Aktionstag für Lungenhochdruck

15. Februar 2011, 12:18
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Am 28. Februar rückt die gefährliche pulmonale Hypertonie ins Rampenlicht

„Probleme beim Treppensteigen? Atemlos? Blaue Lippen? Das könnten die Symptome einer atemraubenden Krankheit sein, die tötet." - Aufrüttelnd und unmissverständlich rückt der Forschungsverein Lungenhochdruck am 28. Februar 2011, dem Tag der seltenen Krankheiten, eine gefährliche Krankheit ins Bewusstsein, die jeden von uns treffen kann. Wien ist dabei im Zentrum dieses europaweiten Aktionstags. Der „Atemraubend"-Bus am Wiener Schwedenplatz bringt nicht nur von 9.00 - 17.00 Uhr Informationen und Beratung, sondern auch kostenlose Lollipops, mit denen jeder ein „Blaue Lippen"-Signal für den Kampf gegen Lungenhochdruck setzen kann.

„Lungenhochdruck, oder Pulmonale Hypertonie, wird häufig viel zu spät erkannt. Bei der Diagnose zählt aber jeder Tag, um ein weiteres Fortschreiten der sonst tödlich verlaufenden Krankheit aufzuhalten. Lungenhochdruck gehört zwar zu den seltenen Krankheiten, sie kann aber jeden von uns treffen und die Dunkelziffer ist hoch. Daher wollen wir am 28. Februar 2011, dem internationalen Tag der Seltenen Krankheiten, möglichst viele Menschen über die Symptome und Diagnosemöglichkeiten direkt informieren. Denn tausende Österreicher stehen mit einem Fuß im Grab, ohne es zu wissen", erklärt Gerry Fischer, Obmann der Patientenvereinigung und des Forschungsvereins Lungenhochdruck sowie Präsident der europäischen Patientenvereinigung (PHA Europe). Neben schwerer Atemnot, Schwindelgefühl und Müdigkeit gehören im fortgeschrittenen Stadium auch blaue Lippen zu den Symptomen der gefährlichen Krankheit.

„Blaue Lippen"-Aktionstag in Wien

Tausende Passanten auf Wiens Straßen werden am 28. Februar zu Botschaftern für Lungenhochdruck, denn von 9.00 bis 17.00 Uhr verteilen Ansprechpartner der Patientenvereinigung Lungenhochdruck am Schwedenplatz im ersten Bezirk beim Informationsbus „Atemraubend" Informationen und Give-aways wie zum Beispiel Lollipops, die die Lippen blau färben.

Atemnot tritt als eines der ersten Symptome der Krankheit auf. Kleine Anstrengungen wie beispielsweise das Treppensteigen oder kurze Fußwege werden dabei zu erschöpfenden Herausforderungen. Daher fokussiert die Informationskampagne europaweit auf U-Bahnen und ihre Zugänge, in denen „Blaue Lippen"-Plakate und Spots präsent sind, die auf Lungenhochdruck aufmerksam machen.

Österreich gehört heute weltweit zu den Top-5-Ländern für die Erforschung von Heilungsmöglichkeiten für Lungenhochdruck. Das beruht auch auf der zehnjährigen Arbeit der österreichischen Patientenvereinigung und des österreichischen Forschungsvereins. Mit einer Vielzahl von Charity-Aktionen wie beispielsweise dem Sammeln von „Meilensteinen" im Wiener Prater oder „Atemberaubenden Austria 3 Konzerten" wurde in den vergangenen Jahren die Forschungs- und Aufklärungsarbeit zu Lungenhochdruck unterstützt. (red)

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