Streit um Fußball-WM: Lange Haft für Todesschützen

15. Februar 2011, 17:29
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Angeklagter nahm Urteil teilnahmslos hin

Es war ein scheinbar läppischer Streit um Fußball, doch er endete im Juli 2010 tödlich: Wegen der Ermordung von zwei italienischen Fußballfans muss ein psychisch kranker Frühpensionist aus Hannover für lange Zeit ins Gefängnis. Das Landgericht Hannover verurteilte den Mann am Dienstag wegen Mordes zu einer Haftstrafe von 14 Jahren und sechs Monaten. Der 43-Jährige hatte die beiden Männer mit Kopfschüssen regelrecht hingerichtet. Er nahm das Urteil völlig teilnahmslos hin.

Der Angeklagte hatte gestanden, während der Fußball-WM im vergangenen Juli in einem Gasthaus im Rotlichtviertel von Hannover einen Pizza-Bäcker und einen Koch erschossen zu haben. Er war mit den beiden darüber in Streit geraten, ob Deutschland oder Italien mehr Weltmeistertitel errungen hatte. (APA)

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