Wer den Kontrolloren zuvorkommen will

14. Februar 2011, 19:13
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Zwölf-Punkte-Programm, das unter anderem die schnellere Umrüstung sämtlicher U-Bahn-Türen von Druckluft auf ein elektronisches Schließsystem beinhaltet

Wien - Es ist ein Ritual, das zum politischen Geschäft in Wien gehört, und dennoch gibt es im Vorfeld stets spürbare Unruhe: Am Mittwoch stellt das Kontrollamt seine neuen Berichte online, einzusehen für jedermann auf www.kontrollamt.wien.at. Eine Woche später beschäftigt sich dann der Kontrollausschuss damit.

Obwohl alle Beteiligten zum Stillschweigen verdonnert sind, zeichnet sich ab, was diesmal großes Thema werden könnte: die Wiener Linien. Schon mehrmals haben die Kontrollore auf Sicherheitsdefizite aufmerksam gemacht, das scheint auch diesmal wieder der Fall zu sein.

Die städtischen Verkehrsbetriebe haben bei einem Pressegespräch zum Thema Sicherheit schon vergangene Woche versucht, dem Kontrollamt zuvorzukommen: Sie präsentierten ein Zwölf-Punkte-Programm, das unter anderem die schnellere Umrüstung sämtlicher U-Bahn-Türen von Druckluft auf ein elektronisches Schließsystem beinhaltet. Verstärkt werden sollen außerdem die Kontrollen bei der verpflichtenden Überprüfung der Fahrzeuge vor jedem Fahrtantritt durch den Fahrer.

Auch mit dem Thema Fiaker hat sich das Kontrollamt übrigens auseinandergesetzt. Just am Montag präsentierte die rot-grüne Regierung dazu ein Maßnahmenpaket. (hei, DER STANDARD-Printausgabe, 15.2.2011)

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    Großes Sicherheits-Thema: die U-Bahn-Türen.

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