Gehaltserhöhung um 2,5 Prozent

15. Februar 2011, 15:11
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Rund 2,65 Prozent mehr Mindestgehalt bzw. Mindestlohn - KV-Abschluss für 17.000 Beschäftigte rückwirkend per 1. Februar in Kraft

Wien - Die 17.000 Beschäftigten der heimischen E-Wirtschaft bekommen 2,5 Prozent höhere Ist-Löhne und -Gehälter sowie 2,6 bis 2,7 Prozent höhere Mindestlöhne und -Gehälter. Der am Montag erzielte KV-Abschluss gilt rückwirkend mit 1. Februar, teilten Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite am Dienstag mit. Der Gehaltsabschluss liegt leicht über der richtungsweisenden KV-Einigung der Metaller, die 2,5 Prozent mehr Mindest- und 2,3 Prozent höhere Ist-Löhne bekamen.

Konkret steigen die Mindestgehälter in der heimischen Elektrizitätswirtschaft um durchschnittlich 2,65 Prozent, die Mindestlöhne um durchschnittlich 2,67 Prozent, die Ist-Gehälter und Ist-Löhne um 2,5 Prozent.

Die Lehrlingsentschädigungen werden um 2,7 Prozent angehoben, die Aufwandsentschädigungen um 1,9 Prozent und die Zulagen um 2,7 Prozent. Zudem wurden Prämien vereinbart: Jeder Lehrling erhält 150 Euro bei bestandener Lehrabschlussprüfung und 200 Euro bei einem Lehrabschluss mit gutem oder ausgezeichnetem Erfolg. Ebenso werden die Fahrtkosten zur Berufsschule durch den Betrieb übernommen.

Ausgehandelt wurde der KV zwischen der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE), der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und dem Branchen-Verband der heimischen E-Wirtschaft, "Oesterreichs Energie". (APA)

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