Murdochs Verlegergeschenk aus dem Giftschrank

14. Februar 2011, 18:42

Über unerwünschte Nebenwirkungen des jüngsten Coups des australischen Medien-Tycoons in Kooperation mit dem Computer-Giganten Apple - Von Josef Trappel

Machen Rupert Murdoch und Steve Jobs gemeinsame Sache, dann kleckern sie nicht: Am 2. Februar feierten sie ihre jüngste Innovation - oder was sie dafür halten: Für die Party zur Lancierung der ersten rein elektronischen, kostenpflichtigen Tageszeitung The Daily war das Guggenheim Museum in New York gerade gut genug. Der 80-jährige Medienmogul Murdoch will nicht mehr länger tatenlos zusehen, wie das digitale Internetfieber das schönes Geschäftsmodell hinwegrafft, das den Zeitungsverlegern über zwei Jahrhunderte hinweg hohe Profite beschert hat. The Daily, so ist Murdoch überzeugt, ist die Antwort auf die Herausforderung einer vernetzten, immateriellen und digitalen Kommunikationssphäre.

Rupert, geh du voran ...

Vor allem ist The Daily aber ein Experiment, dessen Verlauf die Verleger weltweit gespannt beobachten. Denn das Projekt könnte einen Ausweg aus dem bekannten Dilemma weisen: Die Herstellung von publizistischen Inhalten ist teuer, aber die Internet-User sind an kostenlose Leistungen gewöhnt. Verlangen Verleger für ihre Nachrichten im Internet einen Preis (Paid Content), wandern die User zum nächstgelegenen kostenlosen Anbieter. The Daily testet nun, ob und wie viele User bereit sind, für eine ausschließlich im Internet erhältliche Zeitung Geld auszugeben. Gelingt das Experiment, eröffnet sich den Zeitungen eine Zukunftsperspektive.

Das Experiment kostet Geld. Geld, das die meisten Verleger in der aktuellen Wirtschaftslage nicht haben. Und so sind sie froh, dass sich der schwerreiche Murdoch an den alten Kinderreim hält: "Rupert, geh doch du voran, du hast die größten Stiefel an ...". Der Medientycoon hat mitgeteilt, dass der Betrieb der Online-Zeitung 500.000 Dollar pro Woche koste.

Adressaten sind iPad-User. The Daily ist nur über Apples iTunes Store erhältlich. 14 Cent pro Tag oder 40 Dollar pro Jahr ist nicht viel Geld für ein ständig aktualisiertes multimediales Produkt. Um die jährlichen Kosten von 26 Millionen Dollar zu decken, wären 650.000 Abonnenten notwendig. Soll das eingesetzte Kapital angemessen verzinst und eine branchenübliche Umsatzrendite erwirtschaftet werden, so wäre mittelfristig wohl eine Million zahlungswillige User erforderlich. Jeder zehnte US-amerikanische iPad-User müsste zum zahlenden Kunden werden. Dieses Ziel erscheint schon deshalb unrealistisch, weil die Zeitung innerhalb weniger Stunden in einer illegalen Version kostenlos im Internet verbreitet wurde. Um die Kosten zu decken, verkauft The Daily daher die Aufmerksamkeit der User an die Werbewirtschaft weiter. Nichts anderes als das klassische Geschäftsmodell der Tageszeitung steht also Pate für das Online-Projekt.

Und doch stößt The Daily in eine neue Dimension vor. So sinnvoll eine elektronische Zeitung für Cybernauts ist, so zweifelhaft ist die Verbindung mit und die Abhängigkeit von Apple. Das Projekt stellt den gesellschaftlichen Grundkonsens öffentlicher Kommunikation infrage, den bisher Zeitungsverlage und andere Medienunternehmen respektieren. Murdochs iPad-Zeitung untergräbt mehrfach und unter dem Vorwand der Rettung der Zeitungsbranche die publizistische Souveränität:

Vorbelasteter Partner 

Von gesellschaftlichen Leitmedien kann die Zivilgesellschaft ein Maximum an Machtdistanz erwarten. Das iPad-Projekt ist in Partnerschaft mit dem Computer-Giganten Apple entstanden und mit diesem untrennbar verknüpft. Apple ist ein Machtzentrum in der digitalen Welt. Und Apple hat in der Vergangenheit Vorgaben für Inhalte erlassen, die App-Anbietern zu befolgen hatten. Apple ist ein mehrfach vorbelasteter Partner für ein Medienprojekt.

Zweitens berührt die iPad-Zeitung das Prinzip des freien Zugangs zur Information und der Wettbewerbsfreiheit. Zusätzlich zur Machtdistanz kann und soll eine demokratische Gesellschaft von Leitmedien größtmögliche Neutralität erwarten. Die Beschränkung auf Apples diverse iStandards schließt Konkurrenten (wie etwa offene Standards, auch Google) von der Verbreitung der Inhalte aus und stellt ein erhebliches Wettbewerbshindernis dar. User werden gezwungen, das proprietäre Gerät iPad zu erwerben, was ihre Wahl stark einschränkt.

Drittens stellt sich die Frage nach der publizistischen Unabhängigkeit eines Mediums, das einem branchenfremden Unternehmen wie Apple derart nahe steht. Kann in einem solchen Medium noch kritisch über restriktive Geschäftspraktiken und Lock-in-Strategien von proprietären Computer-Systemen wie die Apps von Apple berichtet werden?

Kann der Vertrieb über ein einziges Netzwerk hinterfragt werden? Wohl kaum. Und doch sind diese Fragen von essentieller Bedeutung. Denn sie entscheiden über den freien Zugang zur Information in der digitalen Kommunikationssphäre.

Schlechter Tausch 

Viertens setzt die iPad-Zeitung einen zweifelhaften Standard für die Geschäftsbeziehung zwischen Inhalte-Herstellern und Inhalte-Vertreibern. Apple behält für Vertrieb und Inkasso der digitalen Zeitung 30 Prozent der Erlöse ein. Diesen Prozentsatz setzt Apple auch bei allen anderen Dienstleistungen durch, die derzeit über den iTunes Store verkauften werden. Gleichzeitig untersagt Apple alternative Vertriebswege neben iTunes. Die Inhalte-Hersteller begeben sich damit nicht nur in materielle Abhängigkeit, sie verlieren den Endkundenkontakt und sind erst noch gezwungen, fast ein Drittel des Umsatzes abzuliefern.

Damit geben sie den Kostenvorteil wieder preis, den sie durch den Wegfall von Druck und Logistik gegenüber der gedruckten Zeitung erzielen. Ein schlechter Tausch.

Fünftens bricht die iPad-Zeitung mit der bewährten Tradition der Medien, Aufgaben gemeinsam zu lösen, die ein einzelnes Unternehmen überfordern. Genossenschaftlich betriebene Nachrichtenagenturen oder gemeinsam betriebene Druckereien sind Beispiele. Statt eine gemeinsame digitale Plattform für den digitalen Vertrieb von Information und Unterhaltung aufzubauen, macht Murdoch gemeinsame Sache mit Apple - und nimmt negative Kostenfolgen ebenso in Kauf wie publizistische Beschränkungen.

Manche dieser Argumente können durch Good Corporate Governance der beteiligten Unternehmen abgemildert werden, die Risiken bleiben aber bestehen. Daran wird das Experiment The Daily aber nicht scheitern. Eher an der Akzeptanz der User, die nicht in genügender Zahl bereit sind, für The Daily zu zahlen. Dann würde sich das Projekt als untaugliches Experiment einer abtretenden Verlegergeneration erweisen, der letztlich das Verständnis für die digitale Kommunikationswelt fehlt.

Murdochs digitaler Leistungsausweis überzeugt bisher nicht. Kürzlich hat er mitgeteilt, sich von seinem 2006 für eine halbe Milliarde Dollar erworbenen und seither heruntergewirtschafteten Social Network MySpace zu trennen. Mit dieser Summe ließe sich The Daily 19 Jahre und drei Monate lang ausfinanzieren - ohne Werbung, ohne Paid Content und ohne Apple ... (Josef Trappel, DER STANDARD; Printausgabe, 15.2.2011)

JOSEF TRAPPEL lehrt Medienpolitik und Medienökonomie an der Universität Salzburg.

 

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    Posting 1 bis 25 von 42
    1 2
    RichardRoe
    00
    15.2.2011, 20:33
    Wer sagt, dass Murdoch immer recht hat?

    1 - The Daily - ein kaum geborenes Medium - bereits als 'Leitmedium' anzusprechen zeigt uns wieder mal, dass der Glaube der Brancheninsider (eingebildete) Berge versetzen kann. The Daily könnte in einem Jahr einer der vielen Medienflops sein ...

    2 - Dass Murdoch sich mit Apple zusammentut, zeigt doch: der alte Murdoch hat null Ahnung von der Welt des www und will halt zusammen mit dem vermutlich Erfolgreichsten der Branche marschieren. Aber: Gott ist nicht immer mit den stärksten Bataillonen - schon gar nicht im web.

    3 - In einer der wahrscheinlich weltweit erfolgreichsten Online-Zeitungen wie 'Der Standard' so einen Artikel lesen zu müssen, ist schon irgendwie lustig! Fehlt's denn am Selbstbewußtsein?

    Zaphod Beeblebrox III
    00
    15.2.2011, 18:59
    Dieses Elaborat strotz vor Ressentiments und vielen Fehlern !!

    Nur zum Beispiel:

    Es ist völlig falsch, dass Apple verlangt, das Abos AUSSCHLIESSLICH über das iTunes Store verkauft werden.

    Richtig ist, dass Apple verlangt, dass Abos AUCH über das iTunes Store angeboten werden.

    Nur: HEUTE ist das durchaus nicht der Fall.

    Sowohl das Kindle Store als auch das Zinio Store verkaufen ihre Bücher/ Zeitschriften für das iPad (Kindle für iPad reader, Zinio reader) NUR über das Internet (also z.B. am iPad über den Safari Browser)...

    Im übrigen ist DAILY eine sehr gut gemachte iPad Zeitung. Es steht jedem anderen Medienunternehmen frei, etwas ähnliches anzubieten...

    Wowbagger
    00
    15.2.2011, 18:38

    Schwacher Kommentar. Murdoch hat schon bei der "The Daily"-Vorstellung gesagt:

    "We've been quite honest with Apple, and we'll be on all major tablets."

    Eine Apple-Exklusivbindung-Bindung gibt es also nicht, einen iPad-Kaufzwang genausowenig.
    Die Abonennten-Rechnung (jeder Zehnte) stimmt nur, wenn ab heute kein einzelnes Tablet mehr verkauft wird. Bei den geschätzten 45 Millionen alleine 2011 vervielfacht sich die Nutzerzahl, der nötige Abonnentenanteil sinkt entsprechend.
    Alternative Vertriebswege neben iTunes wird es geben und den Medien steht es frei, Kooperationen einzugehen, Murdochs Alleingang ändert daran doch nichts.

    KKdJ
    11
    15.2.2011, 15:15
    Man könnte diesen Kommentar Wort für Wort zerpflücken.

    Aber um es kurz zu machen:

    Die Kritik des Herrn Trappel geht von der besten aller möglichen Welten aus und von einer Landschaft idealer Medien, die beide ganz einfach nicht existieren.

    Und deshalb ist mir das Experiment des widerlichen Mediengreises Murdoch mit der Firma Apple aber sowas von wurscht....

    Jene Grüne Straßenkatze
    04
    15.2.2011, 15:02
    ?

    "Von gesellschaftlichen Leitmedien kann die Zivilgesellschaft ein Maximum an Machtdistanz erwarten."

    Nein, kann sie im Zeitalter der Konzernmedien leider nicht mehr. Und es wäre sehr gefährlich für die Zivilgesellschaft, wenn sie sich der naiven Vorstellung hingibt, sie läse Zeitungen, denen es ernsthaft an Information liegt und nicht primär ums Geschäft geht.

    vandermonde
    03
    15.2.2011, 12:20
    Von Rupert Murdoch...

    ...ein irgendwie geartetes Verständnis für unabhängige Berichterstattung zu erwarten, ist ambitioniert.

    Ggg14
    010
    15.2.2011, 10:46

    Ich schließe mich dieser Panikmache nur insofern an, dass ich Murdoch für einen der gefährlichsten Menschen der Welt halte, dessen eigentlichen Interessen nicht klar sind. Jedenfalls manipuliert er seit Jahren die halbe Welt mit seinen verhetzenden Schmierplattln und keiner tut auch nur ansatzweise etwas dagegen.

    Ben Vassy
    03
    15.2.2011, 13:37

    Murdoch ist zweifellos einer der gefährlichsten menschend er Welt, richtig. Steve Jobs aber auch. Apple ist eines der gefährlichsten Unternehmen der Welt. Das macht in diesem Fall die explosive Mischung.

    Freudenhausverstand
    70
    15.2.2011, 10:12

    Blablabla, wir verdienen kein Geld, blablabla, wir sind zu feige, neue Wege zu gehen, blablabla, publizistische Souveränität, blablabla, Apple ist böse, blablabla ...

    besson
    00
    15.2.2011, 10:02

    gehts noch? mündiger bürger, selbst entscheidende Verlagsinhaber? Weg damit. jeder nutzer weiss, dass das The Daily von apple und murdoch kommt und kann das wollen oder nicht, aber herr trappel hält wohl alle konsumenten für bescheuert und sie müssen von ihm gerettet werden. so wie die ganze welt.

    Quetzalcoátl
    210
    15.2.2011, 09:52
    Wo gibt es freien Zugang zur Information?

    Würde ich zB nur den Standard lesen, ich würde oft wesentliche Informationen nicht bekommen, weil sie der Redaktion nicht ins Weltbild passen.
    Ganz abgesehen von der Gewichtung. Als nur Online Standard Leser müsste man zB den Eindruck haben, ganz Österreich verfolgt gespannt einen Prozess gegen irgendwelche Tier-"Schützer", den in Wahrheit mindestens 95% der Bevölkerung nicht wahrnehmen und 98% nicht interessieren.

    Ich sehe wirklich keinen Unterschied.

    E_Rybin
    00
    15.2.2011, 18:57
    interessant dass quetzsl posting gleich viel grün-stricherl hat wie er follower hat...

    Hautflügler
    01
    15.2.2011, 13:23
    Nichts verstanden?

    Sie haben allerdings ganz einfachen Zugang zum Standard. Sie können ihn online lesen, im Kaffeehaus, in der Bibliothek, in der Trafik kaufen, dem Nachbarn von der Tür weg klauen oder auf einer Parkbank finden. Was noch viel wichtiger ist, wenn sie der Tierschutzprozess nun wirklich nicht interessiert können sie oben genanntes mit der Krone machen und dort über schröckliche Tierschutzterroristen lesen.
    Bei Murdochs Zeitung sind sie an einen einzigen Hersteller und an ein überaus teures Endgerät gebunden. Der Herausgeber hat ebenso eine starke Abhängigkeit von Apple.

    es sei bemerkt
    01
    15.2.2011, 14:27

    es ist so wie sie es sagen und damit läuft sich ihr argument tot. bei murdochs zeitung sind sie an einen einzigen vertriebsweg und zugangspunkt gebunden (dass auch das nicht so stimmt zeigt der hinweis wie schnell die inhalte im web im umlauf waren) aber murdochs zeitung bleibt eine zeitung, auf einem vertriebsweg. es ist eine. es gibt daneben andere. sie sind für das eine produkt an einen hersteller und einen vertriebsweg gebunden, sie sind aber nicht an das produkt gebunden.

    RichardRoe
    00
    15.2.2011, 20:56
    Kein exklusiver Vertrieb per Apple!

    Keineswegs plant Murdoch einen exklusiven Vertrieb über Apples iPad - Apple sind bloss die ersten, mit denen die News Corp. eine Vereinbarung abschließt. Apple hat bekanntlich die Apple stores und kontrolliert damit weitgehend, was viele user von iPod, iPad und iPhone nutzen.

    Was uns als novum verkauft werden soll, ist im Prinzip ein alter Hut. Alte Werbemasche: man schreibt 'NEU!' drauf und schon glaubt jeder, es ist was Neues. Das einzige, was *vielleicht* neu an The Daily ist, ist, dass es ausschließlich als Tablet-style-Medium erscheinen soll. Ohne Papier- und ohne desktop-fähige Edition.

    Siehe:
    http://www.guardian.co.uk/technolog... rt-murdoch

    Knochenmann
    00
    15.2.2011, 12:22

    Dieser Statistik entnehme ich, das wenn 100% den Tirschutzprozes wahrnehmen würden, sich 40% dafür interresieren würden. Da sollte man man drüber nachdenken.

    Hugh G. Rection
    00
    15.2.2011, 16:12
    Statistics fail

    noch nie was von einem biased sample, den die Leserschaft des Online-Standards in der Population darstellt, gehört?

    Knochenmann
    00
    15.2.2011, 17:21

    Neine Analyse bezog sich auf die ohnhin erfundene Zahlen, von daher...

    M L3
    20
    15.2.2011, 13:23
    Das halte ich für realistisch

    Ich bin der Meinung, daß Sachbeschädigung und Geschäftsschädigung auch im Namen des Tierschutzes nicht zu rechtfertigen sind. Es mag zwar überzogen sein, hier Anti-Mafia Gesetze anzuwenden, aber gerichtlich verfolgt gehört das Treiben dieser Gruppe jedenfalls.

    ja aber
    00
    15.2.2011, 10:26
    mit der argumentation muessten alle orf seher supersportler sein

    obwohl den grossteil der sportsendungen nicht die mehrheit der bevoelkerung sieht.

    man kann ruhig schwerpunkte setzen. eine zeitung die alles abdeckt gibt es nicht.

    wenn sie z.b. standard und presse lesen, dann sind oft dieselben artikel drinnen (von der nachrichtenagentur).

    Quetzalcoátl
    10
    15.2.2011, 11:18
    Ja. Aber man MUSS leider mehrere Zeitungen lesen..

    ...weil aus ideologischen Gründen bestimmtes einfach NICHT berichtet wird. Das stört mich. (Auch an der Presse.)

    Und von wegen APA:
    Dass es ein bissl dünn ist, APA-Meldungen einfach abzudrucken, ist klar. Aber besonders krass ist es, zwar die APA-Meldung wörtlich abzudrucken ohne irgendwas zu recherchieren, aber dann doch einen Satz wegzulassen, der einem nicht gefällt.

    Leider gibt es in Österreich keine Presse-Kultur. Es gibt nur Schrott und Zeitungen, die oberflächlich Qualitätsjournalismus vortäuschen, in Wahrheit aber Parteiblätter sind.
    Und dann gibt es noch die Online-Ausgabe, die nichteinmal mehr Journalismus vortäuscht und gleich die Parteilinie wiederkäut.

    Also warum die Empörung über das Murdoch-Spielzeug?

    zyllis
    22
    15.2.2011, 09:26
    Verfolgungswahn?

    Manchmal glaube ich, die Welt leidet so langsam an Verfolgungswahn. Oder sind solche Artikel bewusste Panikmache?

    Wer kein Apple will, der hat auch kein Apple und wenn Herr Murdoch Geld verdienen will, muss er seine Zeitung wohl auch noch auf anderen Systemen anbieten - was er ja auch schon angekündigt hat.

    Thomas Duck
    10
    15.2.2011, 09:24
    Freier Zugang zu Information?

    Wo ist der Unterschied zu klassischen Zeitungen? Der einzige Unterschied ist der Vertriebsweg. Klassische Printmedien werden halt am Kiosk oder als Abo verkauft - und nicht über Apps. Niemand wird gehindert, sich die Hardware zu besorgen und sich damit die Voraussetzungen zur Medienkonsumation zu schaffen. Die wenigsten Medien werden gratis zur Verfügung gestellt - und bieten damit den vermeintlich freien Zugang zu Information.

    M L3
    02
    15.2.2011, 13:25
    Eben die Bindung an diese bestimmte Apple Hardware ist zu kritisieren

    Diese ist teuer und stark eingeschränkt. Zum Glück gibt es noch andere Online-Angebote.

    Matthias Stoecher
    02
    15.2.2011, 09:08
    Sechstens

    Eine Zeitung im Internet zu veröffentlichen, die nur 1 * täglich ein Update erhält ist nicht wirklich fertig gedacht. So ist The Daily mit dem Zeitpunkt des Erscheinens schon wieder alt und bringt Nachrichten von gestern, das wird Niemanden vom Hocker reißen geschweige denn dazu bringen Münzen ein zu werfen.

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    Posting 1 bis 25 von 42
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