Innsbrucker Forscher für Helm auf der Skipiste

15. Februar 2011, 19:27
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Das Kopfverletzungsrisiko auf der Skipiste beim Verwenden eines Helms sinkt signifikant um 35 Prozent für alle Altersklassen, und sogar um 59 Prozent für Kinder unter 13 Jahren. Das schreiben Wissenschafter vom Institut für Sportwissenschaften der Uni Innsbruck in einem Vorwort des British Medical Journal.

Vor allem ältere Wintersporttouristen würden noch immer auf den Helm verzichten, kritisieren die Wissenschafter. Als Grund gegen den Helm werden häufig eine erhöhte Risikobereitschaft, Einschränkungen beim Sehen und Hören sowie ein höheres Nackenverletzungsrisiko bei Kindern genannt. "Die meisten dieser Argumente sind jedoch subjektiv und können durch Studien widerlegt werden", sagen die Innsbrucker Experten.

Insgesamt sei der Anteil der mit Kopfschutz fahrenden Hobbysportler in den letzten Jahren aber stark gestiegen und liege derzeit bei über 60 Prozent. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 16.02.2011)

 

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