in messbare Ergebnisse umzuwandeln. Basis hierfür waren einerseits die erfolgreich umgesetzten Einsparungen und andererseits die verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen", teilte der Vorstandschef der Brain Force Holding AG, Michael Hofer, mit. Die Zahl der Mitarbeiter sank von 921 auf 700 (angestellte und freie Arbeitnehmer). Die Nettoverschuldung verringerte sich von 9,04 auf 8,28 Mio. Euro. (APA)

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