Jede achte Volksschule hat weniger als 25 Kinder

15. Februar 2011, 12:13
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58 Volksschulen in Österreich haben höchstens neun Schüler - Mehrstufenklassen auch reformpädagogisches Modell

Wien - Jede achte Volksschule in Österreich wird von weniger als 25 Kindern besucht. Insgesamt verfügen damit 402 der insgesamt 3.197 Volksschulen über weniger als 25 Schüler, heißt es in der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des SP-Abgeordneten Franz Riepl durch Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ). Besonders hoch ist der Anteil dieser Kleinschulen im Burgenland und in Tirol. Wien kommt auf rund ein Prozent.

Es geht aber noch kleiner: In Tirol haben 23 Volksschulen weniger als zehn Schüler. Österreichweit verfügen 58 Volksschulen über höchstens neun Schüler.

Mehrstufenklassen

Von der Gesamtzahl der Kinder in den Schulen unabhängig ist offenbar die Bereitschaft zur Einrichtung von Mehrstufenklassen: In diesen werden Kinder unterschiedlicher Altersstufen in einer Klasse unterrichtet. Die meisten Mehrstufenklassen werden in Niederösterreich geführt, gefolgt von der Steiermark, Tirol und Oberösterreich. Ursprünglich als Unterrichtsform in kleineren Gemeinden mit geringer Schülerzahl konzipiert, sind Mehrstufenklassen heute auch Teil vieler reformpädagogischer Modelle. (APA/red, derStandard.at, 15.2.2011)

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